Diplomarbeit, 2007
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Objektbereich Online-Vertrieb in der Automobilindustrie
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.1.1 Website
2.1.2 Electronic-Business versus Electronic-Commerce
2.1.3 Funktionsweise des elektronischen Marktes
2.1.4 Distribution versus Vertriebskanal
2.2 Automobilindustrie
2.3 Online-Vertriebskanal
2.3.1 Gütereignung für den Online-Vertriebskanal
2.3.2 Neuwagen-Kaufprozess über den Online-Vertriebkanal
2.3.3 Nutzenpotenziale des Online-Vertriebkanals
2.3.4 Stufen der Kundenbeziehung im Online-Vertriebskanal
3. Web-Controlling als Methode der Erfolgskontrolle
3.1 Klassisches Controlling
3.2 Web-Controlling
3.4 Datenerfassung zur Erfolgsmessung
3.5 Kennzahlen
3.6 Kennzahlensysteme als Führungsinstrumente
3.7 Balanced Scorecard als Managementsystem
3.8 Web-Scorecard als Steuerungsinstrument
4. Web-Controlling in der Automobilindustrie
4.1 Objektbereich Mercedes-Benz Website
4.2 Entwicklung der Mercedes-Benz Web-Scorecard
4.2.1 Formulierung der Website-Strategie
4.2.2 Perspektiven und strategische Ziele der Web-Scorecard
4.2.3 Ursache-/Wirkungsbeziehungen der strategischen Ziele
4.2.4 Kennzahlen zur Messung der strategischen Ziele
4.2.5 Festlegung der Zielwerte und Maßnahmen
4.3 Mercedes-Benz Web-Scorecard
4.4 Mercedes-Benz Web-Scorecard als Referenzmodell
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein Web-Scorecard-Modell als Instrument für das Web-Controlling in der Automobilindustrie zu entwickeln und dieses am Beispiel der Mercedes-Benz-Website zu verifizieren. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die systematische Erfolgskontrolle und Steuerung des Online-Neuwagen-Kaufprozesses zur langfristigen Sicherung von Wettbewerbsvorteilen.
2.3.1 Gütereignung für den Online-Vertriebskanal
Die Entwicklung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass prinzipiell fast alle Güter angefangen von Büchern, Computern, Softwareprogrammen, Finanzdienstleistungen sowie Downloads von Musiktiteln usw. bis hin zum Automobil über den Online-Vertriebskanal verkauft werden können [BrFr02]. Die Betonung liegt auf prinzipiell, da die Realität andere Tendenzen zeigt. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften und Beschaffenheiten der Güter sind nicht alle in gleicher Weise für den Online-Vertrieb geeignet [AbMü00]. Bei der Einstufung der Güter für den erfolgreichen Online-Vertrieb spielen Kriterien wie z.B. einfache Kaufentscheidung, rationale Fassbarkeit, zeitintensiver Kaufakt, Zeitsensibilität, geringes Kaufrisiko oder geringe Lieferproblematik ebenfalls eine Rolle [BrFr02].
Das Automobil als komplexes, erklärungsbedürftiges und langlebiges Konsumgut wird zwar über den Online-Vertriebskanal angeboten, jedoch findet der Kauf eines Neuwagens in der Regel im traditionellen Handel statt. Die Zurückhaltung lässt sich aufgrund des relativ hohen Kaufpreises und der starken emotionalen Komponente beim Neuwagenkauf erklären. Subjektive Empfindungen wie Sehen und Tasten sind für die Kaufentscheidung von großer Bedeutung und lösen den Wunsch aus, das Gut physisch vor dem Kauf sehen und tasten zu wollen [AbMü00]. Daher möchte der Kunde das Automobil durch eine Besichtigung oder Probefahrt gründlich in Augenschein nehmen. Auch bevorzugt der Kunde eine persönliche Beratung und Betreuung durch den Händler in der Abschlussphase des Neuwagenkaufs.
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz von Web-Controlling in einem dynamischen Marktumfeld und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, ein Web-Scorecard-Modell für die Automobilbranche zu entwickeln.
2. Objektbereich Online-Vertrieb in der Automobilindustrie: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe des E-Business und analysiert die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Online-Neuwagen-Kaufprozesses unter Einbeziehung der Händler.
3. Web-Controlling als Methode der Erfolgskontrolle: Hier wird Web-Controlling als Erweiterung des klassischen Controllings hergeleitet und die Anwendung von Kennzahlen sowie Balanced Scorecards auf Online-Aktivitäten diskutiert.
4. Web-Controlling in der Automobilindustrie: Dieser Praxisteil widmet sich der konkreten Entwicklung der Mercedes-Benz Web-Scorecard und deren Übertragbarkeit als Referenzmodell auf andere Automobilmarken.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und empfiehlt die Integration der Web-Scorecard als systematisches Steuerungsinstrument für den Unternehmenserfolg.
Web-Controlling, Automobilindustrie, Neuwagen-Kaufprozess, Web-Scorecard, Balanced Scorecard, Online-Vertrieb, Händlerintegration, E-Business, Kennzahlensysteme, Leadmanagement, Konversion, Online-Marketing, Website-Strategie, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der systematischen Steuerung von Unternehmens-Websites in der Automobilindustrie, wobei ein spezieller Fokus auf dem Online-Neuwagen-Kaufprozess liegt.
Die zentralen Themen sind Online-Vertriebskanäle, Web-Controlling-Methodiken, der Einsatz von Kennzahlensystemen und die Anwendung der Balanced Scorecard auf den Web-Bereich.
Das Ziel ist die Entwicklung einer web-spezifischen Scorecard (Web-Scorecard) für Mercedes-Benz, die als Referenzmodell für die Branche dienen kann.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer praxisorientierten Fallstudie kombiniert, in der die Web-Scorecard stufenweise entwickelt und mit anderen Marken verglichen wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Web-Controlling-Methoden und die praktische Anwendung durch die Erstellung einer Web-Scorecard für den Mercedes-Benz Neuwagen-Kaufprozess.
Wichtige Begriffe sind Web-Controlling, Neuwagen-Kaufprozess, Web-Scorecard, Händlerintegration, Online-Vertrieb und Performance-Messung.
Da der Neuwagenkauf aufgrund seiner Komplexität und Preishöhe meist beim stationären Händler abgeschlossen wird, fungiert die Website als Informations- und Anbahnungskanal, der zwingend mit dem stationären Vertrieb verzahnt werden muss.
Die Web-Scorecard übernimmt das Grundprinzip der ausgewogenen Perspektiven, erweitert diese jedoch um spezifische Online-Parameter (wie System- und Frontend-Perspektiven) und integriert den Händler als zentrales Element in den Scorecard-Prozess.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

