Bachelorarbeit, 2008
52 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage der monetären Währungsintegration in Ostasien und der Rolle Chinas in diesem Prozess. Ziel ist es, die traditionellen Kriterien optimaler Währungsräume auf die ostasiatische Region anzuwenden und die Vor- und Nachteile einer Währungsunion für die beteiligten Länder zu analysieren.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema der ostasiatischen monetären Währungsintegration und erläutert die Relevanz der Fragestellung. Kapitel zwei präsentiert die traditionellen Kriterien optimaler Währungsräume nach Mundell, McKinnon, Kenen und Vaubel. Kapitel drei analysiert den Integrationsgrad Ostasiens im Hinblick auf diese Kriterien, wobei der Fokus auf den Aspekten der Faktormobilität, des intraregionalen Handels, der Kapitalströme, der Korrelation von Schocks und der realen Wechselkurse liegt. Kapitel vier beschäftigt sich mit der Frage, ob eine monetäre Währungsintegration in Ostasien wünschenswert ist, und beleuchtet die notwendigen Schritte, die Barrieren und die Implikationen aus Europa. Schließlich wird in Kapitel fünf die Rolle Chinas als einflussreicher Wirtschaftsfaktor in der Region untersucht, mit einem Schwerpunkt auf der Politik Chinas, den Handelsbeziehungen zu seinen Nachbarstaaten und der Diskussion um den Yen vs. Yuan als zukünftige Ankerwährung.
Ostasiatische monetäre Währungsintegration, China, Währungsraum, Faktormobilität, Integrationsgrad, Handelsbeziehungen, Schocks, reale Wechselkurse, Yen, Yuan.
Die asiatische Finanzkrise von 1997 und die Einführung des Euro 1999 waren die Hauptimpulse, um über koordinierte Überwachungssysteme und eine gemeinsame Währung nachzudenken.
Dazu gehören nach Mundell, McKinnon und Kenen Faktoren wie Faktormobilität, ein hoher Offenheitsgrad des Handels, Produktdiversifikation und stabile reale Wechselkurse.
China ist der dominierende Wirtschaftsfaktor; diskutiert wird insbesondere, ob der Yen oder der Yuan die zukünftige Ankerwährung der Region sein könnte.
Ja, unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungsstände, politische Spannungen und mangelnde Faktormobilität werden als Hindernisse für eine Integration nach europäischem Vorbild genannt.
Die Arbeit untersucht den Handels- und Kapitalfluss innerhalb der Region, um zu bewerten, ob Ostasien die Voraussetzungen für eine gemeinsame Währung bereits erfüllt.
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