Bachelorarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodisches Vorgehen
2 Geldpolitik und gesetzliche Bestimmungen in Europa
2.1 Die Europäische Zentralbank
2.1.1 Entstehung und Gründe für die Relevanz einer Europäischen Zentralbank
2.1.2 Ziele, Aufgaben
2.1.3 Instrumente der Europäischen Zentralbank
2.2 Gesetzliche Risikoanforderungen an Banken vor 2008
3 Die Finanzkrise 2008
3.1 Ursachen und Verlauf der Finanzkrise
3.2 Folgen der Finanzkrise
3.2.1 Finanzmarktstabilisierung
3.2.2 MiFID II und MiFIR
3.2.3 Basel III
3.2.4 Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank
3.3 Reaktion der Banken auf die Finanzkrise und gesetzliche Bestimmungen
4 Auswirkungen auf die Bankbilanz
4.1 Eigenkapital
4.2 Liquidität
4.3 Zinsertrag und Zinsaufwand
4.4 Verbindlichkeiten
4.5 Forderungen
5 Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf Banken in Deutschland
5.1 Vorstellung und Vergleich ausgewählter Banken
5.1.1 Commerzbank
5.1.2 Hamburger Sparkasse
5.1.3 Vergleich der Geschäftsmodelle
5.2 Analyse und Vergleich ausgewählter Bilanzpositionen
5.2.1 Vergleich des Eigenkapitals
5.2.2 Vergleich der Liquidität
5.2.3 Vergleich Zinsertrag und Zinsaufwand
5.2.4 Vergleich der Verbindlichkeiten
5.2.5 Vergleich der Forderungen
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank auf den deutschen Bankensektor, wobei der Fokus auf Veränderungen der Bilanzpositionen sowie der allgemeinen Geschäftsmodelle liegt. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den regulatorischen Anforderungen der Finanzkrise und der heutigen Zinslandschaft am Beispiel der Commerzbank AG und der Hamburger Sparkasse AG aufzuzeigen.
3.1 Ursachen und Verlauf der Finanzkrise
Über die Jahre veränderte sich der Blickwinkel auf sogenannte „Investments“. Die Anlage erfolgte nicht mehr in Produktionsmittel oder Maschinen, sondern vermehrt in Geld als Ware.21 Die USA war ein Ausgangspunkt der Finanzkrise und hatte einen Anteil von ca. 26% an der weltweiten Wirtschaftsleistung zu Beginn der Krise in 2007/2008. Durch diesen immensen Anteil haben Schwankungen und Ungleichheiten einen starken Einfluss auf die Weltwirtschaft.22
Eine der Hauptursachen der Finanzkrise ist die Subprimekrise, welche wiederrum aus einem Abstürzen des Immobilienmarktes und einer expansiven Immobilienfinanzierung entstand. Seit Ende der 90er Jahre waren die Immobilienpreise von einem stetigen Wachstum gekennzeichnet, wie in Abbildung 1 anhand des Case-Shiller Index zu erkennen ist. Auf der horizontalen Achse sind die Jahre 1988 bis 2012 zu erkennen und auf der vertikalen Achse die Veränderung der Preise von Einfamilienhäusern in Prozentpunkten. In die Berechnung der Entwicklung werden die meisten Staaten der USA einbezogen. Deutlich zu erkennen ist der stetige Anstieg bis in das Jahr 2007, woraufhin der Immobilienmarkt abwärts sinkt.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Bankensektors unter dem Niedrigzinsumfeld und Definition der Forschungsziele.
2 Geldpolitik und gesetzliche Bestimmungen in Europa: Erläuterung der Rolle der EZB, ihrer Instrumente sowie der regulatorischen Anforderungen vor 2008.
3 Die Finanzkrise 2008: Analyse der Ursachen der Subprime-Krise, deren Verlauf sowie der nachfolgenden Regulierungsmaßnahmen wie Basel III.
4 Auswirkungen auf die Bankbilanz: Theoretische Herleitung der Bilanzpositionen Eigenkapital, Liquidität, Zinsertrag, Verbindlichkeiten und Forderungen.
5 Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf Banken in Deutschland: Empirischer Vergleich und Analyse der Bilanzen von Commerzbank und Haspa im Zeitraum 2007 bis 2018.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Zinspolitik und Ausblick auf künftige Herausforderungen.
Niedrigzinspolitik, Europäische Zentralbank, Finanzkrise 2008, Bankbilanz, Eigenkapital, Basel III, Commerzbank, Hamburger Sparkasse, Liquidität, Zinsertrag, Verbindlichkeiten, Forderungen, MiFID II, Bankensektor, Geldpolitik.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der durch die EZB eingeleiteten Niedrigzinspolitik auf das klassische Geschäftsmodell und die Bilanzen deutscher Banken vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2008.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geldpolitik, regulatorischen Anforderungen (Basel III, MiFID II), der Analyse von Bilanzkennzahlen sowie dem Vergleich unterschiedlicher Bankmodelle.
Das Ziel ist die Identifizierung von Trends und Zusammenhängen in der Entwicklung ausgewählter Bilanzpositionen bei zwei unterschiedlichen Kreditinstituten über einen Zeitraum von elf Jahren.
Es erfolgt eine qualitative Analyse basierend auf sekundären Datenquellen sowie eine tabellarische Aufbereitung und grafische Auswertung von Jahresabschlussdaten.
Der Hauptteil widmet sich theoretischen Grundlagen, der Chronologie der Finanzkrise sowie der detaillierten Analyse und dem Vergleich der Commerzbank und der Haspa.
Wesentliche Begriffe sind Niedrigzinspolitik, EZB, Bankbilanz, Eigenkapitalquote, Basel III und Liquiditätsmanagement.
Während die Commerzbank als international agierendes Institut betrachtet wird, fungiert die Haspa als Beispiel für ein regional fokussiertes Kreditinstitut mit einem starken Fokus auf den privaten Sektor.
Die Bilanzkürzung der Commerzbank nach der Finanzkrise beeinflusst die Kennzahlen, da diese prozentual zur Bilanzsumme berechnet werden, was bei der Interpretation der Daten berücksichtigt werden muss.
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