Masterarbeit, 2020
190 Seiten, Note: 16
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
KAPITEL 0: EINLEITUNG
0.1 Motivation
0.2 Zum Thema und Untersuchungsgegenstand
0.3 Zur Problematik und Fragestellung
0.4 Forschungshypothesen
0.5 Forschungsstand und Erkenntnisinteresse
0.6 Theoretischer Rahmen und Methodologie
0.7 Zielsetzung
0.8 Arbeitsplan
TEIL I: THEORETISCHES
KAPITEL 1 : TERMINOLOGISCHE ANNÄHERUNGEN
1.1 Was ist Unterricht?
1.2 Unterrichtsqualität: Definition, Konzeptionen
1.2.1 Definition
1.2.2 Konzeptionen der Unterrichtsqualität
1.2.2.1 nach der Allgemeinen Didaktik.
1.2.2.2 nach der Schul- und Unterrichtsklimaforschung
1.2.2.3 nach der Lehr- und Lernforschung
1.2.2.4 nach der Schulqualitätsforschung
1.3 Was macht die Qualität eines Unterrichts aus?
1.3.1 Die Merkmale von Jere Brophy (2002)
1.3.2 Die Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer (2004)
1.3.3 Merkmalskatalog von Slavin (1997) (QuAIT)
1.3.4 Die Merkmale von Ditton (2000)
1.2.5 Die Merkmale von Helmke (2009, 42012)
1.2.6 Fazit: Welche Merkmale für die vorliegende Arbeit?
1.3 Unterrichtsplanung und Unterrichtsqualität: welcher Zusammenhang?
1.4 Resümee: Was ist ein guter Unterricht?
1.5 Guter vs. lernwirksamer Unterricht
1.6 Kooperative Sozialformen
1.6.1 Was ist Kooperation?
1.6.2 Sozialform
1.6.3 Fazit: Was sind kooperative Sozialformen?
KAPITEL 2: ZUSAMMENHANG ZWISCHEN KOOPERATIVER SOZIALFORM UND LERNWIRKSAMEM UNTERRICHT
2.1 Unterricht als Kooperation
2.1.1 Schule/Klasse als Gesellschaft
2.1.2 Kooperation zur Sozialkompetenz
2.1.4 Das soziale Lernen: Definition und Aspekte
2.2 Die Sozialformen und die Kooperation im Unterricht
2.2.1 Der Frontalunterricht
2.2.1.1 Begrifflichkeit
2.2.1.2 Nachteile der Plenararbeit
2.2.1.3 Vorteile
2.2.1.4 Relevanz für die Praxis
2.2.2 Die Einzelarbeit
2.2.2.1 konzeptuelle Annäherung
2.2.2.2 Geschichte
2.2.2.3 Vorteile
2.2.2.4 Nachteile
2.2.2.5 Praktische Relevanz
2.2.3 Gruppen- und Partnerarbeit
2.2.3.1 Begrifflichkeit
2.2.3.2 Vorteile
2.2.3.3 Nachteile
2.2.3.4 Relevanz für die Praxis
2.2.4 Der Projektunterricht
2.3 Kooperative Sozialformen und Unterrichtqualität
KAPITEL 3: KOOPERATIVE SOZIALFORMEN UND LERNWIRKSAMER DEUTSCHUNTERRICHT : THEORETISCHE HINTERGRÜNDE
3.1 Theorien zum kooperativen Lernen
3.1.1 Die soziale Interdependenztheorie
3.1.2 Motivationstheoretische Perspektiven
3.2 Stellenwert der Kooperation in psychopädagogischen Theorien
3.2.1 Die behavioristische Lerntheorie
3.2.2 Die kognitiven Lerntheorien
3.2.2.1 Piaget, der Kognitivist
3.2.2.2 Das Modelllernen von Bandura
3.2.3 Der Konstruktivismus
3.3 Unterrichtsprinzipien und Förderung der Kooperation im Unterricht.
3.3.1 Die Handlungsorientierung
3.3.2 Die Kompetenzorientierung
3.3.3 Die Lernerorientierung
3.3.4 Die Lerneraktivierung
3.3.5 Die Interaktionsorientierung
3.3.6 Die Förderung von Lernautonomie
3.3.7 Die interkulturelle Orientierung
3.3.8 Die Aufgabenorientierung
3.3.9 Die Mehrsprachigkeitsorientierung
3.3.10 Integration digitaler Medien
3.3.11 Fazit: „Prinzipien ergänzen einander“ (Ende u.a., ebd.)
TEIL II: EMPIRISCHES
KAPITEL 4: METHODOLOGISCHES
4.1 Unterrichtsversuche: Durchführung, Aufnahmen, Aufbereitung.
4.1.1 Vorbereitung und Durchführung
4.1.2 Aufnahme
4.1.3 Aufbereitung
4.1.4 Die eigentliche Gesprächsanalyse
4.2 Die Fragebogenbefragung
4.2.1 Schriftliche Befragung und nicht mündliche: warum?
4.2.2 Entwicklung und Austeilung
4.2.3 Beschreibung unter besonderer Berücksichtigung der Fragentypologie
4.2.3.1 Zu der Fragentypologie
4.2.3.1.1 Geschlossene Fragen
4.2.3.1.2 Offene Fragen
4.2.3.1.3 Halboffene Fragen
4.2.3.2 Stichprobe: Kriterien, Umfang und Repräsentativität
4.2.3.2.1 Stichprobenauswahlverfahren
4.2.3.2.2 Die Repräsentativität der Stichprobe
4.3 Wie werden die erhobenen Daten analysiert?
4.4 Das entworfene Unterrichtsmodell
4.5 Fazit
KAPITEL 5: ERGEBNISDARSTELLUNG UND -ANALYSE
5.1 Beschreibung des Redeanteils
5.1.1 Sprechdauer von Beteiligten
5.1.2 Auseinandersetzung mit der Beteiligungshäufigkeit jeglichen Teilnehmers
5.2 Kommentare zu den Fragebogeneinträgen
5.2.1 Die Schülerfragebögen
5.2.2 Beschäftigung mit Lehrerfragebögen
5.2.3 Fazit: Analyse der Rolle von kooperativen Sozialformen im Unterricht und für Unterrichtslernwirksamkeit
KAPITEL 6: INTERPRETATION UND DIDAKTISCHE IMPLIKATIONEN
6.1 Interpretation
6.2 Implikationen für die Theorie und Praxis
6.2.1 Kooperation und Interaktion bzw. Förderung des mündlichen Ausdrucks
6.2.2 Kooperation und Förderung der Autonomie, Aktivierung von Lernenden in Großgruppen
6.2.3 Kooperation und Erwerb sozialer Kompetenzen
Die Arbeit untersucht, inwiefern der Einsatz kooperativer Sozialformen im DaF-Unterricht zu einer höheren Lernwirksamkeit beiträgt, insbesondere unter Berücksichtigung der Förderung von Lernerautonomie, Interaktion und Motivation in kamerunischen Großgruppenkontexten.
3.2.3 Der Konstruktivismus
Das ist eine Lerntheorie mit Wurzeln in der Philosophie, Psychologie und Kybernetik. Die Theorie geht auf die Arbeiten des Entwicklungspsychologen Piaget und des schweizerischen Psychologen und Pädagogen Hans Aebli (1923-1990) zurück. Die Theorie beruht auf zwei Hauptprinzipien, die für die Erforschung von kognitiver Entwicklung und Lernen sowie für die Lehrpraxis von Bedeutung sind. Für Ernst von Glaserfeld (einen der Mitbegründer des radikalen Konstruktivismus) sind jene Prinzipien die folgenden:
Knowledge is not passively received but actively built up by the cognizing subject.
The function of cognition is adaptive and serves the organization of the experiential world, not the discovery of the ontological reality. (1989, 1).
So ist das Lernen eine Konstruktion, in dem Sinne, dass der Lerner an dem Lernprozess aktiv teilnimmt und demnach sein Wissen selber konstruiert. Der Lernprozess bleibt dem Lerner selbst überlassen und die Lehrperson kann nur indirekt den Wissenserwerb steuern.
KAPITEL 0: EINLEITUNG: Einleitung in die Problematik und Vorstellung der Forschungsfragen sowie der methodologischen Vorgehensweise.
KAPITEL 1 : TERMINOLOGISCHE ANNÄHERUNGEN: Klärt grundlegende Begriffe wie Unterrichtsqualität, kooperatives Lernen und verschiedene pädagogische Konzeptionen.
KAPITEL 2: ZUSAMMENHANG ZWISCHEN KOOPERATIVER SOZIALFORM UND LERNWIRKSAMEM UNTERRICHT: Analysiert das Verhältnis zwischen verschiedenen Sozialformen und deren Beitrag zum sozialen Lernen.
KAPITEL 3: KOOPERATIVE SOZIALFORMEN UND LERNWIRKSAMER DEUTSCHUNTERRICHT : THEORETISCHE HINTERGRÜNDE: Verknüpft lerntheoretische Ansätze mit Prinzipien der DaF-Didaktik.
KAPITEL 4: METHODOLOGISCHES: Beschreibt das Forschungsdesign, inklusive der Unterrichtsversuche und Fragebogenbefragung.
KAPITEL 5: ERGEBNISDARSTELLUNG UND -ANALYSE: Präsentiert die empirischen Daten zur Sprechdauer und die Ergebnisse der Befragung von Lehrern und Schülern.
KAPITEL 6: INTERPRETATION UND DIDAKTISCHE IMPLIKATIONEN: Interpretiert die Ergebnisse und leitet Empfehlungen für die Unterrichtspraxis ab.
Kooperatives Lernen, Unterrichtsqualität, Fremdsprachendidaktik, Lernerautonomie, Sozialformen, Interaktion, Motivation, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, DaF-Unterricht, Sprachlernforschung, Unterrichtsplanung, Sprechanteil, Konstruktivismus, Triangulation
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Einsatz von kooperativen Sozialformen die Lernwirksamkeit im DaF-Unterricht in Kamerun steigern kann.
Es werden Themen wie Unterrichtsplanung, verschiedene Sozialformen, motivationale Aspekte und die Interaktionsdynamik im Klassenraum behandelt.
Die Leitfrage lautet: „Wie kann man den Unterricht so planen und durchführen, dass Lernende kooperativ besser lernen?“
Die Arbeit nutzt einen methodischen Triangulationsansatz, der Unterrichtsversuche (mit Videoanalyse/GAT 2) und schriftliche Befragungen von Lehrern und Schülern kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Lehr- und Lerntheorien) und einen empirischen Teil, der die tatsächliche Umsetzung und Wahrnehmung kooperativer Formen untersucht.
Wichtige Begriffe sind kooperative Sozialformen, Interaktion, Lernerautonomie, Motivation, Redeanteil und Unterrichtsqualität.
Nach Ines De Florio-Hansen basiert "guter Unterricht" oft auf externer Beurteilung, während "lernwirksamer Unterricht" den Lernerfolg und die Potenziale im Kern des Prozesses fokussiert.
Die Studie beleuchtet die spezifischen Herausforderungen im kamerunischen Kontext, wie z.B. Großgruppen, Mangel an Lehrwerken und das niedrige Sprachniveau der Lernenden.
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