Bachelorarbeit, 2016
69 Seiten, Note: 1,0
Zusammenfassung
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung
2.1 Bewegung und Motorik
2.1.1 Abgrenzung und Definition Motorik
2.1.2 Physische Auswirkungen
2.2 Wirkungsweisen der Motorik auf die Psyche
2.2.1 Sport und Angst
2.2.2 Sport und Self-Compassion
2.3 Motorik und Kognition
2.3.1 Begriffseingrenzung
2.3.2 Auswirkungen von Sport auf die Kognition
2.3.3 Motorik und mentale Rotation
2.3.3.1 Paradigma und Prozessschritt der mentalen Rotation
2.3.3.2 Einfluss von Sport auf die mentale Rotationsleistung
3. Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes und Forschungsdesiderate
4. Eigene empirische Untersuchung
4.1 Fragestellung und Hypothesen
4.2 Methode
4.2.1 Stichprobe
4.2.2 Testauswahl und Fragebögen
4.2.3 Versuchsdurchführung
4.3. Ergebnisse
5. Diskussion
5.1 Theoriezusammenhang und Stand der Forschung
5.2 Methodisches Vorgehen
5.3 Wissenschaftlicher Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von intensivem Sporttreiben auf die kognitive Fähigkeit der mentalen Rotation sowie auf psychologische Parameter wie Angst und Self-Compassion bei Heranwachsenden im Jugendalter.
2.3.3 Motorik und mentale Rotation
Praktisch keines der vom menschlichen Auge wahrgenommenen Bilder erscheint im Alltag in Normalperspektive. Um das Bild mit der abgespeicherten Version im Gehirn, also den geistigen Stellvertretern real existierender Objekte vergleichen zu können, muss eine mentale Rotation der Präsentation erfolgen. Eine Rotation des echten Objekts erfolgt hierbei nicht (Lloyd-Jones & Luckhurst, 2002). Anderson (2007), definiert so mentale Rotation in der Folge als „die kontinuierliche Transformation der Ausrichtung eines mentalen Bildes“ (S. 468). Diese Visualisierung bildet die Grundlage dafür, sich sicher im Raum orientieren und bewegen zu können. Testungen der mentalen Rotation enthalten deshalb oftmals im Raum gedrehte Alltagsgegenstände (Carroll, 1993).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsbereiche mentale Rotation, Angst und Self-Compassion ein und begründet die Relevanz der Untersuchung für den Altersbereich der Adoleszenz.
2. Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen zu Motorik, deren psychische Wirkungsweisen sowie den Zusammenhang von Motorik und Kognition und bietet eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand.
3. Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes und Forschungsdesiderate: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse des vorangegangenen Teils zusammen und leitet daraus die spezifischen Forschungslücken ab, die Gegenstand der empirischen Untersuchung sind.
4. Eigene empirische Untersuchung: Dieses Kapitel stellt die Fragestellung, die Hypothesen, die methodische Vorgehensweise sowie die statistischen Ergebnisse der durchgeführten Studie dar.
5. Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse der empirischen Studie im Lichte des theoretischen Hintergrunds, diskutiert methodische Aspekte und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Adoleszenz, Sporttreiben, mentale Rotation, kognitive Fähigkeiten, Angst, Self-Compassion, Motorik, sportmotorische Entwicklung, psychische Verfassung, Zahlenverbindungstest, STAI-G, MRT-A, Self-Compassion-Scale, Bewegungswissenschaft, Kognition.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von verstärktem sportlichen Training auf die mentale Rotationsfähigkeit, Angstzustände und Self-Compassion bei Schülern im Jugendalter.
Die zentralen Felder umfassen die Sportmotorik, räumlich-kognitive Leistungen, psychologische Aspekte wie Angst und Selbstmitgefühl sowie deren Verknüpfung im Jugendalter.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Theoriebildung zu leisten und zu prüfen, ob Jugendliche mit hoher sportlicher Aktivität signifikante Vorteile in kognitiven und psychologischen Parametern aufweisen.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, bei der standardisierte psychologische Tests und Fragebögen (ZVT, STAI-G, MRT-A, SCS-D) eingesetzt wurden, um die Variablen statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Hintergrund zum aktuellen Stand der Forschung und eine empirische Studie mit 144 Schülern an einem Gymnasium in Würzburg.
Wichtige Begriffe sind Adoleszenz, mentale Rotation, Angst, Self-Compassion, Motorik und sportliche Aktivität.
Die Stichprobe setzte sich aus einer Sportklasse mit verstärktem sportlichen Training und einer parallelen Regelklasse als Kontrollgruppe zusammen.
Teilweise; die Experimentalgruppe zeigte signifikant bessere Leistungen in der mentalen Rotation (Hypothese 2), während andere Hypothesen zur Angstreduktion oder Self-Compassion in dieser Stichprobe nicht signifikant bestätigt werden konnten.
Obwohl das Geschlecht in vielen Studien einen Einfluss hat, konnten in dieser Untersuchung bezüglich der meisten Parameter keine signifikanten Geschlechtsunterschiede festgestellt werden.
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