Masterarbeit, 2018
147 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.4 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Automobilindustrie
2.1.1 Begriffsbestimmung und Begriffsabgrenzung
2.1.2 Struktur der deutschen Automobilindustrie
2.1.3 Wirtschaftliche Relevanz der deutschen Automobilindustrie
2.1.4 Herausforderungen und Potenziale der Automobilindustrie
2.1.5 Erfolgsfaktoren der deutschen Automobilindustrie
2.2 Die Digitale Transformation
2.2.1 Begriffsbestimmung und Begriffsabgrenzung
2.2.2 Ziele der digitalen Transformation
2.2.3 Treiber und Potenziale der digitalen Transformation
2.2.4 Herausforderungen und Barrieren der digitalen Transformation
2.3 Zusammenfassung
3 Status Quo: Digitalisierungsgrad in der Automobilindustrie
3.1 Zielsetzung und Zielgruppe
3.2 Aufbau der Umfrage
3.2.1 Operationalisierung der digitalen Reife
3.3 Durchführung der Umfrage
3.4 Ergebnisse der Umfrage
3.4.1 Produkte/Services
3.4.2 Strategie
3.4.3 Technologie
3.4.4 Digitale Sicherheit
3.4.5 Geschäftsprozesse
3.4.6 Kundenerlebnis
3.4.7 Innovation
3.4.8 Organisation
3.4.9 Kollaboration
3.4.10 Mitarbeiter
3.4.11 digitale Unternehmenskultur
3.4.12 digitales Transformationsmanagement
3.5 Zusammenfassung
4 Anforderungen an Unternehmen aus der Automobilindustrie
4.1 Zielsetzung und Zielgruppe
4.2 Methodisches Vorgehen
4.3 Datenerhebung
4.3.1 Leitfadengestütztes Experteninterview
4.3.2 Auswahl der Interviewpartner
4.3.3 Durchführung der Interviews
4.3.4 Transkription der Interviews
4.4 Auswertung der Experteninterviews
4.5 Zusammenfassung
5 Vorgehensmodell für die digitale Transformation
5.1 Zielsetzung und Zielgruppe eines Vorgehensmodells für die digitale Transformation
5.2 Anforderungen an ein Vorgehensmodell für die digitale Transformation
5.3 Aufbau eines Vorgehensmodells für die digitale Transformation
5.3.1 1. Phase Status Quo-Analyse
5.3.2 2. Phase Potenzialanalyse
5.3.3 3. Phase Interne Kommunikation
5.3.4 4. Phase Ziele, Strategie, Vision und digitale Unternehmenskultur
5.3.5 5. Phase Erstellung einer Roadmap
5.3.6 6. Phase Umsetzung, Controlling und Anpassung der Roadmap
5.4 Zusammenfassung
6 Fazit, Limitation und Handlungsempfehlungen
Die Arbeit untersucht den Digitalisierungsstand der deutschen Automobilindustrie und identifiziert Anforderungen, um daraus ein strukturiertes Vorgehensmodell für die digitale Transformation abzuleiten.
1.2 Problemstellung
Der digitale Wandel ist für die deutsche Automobilindustrie Risiko und Chance zugleich. Immer mehr Unternehmen aus der Automobilindustrie können sich den wandelnden digitalen Rahmenbedingungen nicht schnell genug anpassen und sehen sich mit einem global veränderten Wettbewerbsumfeld konfrontiert (vgl. Matzler u. a., 2016, S. 13).
Die deutsche Automobilindustrie sieht sich in Hinblick auf die digitale Transformation, neuen Anforderungen gegenübergestellt. Aspekte wie Produktindividualisierung, dynamische Preismodelle, datengetriebene Wertschöpfungsketten, schnellerer Versand, intelligente Geschäftsmodelle, kürzere Produktlebenszyklen oder automatisierte Prozesse stellen die deutsche Automobilindustrie vor neue Herausforderungen. Die immer kürzer werdenden Technologiesprünge sowie neue Disruptive Innovationen, setzten die deutsche Automobilindustrie unter einen stärkeren Veränderungs- bzw. Innovationsdruck.
Mobilitätsservices, Elektroautos, autonomes Fahren, die Veränderung von Produktionstechnologien treffen die Automobilbranche mit voller Wucht (vgl. Winkelhake, 2018, O.S.). Neue Technologien sind die Treiber für neue disruptive Geschäftsmodelle. Sie finden in den Vorstandsetagen großer Unternehmen viel Beachtung. Sie haben die Sprengkraft, traditionelle Geschäftsmodelle und die gesamte Automobilbranche völlig zu verändern.
Die Geschäftsmodelle der Automobilindustrie sind während der digitalen Transformation einem kontinuierlichen Veränderungsprozess unterworfen. Der stationäre Autohandel muss sich gegen Plattformen wie Mobile.de oder Autoscout24.de behaupten. Klassische Zahlungssysteme wie „Visa“ oder „MasterCard“ werden durch mobile Dienste wie „Car eWallet“ oder „sicherbezahlen.de“ bedroht (vgl. Hertweck & Münch, 2016).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der digitalen Transformation in der Automobilindustrie ein, benennt die Problemstellung, definiert die Forschungsfragen und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die relevanten Begrifflichkeiten „Automobilindustrie“ und „digitale Transformation“ und beleuchtet die Struktur, Relevanz, Herausforderungen sowie Erfolgsfaktoren der Branche.
3 Status Quo: Digitalisierungsgrad in der Automobilindustrie: Dieser Teil analysiert mittels einer quantitativen Umfrage den aktuellen Digitalisierungsstand der Branche über zwölf verschiedene Dimensionen hinweg.
4 Anforderungen an Unternehmen aus der Automobilindustrie: Auf Basis qualitativer Experteninterviews werden aktuelle Anforderungen an Unternehmen im Kontext der digitalen Transformation identifiziert und ausgewertet.
5 Vorgehensmodell für die digitale Transformation: Hier wird ein strukturiertes Vorgehensmodell konzipiert, das Unternehmen in sechs Phasen bei ihrem digitalen Transformationsprozess unterstützen soll.
6 Fazit, Limitation und Handlungsempfehlungen: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Limitationen der Arbeit und leitet Handlungsempfehlungen für die Automobilindustrie ab.
digitale Transformation, deutsche Automobilindustrie, Digitalisierung, Vorgehensmodell, Status Quo, Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, Wertschöpfungskette, Innovationsdruck, Experteninterview, Digitaler Reifegrad, Big Data, Unternehmensstrategie, Unternehmenskultur
Die Arbeit analysiert den Status Quo und die Anforderungen der digitalen Transformation in der deutschen Automobilindustrie und entwickelt ein Vorgehensmodell für Unternehmen.
Zentrale Themen sind die Automobilindustrie, die digitale Transformation, Digitalisierungsgrade, Anforderungen an Unternehmen, Prozessmodelle und Innovationsmanagement.
Das Ziel ist es, durch quantitative und qualitative Analysen ein strukturiertes Vorgehensmodell zu entwerfen, das Unternehmen bei der digitalen Transformation hilft.
Es wurde ein zweistufiger Forschungsansatz gewählt: eine quantitative Datenerhebung mittels Online-Umfrage für den Status Quo und eine qualitative Erhebung durch Experteninterviews für die Anforderungen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine quantitative Status-Quo-Analyse, eine qualitative Expertenanalyse und die Konzeption eines spezifischen Vorgehensmodells.
Digitale Transformation, deutsche Automobilindustrie, Reifegradmodell, Vorgehensmodell, Geschäftsmodelle und Experteninterviews sind prägend für den Inhalt.
Der durchschnittliche digitale Reifegrad in der untersuchten Stichprobe liegt bei 53 %.
Besonderer Handlungsbedarf besteht in den Bereichen „Mitarbeiter“, „digitale Unternehmenskultur“ und „digitales Transformationsmanagement“.
Das im fünften Kapitel vorgestellte Vorgehensmodell ist in sechs aufeinander aufbauende Phasen unterteilt, von der Status-Quo-Analyse bis zur Umsetzung und Anpassung.
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