Bachelorarbeit, 2007
48 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2 Die Entwicklung von E-Payment in Verbindung mit E-Commerce
3. E-Payment-Abgrenzung
3.1 Allgemeine Definition
3.2 Zeitpunkt der Belastung
3.2.1 Pre-Paid-Verfahren
3.2.2 Pay-Now-Verfahren
3.2.3 Pay-Later-Verfahren
3.2.4 Höhe des Transaktionsvolumens
3.3 Kreditkartenbasiertes Bezahlen
4. Anforderungen an E-Payment-Systeme
4.1 Allgemeine Anforderungen
4.2 Sicherheit
4.2.1 Authentizität
4.2.2 Integrität
4.2.3 Anonymität
4.2.4 Absicherung im Schadensfall
4.3 Benutzerfreundlichkeit
4.4 Kosten
4.5 Flexible Einsatzfähigkeit
5. Erfolgreiche E-Payment-Verfahren
5.1 Die Geldkarte
5.2 Paypal
5.3 Die Paysafecard
6. Mobile-Payment
7. Herstellung von Akzeptanz und Sicherheit
7.1 Rolle von Vertrauen im E-Commerce
7.2 Maßnahmen zur Schaffung von Akzeptanz
7.2.1 Sicherheitstechniken
7.2.1.1 Verschlüsselung
7.2.1.2 Hash Funktionen
7.2.1.3 Signaturverfahren
7.3 Treuhänderische Abwicklung der Transaktion
7.4 Community Plattformen
7.5 Gütesiegel
8. Umfrage
8.1 Vorgehen und Methodik
8.2. Auswertung
8.3 Schlussfolgerung
9 Fazit
10 Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht das Kaufverhalten von Konsumenten im E-Commerce und analysiert die Akzeptanz von E-Payment-Systemen unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und Kundenansprüchen, um daraus Verbesserungspotenziale für Anbieter abzuleiten.
3.1 Allgemeine Definition
Beim elektronischen Bezahlvorgängen (engl. „E-Payment“) geht man von Mehr-Partei–Modellen aus, bei denen nicht so sehr die Beziehung zwischen Bank und Kunde im Vordergrund steht, sondern die Einleitung einer Zahlung für ein im Internet oder mobil erworbenes Produkt oder Dienstleistung, welche nicht mit Bargeld bezahlt wurde. In diesem Sinne, also bezogen auf diesen beabsichtigten Bezahlprozess, lässt sich eine Definition für elektronische Bezahlsysteme formulieren. Diese Systeme sind Verfahren, die es ermöglichen, für den Bezug von Gütern und Leistungen eine Gegenleistung über elektronische Netzwerke zu erbringen und deren Ziel allein die Herstellung der Zahlungsfähigkeit von Produkten ist, werden als E-Payment-Systeme bezeichnet.6
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten im Internet Güter oder Dienstleistungen zu kaufen. Einmal durch traditionelle Offline Systeme, wie die Zahlung per Nachnahme, durch Vorauszahlung oder Rechnung, oder mit einer Bezahlung durch E-Payment-Systeme. Bei letzterer Gruppe, auf welcher in dieser Arbeit das Hauptaugenmerk liegt, kann man diese Systeme in 4 Klassen einteilen7:
• Internetfähige Zahlungsinstrumente des Giroverkehrs: Diese beinhalten eine Weiterentwicklung des Giroverkehrs für die Nutzung im Internet. Beispiele hierfür sind Scheck, Lastschrift, Überweisung oder Kreditkarte.
• E-Geld (Chipkartenbasiert): Chipkarten, welche im Internet eingesetzt werden können.
• Virtuelle Guthaben-Konten: Beispiele hierfür sind sog. Scratch Cards oder virtuelle Konten bei Serviceprovidern.
• Inkasso-Systeme: Diese Systeme setzen v.a. im Micro-Payment Bereich an (siehe Punkt 3.2.2). Hierbei steht die Vermeidung von Transaktionskosten im Mittelpunkt, indem nicht jeder Geschäftsvorfall separat abgerechnet wird, sondern erst durch Sammelrechnungen erfolgen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des E-Payments ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das Kaufverhalten und die Akzeptanz elektronischer Bezahlsysteme zu untersuchen.
2 Die Entwicklung von E-Payment in Verbindung mit E-Commerce: Dieses Kapitel beleuchtet das Wachstum des E-Commerce und die wachsende Bedeutung von E-Payment als Instrument für den Geldtransfer im Internet.
3. E-Payment-Abgrenzung: Hier werden elektronische Bezahlsysteme definiert und nach verschiedenen Kriterien wie Zahlungszeitpunkt, Transaktionshöhe und Kreditkartenverfahren klassifiziert.
4. Anforderungen an E-Payment-Systeme: Dieses Kapitel analysiert zentrale Anforderungen an E-Payment-Systeme, insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Kosten und flexible Einsatzmöglichkeiten.
5. Erfolgreiche E-Payment-Verfahren: Es werden drei etablierte Bezahlsysteme – die Geldkarte, Paypal und die Paysafecard – anhand ihrer Funktionsweise und Erfolgsgaranten detailliert vorgestellt.
6. Mobile-Payment: Dieses Kapitel untersucht die Entwicklung, Kategorisierung und Marktsituation von Mobile-Payment sowie die Gründe für die bisher zögerliche Akzeptanz in Deutschland.
7. Herstellung von Akzeptanz und Sicherheit: Es werden Strategien zur Vertrauensbildung im E-Commerce diskutiert, inklusive Sicherheitstechniken wie Verschlüsselung, Treuhandservices und der Bedeutung von Gütesiegeln.
8. Umfrage: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen und die Ergebnisse einer empirischen Umfrage zur Bekanntheit und Akzeptanz von E-Payment-Systemen unter Studierenden.
9 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach klassische Verfahren dominieren und neue E-Payment-Anbieter verstärktes Marketing benötigen, um die Skepsis der Kunden zu überwinden.
10 Ausblick: Der Ausblick betrachtet die zukünftige Entwicklung des Marktes, wobei insbesondere das Potenzial von Mobile-Payment und der nachwachsenden Generation als Treiber für die E-Payment-Evolution hervorgehoben wird.
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Die Arbeit behandelt die Akzeptanz und Sicherheit von elektronischen Bezahlsystemen im E-Commerce und untersucht, warum klassische Zahlungsmethoden weiterhin dominieren.
Zentrale Themen sind die Definition und Abgrenzung von E-Payment-Verfahren, Sicherheitsanforderungen, die Analyse erfolgreicher Systeme sowie die empirische Untersuchung von Kundenpräferenzen.
Das Hauptziel ist es, die Akzeptanzkriterien für E-Payment-Systeme aus Sicht der Konsumenten zu identifizieren und Verbesserungspotenziale für die Etablierung neuer Bezahlsysteme aufzuzeigen.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche sowie eine quantitative Umfrage unter 106 Teilnehmern, um das Nutzungs- und Kaufverhalten im E-Commerce zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Klassifizierung von Bezahlsystemen, die Analyse der Anforderungen von Händlern und Käufern, die Vorstellung spezifischer Systeme wie Paypal und Geldkarte sowie die Untersuchung von Vertrauensmaßnahmen.
Die Arbeit lässt sich vor allem mit den Begriffen E-Payment, M-Payment, Sicherheit, Akzeptanz, E-Commerce und Vertrauen in digitalen Transaktionen zusammenfassen.
Sicherheit ist laut dem Autor die grundlegende Voraussetzung für Vertrauen. Da digitale Transaktionen von Natur aus Unsicherheiten bergen, ist die Wahrnehmung von Sicherheit durch den Kunden das entscheidende Kriterium für die Akzeptanz eines Systems.
Der Autor prognostiziert, dass die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, die Hemmschwelle für den Einsatz elektronischer Bezahlverfahren senken wird und somit die Evolution des Geldverkehrs maßgeblich vorantreiben wird.
Mangelnde Experimentierfreude der Konsumenten, festgefahrene Kaufgewohnheiten und die Notwendigkeit einer vorherigen Anmeldung werden als Gründe genannt, die den Durchbruch von M-Payment in Deutschland bisher behindert haben.
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