Diplomarbeit, 2007
74 Seiten, Note: 2,0
Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Frage, welche moralischen Anforderungen an Mitarbeiter in Unternehmen heute gestellt werden. Die Autorin verfolgt das Ziel, mittels einer Dokumentenanalyse die moralischen Anforderungen, das Moralverständnis und das zugrunde liegende Menschenbild in zwei ausgewählten Unternehmen zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit der Einführung des Themas und der Definition von Moral und Ethik. Anschließend wird das Stufenmodell von Lawrence Kohlberg vorgestellt und seine Relevanz für die Analyse von moralischen Anforderungen erläutert. Kapitel 3 beleuchtet das Menschenbild des homo oeconomicus und seine Verbreitung in der Betriebswirtschaft, insbesondere im Kontext des Taylorismus und neuer Organisationsformen. Im 4. Kapitel werden die Dokumentenanalysen der beiden Unternehmen Wal-Mart und dm-Drogeriemarkt durchgeführt, wobei die Textpassagen nach Stufenzugehörigkeit, moralischen Problemfeldern und zugrundeliegendem Menschenbild analysiert werden. Das fünfte Kapitel synthetisiert die Ergebnisse aus wirtschaftspädagogischer Sicht und stellt zwei konträre Positionen – den Ansatz der Stufenmoral von Klaus Beck und den Ansatz der Universalmoral von Jürgen Zabeck – gegenüber. Schlussendlich erfolgt eine kritische Reflexion der Ergebnisse.
Moral, Ethik, Menschenbild, homo oeconomicus, Taylorismus, neue Organisationsformen, Dokumentenanalyse, qualitative Inhaltsanalyse, Stufenmoral, Universalmoral, Unternehmenskultur, Mitarbeiter, Wirtschaftspädagogik.
Die Arbeit untersucht die moralischen Anforderungen und Leitlinien der Unternehmen Wal-Mart und dm-Drogeriemarkt.
Es handelt sich um ein moralpsychologisches Modell von Lawrence Kohlberg, das die Entwicklung des moralischen Urteilsvermögens in verschiedene Stufen unterteilt.
Der homo oeconomicus ist ein wirtschaftswissenschaftliches Menschenbild, das von einem rein rational handelnden und nutzenmaximierenden Individuum ausgeht.
Der tayloristische Ansatz prägte ein mechanistisches Menschenbild in der Betriebswirtschaft, das primär auf Effizienz und Kontrolle ausgerichtet war.
Die Arbeit stellt den Ansatz der Stufenmoral (Klaus Beck) dem der Universalmoral (Jürgen Zabeck) gegenüber, um verschiedene wirtschaftspädagogische Perspektiven auf Moral zu diskutieren.
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