Masterarbeit, 2020
190 Seiten, Note: 1,1
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1 Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage
1.2 Vorgehensweise
2. Kreatives Denken
2.1 Kreativität allgemein
2.1.1 Definitionen für Kreativität
2.1.2 Abgrenzung zur Innovation
2.1.3 Bezugsebenen der Kreativität
2.2 Biologische Grundlagen
2.2.1 Informationsübertragung
2.2.2 Speichern und Abrufen von Wissen
2.3 Divergentes und konvergentes Denken
2.3.1 Divergentes Denken
2.3.2 Konvergentes Denken
2.3.3 Zusammenspiel von divergentem und konvergentem Denken
2.4 Der kreative Prozess
2.4.1 Phasen des kreativen Denkens
2.4.2 Kreative Prozesse in der Praxis
2.5 Persönliche Einflussfaktoren
2.5.1 Bereichsrelevante Fähigkeiten
2.5.2 Motivation
2.5.3 Kreativitätsrelevante Fähigkeiten
2.5.4 Proaktive und reaktive Kreativität
2.6 Das kreative Klima
2.6.1 Wohlbefinden
2.6.2 Herausforderung
2.6.3 Verspieltheit und Humor
2.6.4 Etabliertes Klima
3. Ideation-Methodik
3.1 Allgemeine Zielsetzung von Ideation-Methodik
3.2 Kategorisierung von Ideation-Methoden
3.2.1 Intuitive und systematische Ideation-Methoden
3.2.2 Laute und leise Methoden
3.2.3 Assoziative und Force-Fit-Methoden
3.2.4 Performative und Rollen-Methoden
3.2.5 Ideation-Prinzipien nach Geschka
3.3 Bestehende Methoden
3.3.1 Assoziative Techniken
3.3.2 Konfrontationstechniken
3.3.3 Konfigurationstechniken
3.3.4 Imaginationsmethoden
3.4 Vorbereitung und Planung
3.4.1 Inhaltliche Vorgaben
3.4.2 Teilnehmerzahl
3.4.3 Konstellation der Teilnehmer
3.4.4 Facilitation
3.4.5 Dauer
3.4.6 Medien und Materialien
3.4.7 Visualisierung
4. Experteninterviews
4.1 Vorüberlegungen
4.2 Untersuchungsfragen
4.3 Entwicklung des Untersuchungsdesigns
4.3.1 Erhebungsmethodik
4.3.2 Anzahl der Interviews
4.3.3 Transkription
4.3.4 Auswertungsmethodik
4.3.5 Auswahl der Interviewpartner
4.3.6 Entwicklung des Leitfadens
4.4 Anpassung des Untersuchungsdesigns
4.4.1 Anpassung nach Pilot-Interview
4.4.2 Anpassung nach Interview 2
4.5 Auswertung der Interviews
4.6 Ergebnisse der Interviews
4.7 Beantwortung der Untersuchungsfragen
5. Fazit zum Forschungsteil
5.1 Beantwortung der Forschungsfrage
5.2 Anforderungen an ein neues Konzept
5.3 Kritische Reflexion
6. Entwicklung einer neuen Ideation-Methode
6.1 Verworfene Konzeptidee: Treibhaus-Methode
6.2 Verworfene Konzeptidee: Confrontation Cards
6.3 Finales Konzept: Competitive Combining
6.3.1 Anwendungsbereich
6.3.2 Ablauf
6.4 Diskussion des Konzeptes und Ansätze zur Weiterentwicklung
Die Arbeit analysiert kritisch bestehende Ideation-Methoden, um Anforderungen für ein neuartiges, effektives Konzept zur Ideengenerierung in der kreativen Praxis zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Anhand welcher Aspekte muss eine Ideation-Methode konzipiert werden, um in der Praxis eine effektive Ideengenerierung zu ermöglichen?“
1.1 Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage
Die Auswahl der einsetzbaren Ideation-Methoden ist heutzutage nicht mehr überschaubar.7 Mit Ausnahme des verbreiteten Brainstormings wird die Wirksamkeit der unterschiedlichen Ideation-Methoden in der Forschung nur selten gezielt untersucht.8 9
Die Wahl dieses Forschungsthemas ergibt sich aus der persönlichen Motivation, methodische Ideation-Konzepte zu analysieren und Anforderungen zur Förderung der kreativen Ideengenerierung herauszustellen.
Die Zielsetzung dieser Abschlussarbeit besteht darin, basierend auf theoretischen Aspekten und realen Ansätzen eine neue Ideation-Methode zu konzipieren, welche eine möglichst effektive Ideengenerierung in der kreativen Praxis ermöglicht. Dafür muss ermittelt werden, welche Faktoren die Entstehung kreativer Ideen begünstigen und wie diese methodisch vereint werden können. Das Konzept soll eine neuartige Ideenlücke füllen und kann eine Abwandlung, Erweiterung oder Kombination bestehender Konzepte sein. Die Form und die Art der Methode sind zu Beginn offengehalten.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Ideation in kreativen Prozessen, begründet die Themenwahl und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.
2. Kreatives Denken: Bildet die theoretische Basis durch die Erläuterung biologischer Grundlagen, kognitiver Denkarten (divergent/konvergent) und externer Einflussfaktoren auf die Kreativität.
3. Ideation-Methodik: Analysiert systematisch verschiedene Kategorien und bestehende Techniken der Ideengenerierung sowie deren Vorbereitung und Planung.
4. Experteninterviews: Dokumentiert das Forschungsdesign und die Durchführung qualitativer Interviews zur Validierung der Theorie aus der Praxisperspektive.
5. Fazit zum Forschungsteil: Beantwortet die Forschungsfrage und leitet aus den Erkenntnissen konkrete Anforderungskriterien für ein neues Ideation-Konzept ab.
6. Entwicklung einer neuen Ideation-Methode: Dokumentiert den kreativen Entwicklungsprozess von verworfenen Ansätzen bis hin zum finalen Konzept „Competitive Combining“.
Ideation, Kreativität, Ideengenerierung, Divergentes Denken, Konvergentes Denken, Ideation-Methodik, Kreativitätstechniken, Problemlösung, Konfrontationstechniken, Gamification, Design Thinking, UX Design, Experteninterviews, Anforderungskonzeption, Competitive Combining.
Die Master Thesis beschäftigt sich mit der Analyse bestehender Ideation-Methoden und der Entwicklung eines neuen Konzepts zur effektiven Ideengenerierung in der kreativen Praxis.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen kreativen Denkens (kognitive und biologische Aspekte), eine detaillierte Methodik-Analyse, Experteninterviews und die konzeptionelle Neuentwicklung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage: „Anhand welcher Aspekte muss eine Ideation-Methode konzipiert werden, um in der Praxis eine effektive Ideengenerierung zu ermöglichen?“
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer qualitativen Forschungsstrategie, bestehend aus Experteninterviews und deren Auswertung mittels Grounded Theory.
Der Hauptteil erstreckt sich von der wissenschaftlichen Herleitung der Kreativitätsfaktoren über die detaillierte Klassifizierung von Kreativitätstechniken bis hin zur empirischen Validierung mittels Interviews.
Neben dem Kernthema Ideation prägen Begriffe wie Divergentes Denken, Konfrontationstechniken, Gamification und Anforderungskonzeption die Arbeit.
Es ist das im letzten Kapitel entwickelte finale Konzept, das spielerische Konfrontationsmethoden mit kombinativen Elementen vereint, inspiriert durch das Spielprinzip „Stadt-Land-Fluss“.
Um die theoretischen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche durch praxisnahe Einblicke und Erfahrungen aus unterschiedlichen kreativen Arbeitsumfeldern zu validieren und zu ergänzen.
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