Examensarbeit, 2008
44 Seiten, Note: 12 Punkte
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund der Arbeit
2.1 Sprachenbiografie
2.1.1 Was ich in meinen Sprachen schon kann
2.2.2 Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen (GeR)
2.2 Listening
2.2.1 Grundlagen des Hörverstehens
2.2.2 Hörverstehensschulung und Gestaltung von Unterrichtssequenzen
2.3 Selbst- und Fremdevaluation
2.3.1 Vorgehensweise
2.3.2 Hinweise und Tipps
3 Unterrichtsreihe
3.1 Bedingungsanalyse
3.1.1 Beschreibung der Lerngruppe
3.1.2 Konsequenzen für die Unterrichtsreihe
3.2 Curriculare und unterrichtliche Einordnung der Unterrichtsreihe
3.3 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsreihe
3.3.1 Begründung der Themenwahl „Sprachenbiografie“
3.3.2 Begründung der Kompetenzstufe B1
3.3.3 Begründung der Hörkompetenz und Textauswahl
3.3.4 Begründung der Evaluation
3.4 Unterrichtsziele
3.5 Grundlegende methodische Entscheidungen
3.5.1 Niveaustufen, Zeitrahmen und Verständnisprüfung
3.5.2 Unterrichtsphasen und Methoden
3.6 Mögliche Verlaufsplanung einer Stunde
4 Reflexion
4.1 Evaluation zu Beginn der Unterrichtsreihe
4.1.1 Evaluation der Lernenden
4.1.2 Evaluation des Lehrenden
4.2 Evaluation am Ende der Unterrichtsreihe
4.2.1 Evaluation der Lernenden
4.2.2 Evaluation des Lehrenden
4.3 Evaluation der gesamten Unterrichtsreihe
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einsatz der Sprachenbiografie als Teil des Europäischen Portfolios der Sprachen (EPS) im Englischunterricht einer Berufsfachschule, um herauszufinden, ob dieses Medium eine geeignete Grundlage zur Selbsteinschätzung der Lernenden in der Kompetenz „Listening“ darstellt.
2.2.1 Grundlagen des Hörverstehens
„Als Hörverstehen (HV) bezeichnet man die Informationsaufnahme aus der gesprochenen Sprache, während sich das Hören allein auf die Wahrnehmung von Geräuschen beschränkt.“ Beim Hör-/Sehverstehen kommt zusätzlich eine visuelle Komponente hinzu, bspw. durch Anschauen eines Films. Folgende wichtige Aktivitäten bzw. Sprachverarbeitungsprozesse sollten dabei u. a. beachtet werden:
Konzentration
Nötiges Vorwissen zum Thema => z. B. Vokabular
Hineinversetzen in Gesprächssituationen
Erkennen von Bedeutungseinheiten (chunks) => erspart Semantisierung jedes Wortes
Herausfiltern von Satzart, Zeitbezug und Modalität
Herleitung von Vermutungen über den weiteren Verlauf (predicting)
Reduktion komplexer Informationen auf merkfähige Aussagekerne
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept des Europäischen Portfolios der Sprachen (EPS) ein und formuliert das Ziel, die Sprachenbiografie als Medium zur Selbsteinschätzung im Englischunterricht zu bewerten.
2 Theoretischer Hintergrund der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die Komponenten des EPS, die Bedeutung der Sprachenbiografie, die Grundlagen des Hörverstehens sowie Konzepte zur Selbst- und Fremdevaluation.
3 Unterrichtsreihe: Der Hauptteil beschreibt die Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktische Planung und die methodische Umsetzung der Unterrichtsreihe mit Fokus auf der Kompetenz „Listening“.
4 Reflexion: In der Reflexion werden die Ergebnisse der Selbstevaluation durch die Lernenden und die Fremdevaluation durch den Lehrenden zu Beginn und am Ende der Unterrichtsreihe gegenübergestellt und analysiert.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit bewertet den Einsatz der Sprachenbiografie positiv und empfiehlt die dauerhafte Einführung von Portfolio-Arbeit an der Schule unter Berücksichtigung eines kontinuierlichen Prozesses.
Sprachenbiografie, Europäisches Portfolio der Sprachen, EPS, Hörverstehen, Listening, Selbstevaluation, Fremdevaluation, Englischunterricht, Kompetenzstufe, GeR, Lernzuwachs, Hörkompetenz, Unterrichtsreihe, Sprachbewusstheit, Berufsfachschule.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Europäischen Portfolios der Sprachen (EPS), insbesondere der Sprachenbiografie, im Englischunterricht einer Berufsfachschule.
Zentrale Themen sind die Förderung der Selbstständigkeit beim Sprachenlernen, die Kompetenzentwicklung im Bereich „Listening“ und die Methodik der Selbst- und Fremdevaluation.
Das Hauptziel ist zu untersuchen, ob die Sprachenbiografie ein geeignetes Medium zur realistischen Selbsteinschätzung der Lernenden ist und ob der Einsatz des EPS im Unterricht positiv zu bewerten ist.
Der Autor führt eine Unterrichtsreihe durch und nutzt die Ergebnisse von Selbsteinschätzungsbögen der Lernenden sowie eine begleitende Fremdevaluation durch den Lehrenden zur Datenanalyse.
Der Hauptteil umfasst die Bedingungsanalyse der Klasse, die didaktische und curriculare Einordnung der Unterrichtsreihe sowie die detaillierte Planung und methodische Gestaltung der Unterrichtsphasen.
Wichtige Begriffe sind Sprachenbiografie, EPS, Hörverstehen (Listening), Selbstevaluation, Fremdevaluation, Kompetenzstufe und Lernzuwachs.
Die Lernenden haben sich zu Beginn tendenziell zurückhaltend eingeschätzt und meist vermieden, extreme positive Selbsteinschätzungen abzugeben, was zu einer Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten führte.
Der Autor schlussfolgert, dass Selbstevaluation ein Lernprozess ist, der ohne die Unterstützung und Rückmeldung der Lehrkraft (Fremdevaluation) kaum erfolgreich ist und durch Kontinuität gestärkt werden muss.
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