Diplomarbeit, 2002
101 Seiten, Note: 1,3
A. PROBLEMSTELLUNG, VORGEHENSWEISE UND ZIEL
B. GRUNDLAGEN
B. 1. Virtuelle Realität
B. 1.1 Definition und Wesen von VR
B. 1.2 Abgrenzung zu anderen Konzepten
B. 1.3 Technische Umsetzungen
B. 1.4 Anwendungen
B. 2. Das Phänomen Tourismus
B. 2.1 Tourismus als System
B. 2.2 Die Tourismusnachfrage
B. 2.3 Das Tourismusangebot
B. 2.4 Die Bedeutung des Tourismus
C. ANALYSE DER EINSATZPOTENZIALE VON VR IM TOURISMUS
C. 1. VR als Form des Tourismus
C. 1.1 Einführung
C. 1.2 Grenzen der Einsatzmöglichkeiten
C. 1.3 Eignungsanalyse der verschiedenen Tourismusarten
C. 1.4 Fazit und Ausblick
C. 2. VR als strategisches Instrument im Tourismusunternehmen
C. 2.1 Generelle Analyse möglicher Anwendungsgebiete
C. 2.1.1 Die Wertkette nach Porter
C. 2.1.2 Mögliche Anwendungsgebiete bei den Leistungsträgern
C. 2.1.3 ... bei den Reiseveranstaltern
C. 2.1.4 ... bei den Reisemittlern
C. 2.1.5 ... bei den Destinationen
C. 2.1.6 Fazit
C. 2.2 Analyse der Einsatzpotenziale von VR im Tourismus-Marketing
C. 2.2.1 Besonderheiten des Marketing im Tourismus
C. 2.2.2 Eignung des VR-Einsatzes im Marketing allgemein
C. 2.2.3 Einsatzpotenziale von VR im Tourismus-Marketing
C. 2.2.4 ... bei den Leistungsträgern
C. 2.2.5 ... bei den Reiseveranstaltern
C. 2.2.6 ... bei den Reisemittlern
C. 2.2.7 ... bei den Destinationen
C. 2.2.8 Einflüsse des VR-Einsatzes auf das touristische Wertsystem
D. ZUSAMMENFASSUNG
Die Diplomarbeit untersucht die Einsatzpotenziale von Virtuellen Realitäten (VR) in der Tourismusbranche. Ziel ist es, theoretisch zu begründen, inwieweit VR als Form des Tourismus oder als strategisches Instrument in Unternehmen der Tourismusbranche, insbesondere im Marketing, zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen kann.
C. 2.1.1 Die Wertkette nach Porter
Bevor oben angesprochene Analyse durchgeführt wird, wird zum besseren Verständnis die Portersche Wertkette erst einmal vorgestellt.142
Zur Identifizierung und Realisierung von Wettbewerbsvorteilen ist es nicht zweckmäßig, ein Unternehmen als Ganzes zu betrachten. Vielmehr bietet sich ein wesentlich geringeres Aggregationsniveau an, so dass die verschiedenen Einzelaktivitäten und ihre Interdependenzen untersucht werden können. Das analytische Instrument der Wertkette, welches sich für eine solche Vorgehensweise eignet, ist in Darstellung 5 abgebildet. Die Wertkette gliedert ein Unternehmen in strategisch relevante Tätigkeiten, in denen jeweils das Potenzial liegt, Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Wettbewerbsvorteile entstehen dadurch, dass ein Unternehmen diese strategischen Tätigkeiten entweder besser oder aber kostengünstiger durchführt als die Konkurrenz. Im ersten Fall wird die Strategie der Differenzierung, im zweiten die der Kostenführerschaft verfolgt.143
A. PROBLEMSTELLUNG, VORGEHENSWEISE UND ZIEL: Einführung in die Relevanz der Tourismusindustrie und Zielsetzung der Untersuchung zur Einbindung von VR.
B. GRUNDLAGEN: Vermittlung der technischen Aspekte von Virtuellen Realitäten und theoretische Einordnung des Tourismus als komplexes System.
C. ANALYSE DER EINSATZPOTENZIALE VON VR IM TOURISMUS: Theoretische Prüfung von VR als Urlaubsersatz sowie als strategisches Werkzeug zur Wertschöpfungsoptimierung im Marketing.
D. ZUSAMMENFASSUNG: Rekapitulation der Ergebnisse, wonach VR primär als ergänzendes Marketinginstrument, weniger als Ersatz für physische Reisen fungiert.
Virtuelle Realität, VR, Tourismus, Tourismus-Marketing, Wertschöpfungskette, Strategische Wettbewerbsvorteile, Immersion, Interaktivität, Produktpräsentation, Avatar, Kaufrisiko, Informationsaufnahme, Dienstleistung, Kundenbindung, Destinationsmarketing
Die Arbeit analysiert die Potenziale von Virtueller Realität für die Tourismusbranche, sowohl als potenziell neues Produkt ("virtuelle Reise") als auch als strategisches Instrument für Unternehmen.
Zentral sind die technischen Grundlagen der VR, das System des Tourismus sowie die Anwendung strategischer Managementinstrumente wie der Wertkette nach Porter im touristischen Kontext.
Das Ziel ist eine theoretisch begründete Bewertung, ob VR zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen in Tourismusunternehmen beitragen kann und wie sich dies auf das touristische Wertsystem auswirkt.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse. Unter Verwendung des Modells der Wertkette nach Porter werden die verschiedenen Akteure der Branche (Leistungsträger, Veranstalter, Mittler, Destinationen) untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von VR als Urlaubsersatz und die detaillierte Prüfung von VR als Instrument innerhalb der Marketing-Aktivitäten der verschiedenen Akteure.
Wichtige Begriffe sind Virtuelle Realität, Tourismus-Marketing, Wertschöpfungskette, Kaufrisiko und Interaktivität.
Avatare werden als technologische Lösung im persönlichen Verkauf und der Beratung diskutiert, um die Informationsqualität zu steigern und eine neue Form der Interaktion zu ermöglichen.
VR hilft dabei, komplexe, immaterielle touristische Dienstleistungen "erlebbar" zu machen, wodurch das wahrgenommene Kaufrisiko reduziert und das Vertrauen potenzieller Kunden gestärkt werden kann.
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