Magisterarbeit, 2006
175 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit untersucht den jugendlichen Konsum suchtverursachender Substanzen und zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge und Einflussfaktoren auf diese Verhaltensweise zu verstehen. Die Arbeit analysiert die Problemdefinition, die Bedeutung der Lebensphase Jugend im Kontext des Substanzkonsums sowie die Wirksamkeit verschiedener Präventionsmaßnahmen.
Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Definition des jugendlichen Konsums suchtverursachender Substanzen. Es werden verschiedene Formen von Sucht, die Wirkung von Substanzen und die Verbreitung ihres Konsums besprochen. Außerdem wird die Lebensphase Jugend aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Perspektiven betrachtet, um die Besonderheiten und Herausforderungen dieser Phase im Kontext des Substanzkonsums zu verstehen.
Der zweite Teil befasst sich mit der Sucht- und Drogenpräventionsarbeit in Deutschland. Dabei werden verschiedene Formen der Prävention - Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention - vorgestellt und der aktuelle Stand der Jugendforschung im Bereich der Suchtprävention zusammengefasst.
Der dritte Teil der Arbeit präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, die Faktoren analysiert, die den jugendlichen Drogenkonsum beeinflussen. Die Untersuchung wurde mithilfe von leitfadengestützten Interviews und standardisierten Fragebögen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Form von Portraits und deskriptiven Daten dargestellt. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und Handlungsempfehlungen für die soziale Arbeit im Bereich der Sucht- und Drogenprävention.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenbereichen Sucht, Drogen, Jugend, Substanzkonsum, Prävention, Sozialwissenschaften, Empirische Forschung, Qualitative Forschung, Soziale Arbeit, Interventionsstrategien, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Lebenswelt, Sozialisation, Gesundheitsförderung, Jugendhilfe.
Das Jugendalter ist eine Phase der Identitätssuche und des Risikoverhaltens. Das Experimentieren mit legalen und illegalen Substanzen gehört für viele zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben dazu.
Primärprävention will den Erstkonsum verhindern, Sekundärprävention richtet sich an Gelegenheitskonsumenten zur Vermeidung von Sucht, und Tertiärprävention befasst sich mit der Behandlung Abhängiger.
Starke soziale Bindungen, ein stabiles Selbstwertgefühl, gute Problemlösekompetenzen und eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konsummustern wirken protektiv.
Oft sind Angebote nicht zielgruppenspezifisch genug oder ignorieren die Lebenswelt der Jugendlichen, indem sie zu stark auf Abschreckung statt auf Verstehen und Risikokompetenz setzen.
Soziale Arbeit bietet Unterstützung in der Lebenswelt der Jugendlichen, fördert Schutzfaktoren und entwickelt Interventionsstrategien, die an den Ursachen des Konsums ansetzen.
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