Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 1,0
1 Automobilleasing in Deutschland
2 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau
3 Begrifflichkeiten und Grundlagen
3.1 Leasing-Begriff
3.1.1 Erscheinungsformen des Automobilleasing
3.1.2 Kalkulation von Leasingraten
3.2 Risiko-Begriff
3.2.1 Restwertrisiko
3.2.2 Kreditrisiko
3.3 Risikomanagement
3.4 Regulatorische Anforderungen an das Risikomanagement
3.4.1 Gesetz über das Kreditwesen
3.4.2 Mindestanforderungen an das Risikomanagement
4 Risikoidentifikation und -klassifizierung
4.1 Frühwarnsystem
4.2 Klassifizierung
5 Quantitative Bewertung von Risikopositionen
5.1 Value at Risk
5.2 Stresstest
6 Risikosteuerung
6.1 Risikovermeidung
6.2 Risikoverminderung
6.2.1 Verminderung des Restwertrisikos
6.2.2 Verminderung des Kreditrisikos
6.3 Risikoüberwälzung
6.3.1 Überwälzung des Restwertrisikos
6.3.2 Überwälzung des Kreditrisikos
6.4 Risikoakzeptanz
7 Risikocontrolling
7.1 Organisation des Risikocontrolling
7.2 Aufgaben des Risikocontrolling
7.2.1 Überwachung
7.2.2 Kommunikation
8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein effektives Management von Restwert- und Kreditrisiken im Automobilleasing darzustellen. Dabei wird der Risikomanagement-Prozess in seine Phasen – Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle – unterteilt und unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen für Leasinggesellschaften detailliert analysiert.
3.1 Leasing-Begriff
Bei dem aus dem Englischen stammenden Begriff des Leasing handelt es sich um eine der Miete grundsätzlich ähnlichen Form der gegen Zahlung regelmäßigen Entgelts (der Leasingrate) erfolgenden Nutzungsüberlassung eines Objektes zwischen Leasinggeber und -nehmer auf bestimmte Dauer.7
Der Unterschied zum Mietvertrag liegt hauptsächlich darin, dass beim Leasing dem Leasingnehmer mehr Pflichten übertragen werden als bei der Miete des entsprechenden Objekts – Verpflichtungen, die ansonsten der Vermieter zu tragen hätte.8 Im Automobilleasing sind dies speziell die Pflicht zur Versicherung, Pflege und regelmäßigen Wartung des Fahrzeugs. Weitere Unterschiede zur Miete bestehen darin, dass dem Leasingnehmer das Recht zum Kauf des Leasingobjekts nach Ablauf des vereinbarten Nutzungszeitraums eingeräumt werden kann und er zudem selbst über wesentliche Eigenschaften des Objekts bestimmt, indem er z.B. die Karosserieform, Motorisierung und Farbe des Leasingfahrzeugs wählt.
1 Automobilleasing in Deutschland: Ein Überblick über die Entwicklung und Bedeutung des Automobilleasings als wichtigstes Segment innerhalb des deutschen Leasingmarktes.
2 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau: Darlegung der Risiken für Leasinggeber, insbesondere Restwert- und Kreditrisiken, und Skizzierung des weiteren Vorgehens in der Arbeit.
3 Begrifflichkeiten und Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe des Leasing und Risikomanagements sowie Erläuterung der regulatorischen Anforderungen wie KWG und MaRisk.
4 Risikoidentifikation und -klassifizierung: Beschreibung systematischer Verfahren zur Risikoerkennung mittels Frühwarnsystemen und Methoden zur Risikoklassifizierung.
5 Quantitative Bewertung von Risikopositionen: Erörterung der Messung von Risiken durch Modelle wie den Value at Risk und die Anwendung von Stresstests bei Extremsituationen.
6 Risikosteuerung: Vorstellung der vier Grundstrategien zur Risikosteuerung: Vermeidung, Verminderung, Überwälzung und Akzeptanz.
7 Risikocontrolling: Analyse der organisatorischen Einordnung und der Aufgaben des Risikocontrolling in der Überwachung und Kommunikation von Risikolagen.
8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Abschließende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen im Automobilleasing.
Automobilleasing, Risikomanagement, Restwertrisiko, Kreditrisiko, Risikokontrolle, Risikobewertung, MaRisk, Leasingrate, Leasinggeber, Leasingnehmer, Risikoklassifizierung, Value at Risk, Stresstest, Risikocontrolling, Teilamortisation.
Die Bachelorarbeit behandelt das Restwert- und Kreditrisikomanagement speziell innerhalb der Branche des Automobilleasings.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Risikomanagement-Prozess, regulatorische Anforderungen (KWG, MaRisk) sowie konkrete Steuerungs- und Bewertungsmethoden für Risiken.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein systematischer Risikomanagement-Prozess bestehend aus Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle im Automobilleasing erfolgreich implementiert werden kann.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie die Darstellung von betriebswirtschaftlichen Methoden wie dem Value at Risk, Scoring-Verfahren und Stresstests.
Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung sowie Risikocontrolling und überträgt diese jeweils auf Restwert- und Kreditrisiken.
Wesentliche Begriffe sind Automobilleasing, Risikomanagement, Restwertrisiko, Kreditrisiko, MaRisk, Risikokontrolle und Leasingrate.
Das Risikocontrolling ist notwendig, um einen Risikomanagement-Prozess laufend zu begleiten, die Risikolage zu überwachen und entscheidungsrelevante Informationen für die Unternehmensleitung aufzubereiten.
Beim Restwertvertrag trägt der Leasingnehmer das Restwertrisiko und muss für Differenzen zwischen Marktpreis und kalkuliertem Restwert aufkommen, während beim Kilometervertrag das Risiko primär beim Leasinggeber liegt.
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