Bachelorarbeit, 2019
91 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 EINFÜHRUNG
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 GRUNDLAGEN
2.1 Definition Brand Management
2.2 Definition Marke
2.3 Definition Brand Identity
2.4 Definition Brand Personality
2.5 Definition Brand Equity
2.5.1 Definition Brand Awareness
2.5.2 Definition Brand Loyalty
2.6 Allgemeine Begriffe
2.6.1 Hype
2.6.2 Streetwear
2.6.3 Luxusmode
2.6.4 Influencer
3 EINORDNUNG DES THEMAS
3.1 Wie entsteht „Hype“ um Mode?
4 MARKENPROFIL SUPREME
4.1 Geschichte
4.1.1 Die Marke Supreme und Hip-Hop
4.1.2 Japan und Supreme
4.2 Marketingmaßnahmen von Supreme im Überblick
4.2.1 Guerilla-Marketing
4.2.2 Verknappung
4.2.3 Kollaborationen
4.2.4 Influencer-Marketing & Celebrity Endorsement
4.2.5 Online-Marketing & Online-Präsenz
4.3 Markenanalyse
4.3.1 Positionierung & Brand Personality
4.3.2 Was sind Stärken und Schwächen der Marke?
4.3.3 Wie vermarktet sich Supreme?
4.3.1 Woraus schöpft Supreme Markenpräferenz?
4.3.2 Woraus schöpft Supreme Markenwert?
4.3.3 Die neue Markenwahrnehmung von Supreme
5 MARKENPROFIL ANTI SOCIAL SOCIAL CLUB (ASSC)
5.1 Geschichte
5.1.1 Anti Social Social Club und Brand Hate
5.1.2 Negative Markennamen und Konnotation
5.2 Marketingmaßnahmen der Marke ASSC im Überblick
5.2.1 Verknappung
5.2.2 Kollaborationen
5.2.3 Celebrity Endorsement
5.2.4 Online-Marketing & Online-Präsenz
5.3 Markenanalyse
5.3.1 Positionierung & Brand Personality
5.3.2 Was sind Stärken und Schwächen der Marke?
5.3.3 Wie vermarktet sich ASSC?
5.3.1 Woraus schöpft ASSC Markenpräferenz?
5.3.2 Woraus schöpft ASSC Markenwert?
6 MARKENVERGLEICH
6.1 Selbstversuch Online-Bestellung
6.2 Die Marketingmaßnahmen im Vergleich
6.3 Die Markenanalysen im Vergleich
6.3.1 SWOT-Analyse
6.3.2 Marketing-Mix
6.3.3 Supermarque-Modell
6.3.4 Brand Equity
7 ERGEBNISSE UND FAZIT
7.1 Ergebnisse
7.2 Ausblick und Entwicklungen
7.3 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert die Erfolgsfaktoren und das Markenmanagement der Streetwear-Marken Supreme und Anti Social Social Club. Ziel ist es, die Entstehung des Hypes um diese Labels sowie die Rolle des Brandings bei der Kaufentscheidung zu untersuchen und einen Vergleich zwischen den Marken zu ziehen.
4.1.1 Die Marke Supreme und Hip-Hop
Im folgenden Abschnitt soll auf die Symbiose von Supreme und Hip-Hop eingegangen werden. Natürlich gibt es auch andere Musikrichtungen, wie etwa Rock, Punk oder auch Jazz, und Künstler aus diesen Genres, mit welchen Supreme über die Jahre gearbeitet hat, jedoch soll hierbei nur auf ein Genre eingegangen werden. Weshalb dies so gewählt wurde, soll nun erklärt werden.
Am 13. September 1996 wurde der berühmte Rapper Tupac (Shakur) in seinem schwarzen BMW auf offener Straße erschossen. Etwa ein halbes Jahr später, am 09. März 1997, wird East-Coast-Rapper The Notorious B.I.G. unter ähnlichen Umständen ermordet. Spätestens nach dem Tod dieser beiden Genre-Größen ist Hip-Hop und speziell das Sub-Genre Gangsta-Rap ins Visier der Öffentlichkeit geraten (Pybis, 2018).
In den 00er Jahren steigerte sich die Popularität weiter und der Durchbruch in den Mainstream konnte durch Charterfolge von Eminem und Dr.Dre erreicht werden. Mitte der 2000er konnte diese Position durch Erfolge von OutKast und Kanye West gefestigt werden (Genius, 2014).
Heute ist die Musikrichtung überall vertreten und wird von einigen als die Beliebteste überhaupt angesehen. Auch im Modebereich werden Rapper als Ambassador immer wichtiger. Von Run DMC, die in den 90er Jahren mit Adidas arbeiteten (Cochrane, 2017), bis Kanye West, der bereits mit Nike kollaborierte und heute bei Adidas unter Vertrag steht, gibt es eine lange Liste erfolgreicher Modekollaborationen mit Rappern 2018 scheint der Einfluss von Rappern auf Mode stärker denn je zu sein. In Calvin Kleins Herbst/Winter Kampagne kam Atlanta Rapper Young Thug vor, Alexander Wang setzte in seinen Kampagnen auf Kanye West, The Weeknd, Travis Scott, Vic Mensa, Pusha T und A$AP Rocky (Sanchez, 2016). Zuletzt wurde bekannt, dass Travis Scott für Saint Laurents Frühling/Sommer Kollektion 2019 modeln soll (Fu, 2018).
EINFÜHRUNG: Diese Einleitung führt in das Phänomen der Hypebrands ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert wesentliche Begriffe des Brand Managements wie Markenidentität, Markenpersönlichkeit und Markenwert sowie allgemeine Konzepte wie Hype und Streetwear.
EINORDNUNG DES THEMAS: Hier wird untersucht, wie Hypes in der Mode entstehen und welche Rolle soziale Medien, Influencer und die Millennials dabei spielen.
MARKENPROFIL SUPREME: Dieses Kapitel beleuchtet die Geschichte, die Marketingstrategien wie Guerilla-Marketing und Verknappung sowie die Markenanalyse von Supreme.
MARKENPROFIL ANTI SOCIAL SOCIAL CLUB (ASSC): Das Kapitel behandelt die Entstehung, das Marketing und die Markenanalyse von ASSC, wobei besonders der Einfluss von Negativität und die Verbindung zur südkoreanischen Popkultur hervorgehoben werden.
MARKENVERGLEICH: Hier werden die Marketingaktivitäten und Markenanalysen von Supreme und ASSC gegenübergestellt, ergänzt durch Ergebnisse eines Selbstversuchs bei Online-Bestellungen.
ERGEBNISSE UND FAZIT: Dieser abschließende Teil fasst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zusammen, analysiert die Rolle des Brandings und wagt eine Zukunftsprognose für beide Marken.
Supreme, Anti Social Social Club, Streetwear, Brand Management, Hype, Marketing-Mix, Markenwert, Verknappung, Kollaborationen, Social Media, Influencer Marketing, Brand Equity, Markenanalyse, Luxusmode, Konsumentenverhalten
Die Arbeit untersucht das Brand Management und die Marketing-Prozesse der beiden Streetwear-Marken Supreme und Anti Social Social Club, um zu erklären, wie deren Markenwert und Hype entstanden sind.
Im Zentrum der Untersuchung stehen die US-amerikanischen Streetwear-Marken Supreme (gegründet 1994) und Anti Social Social Club (gegründet 2015).
Das Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für den Hype beider Marken zu identifizieren, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Branding herauszuarbeiten und eine Prognose für die zukünftige Entwicklung der Marken zu treffen.
Es werden gängige Marketing-Instrumente eingesetzt, darunter die SWOT-Analyse, der Marketing-Mix, das Supermarque-Modell sowie das Brand-Equity-Modell nach Aaker. Zudem ergänzt ein Selbstversuch bei Online-Bestellungen die theoretische Analyse.
Der Hauptteil behandelt die Entstehungsgeschichte der Marken, ihre spezifischen Marketingstrategien (wie Verknappung und Kollaborationen) sowie eine detaillierte Markenanalyse und Gegenüberstellung anhand der oben genannten Modelle.
Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an Exklusivität, eine starke Community-Bindung, strategische Verknappung der Produkte (Drops) und eine hohe Relevanz in der Pop- und Hip-Hop-Kultur aus.
Verknappung erzeugt einen psychologischen Kaufdruck, der die Nachfrage steigert und das Produkt als selten und begehrenswert positioniert, was den Markenwert signifikant erhöht.
Während Supreme ein weitgehend stimmiges Konsumerlebnis mit authentischen Läden bietet, ist ASSC für lange Versandzeiten und logistische Mängel bekannt, was das Konsumerlebnis für viele Kunden negativ beeinflusst.
Celebritys fungieren als „Social Proof“ und Multiplikatoren. Ihr unbezahltes Tragen der Produkte oder gezielte Kampagnen helfen den Marken, kulturelle Relevanz zu gewinnen und den Hype in den Mainstream zu tragen.
Supreme wird als bereits zu stark etabliert eingeschätzt, um in naher Zukunft an Bedeutung zu verlieren, während die Zukunft von ASSC aufgrund interner Probleme bei der Servicequalität als deutlich unsicherer und potenziell rückläufig beurteilt wird.
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