Bachelorarbeit, 2017
67 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Geschäftsmodellcontrolling im digitalen Zeitalter
2.1 Definition relevanter Begriffe
2.2 Struktur von Geschäftsmodellen – BUSINESS MODEL CANVAS
2.3 Abgrenzung digitalisierter Geschäftsmodelle
2.3.1 Merkmale und Erfolgsfaktoren
2.3.2 Typologie
2.4 Ansatzpunkte für das Controlling
3 Fallstudie FACEBOOK INC.
3.1 Unternehmensprofil
3.2 BUSINESS MODEL CANVAS der FACEBOOK INC.
3.3 Analyse des Geschäftsmodells
3.3.1 Strategische Perspektive
3.3.2 Operative Perspektive
3.3.3 Erkenntnisse der Analyse
4 Kritische Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie digitalisierte Geschäftsmodelle am Beispiel der Facebook Inc. mithilfe der Business Model Canvas identifiziert und basierend auf der Geschäftsberichterstattung analysiert werden können, um die Erfolgsfaktoren und Wettbewerbsvorteile zu verstehen.
2.1 Definition relevanter Begriffe
Ihrem Modellcharakter entsprechend, handelt es sich bei Geschäftsmodellen stets um eine vereinfachte Darstellung der Realität. Weiterhin existieren innerhalb der Literatur zahlreiche konkrete Definitionen zu Geschäftsmodellen, weshalb nachfolgend lediglich ausgewählte Auffassungen vorgestellt werden. Einen der ersten Erklärungsansätze des Begriffs business model liefert TIMMERS (1998), indem er das Geschäftsmodell als die Unternehmensarchitektur beschreibt, die Produkte, Leistungen, Informationen und Akteure miteinander verbindet. Im Kontext elektronischer Märkte sind dessen Ausführungen besonders von Einflüssen der Wirtschaftsinformatik geprägt, dem Ursprung der Diskussion um Geschäftsmodelle. Aufbauend auf dieser Interpretation stellt TEECE (2010) den zu generierenden Kundennutzen in den Fokus seiner Überlegungen zum Geschäftsmodellbegriff. Gerade die Betonung der Wertschaffung für den Kunden verdeutlicht dabei den Wandel zu einem vermehrt betriebswirtschaftlichen Begriffsverständnis. Laut WIRTZ (2016) „(…) stellt [ein Geschäftsmodell, Anm. d. Verf.] eine stark vereinfachte und aggregierte Abbildung der relevanten Aktivitäten einer Unternehmung dar. Es erklärt wie durch die Wertschöpfungskomponente einer Unternehmung vermarktungsfähige Informationen, Produkte und/oder Dienstleistungen entstehen. Neben der Architektur der Wertschöpfung werden die strategische sowie die Kunden- und Marktkomponente berücksichtigt, um das übergeordnete Ziel der Generierung beziehungsweise Sicherung des Wettbewerbsvorteils zu realisieren.“ Mit diesem neueren Definitionsansatz werden die beiden erwähnten Perspektiven verbunden und der Bezug des Geschäftsmodells zur Unternehmensstrategie betont. Aufgrund ihrer Aktualität und Ganzheitlichkeit dient die Definition nach WIRTZ im Rahmen der Arbeit als Referenz für den Geschäftsmodellbegriff.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der Digitalisierung ein und leitet die Forschungsfrage zur Analyse des Geschäftsmodells von Facebook ab.
2 Geschäftsmodellcontrolling im digitalen Zeitalter: Das Kapitel definiert den Geschäftsmodellbegriff, erläutert die Business Model Canvas und diskutiert Controlling-Ansätze im digitalen Kontext.
3 Fallstudie FACEBOOK INC.: Hier erfolgt eine detaillierte Identifikation und Analyse des Facebook-Geschäftsmodells anhand der Business Model Canvas sowie eine strategische und operative Bewertung.
4 Kritische Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel resümiert die Erkenntnisse zur Modellierung und Erfolgsmessung digitaler Geschäftsmodelle und skizziert zukünftigen Forschungsbedarf.
Geschäftsmodell, Digitalisierung, Business Model Canvas, Controlling, Performance Measurement, Facebook Inc., Strategie, Erfolgsfaktoren, Skaleneffekte, Kundenbindung, Informationsgüter, Wertschöpfung, Kennzahlen, Balanced Scorecard, Online-Community.
Die Arbeit analysiert, wie moderne, digitalisierte Geschäftsmodelle strukturiert, verstanden und mithilfe wissenschaftlicher Instrumente wie der Business Model Canvas gesteuert werden können.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Geschäftsmodell-Controlling, der Strukturierung durch die Business Model Canvas und der quantitativen Erfolgsanalyse im digitalen Zeitalter.
Das Hauptziel ist die Identifikation und Analyse des digitalen Geschäftsmodells der Facebook Inc., um aufzuzeigen, wie ein solches Modell in die Unternehmenssteuerung integriert werden kann.
Es wird eine Fallstudienmethode angewandt, bei der das Geschäftsmodell von Facebook anhand der Business Model Canvas visualisiert und mittels unternehmensspezifischer Kennzahlen analysiert wird.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Fundierung die spezifischen Kundensegmente, Erlösströme und Kernaktivitäten von Facebook identifiziert und strategisch sowie operativ bewertet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie digitale Geschäftsmodelle, Business Model Canvas, Controlling, Erfolgsfaktoren und Netzwerkeffekte geprägt.
Sie dient als zentrales methodisches Werkzeug, um die Komplexität des Facebook-Geschäftsmodells in neun übersichtliche Bausteine zu gliedern und die strategischen sowie operativen Potenziale abzubilden.
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