Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: A+
1 Einleitung
2 Theorieteil
2.1 Definition Ausstellung
2.2 Bedeutung der Emotionen
2.3 Inszenierungsmöglichkeiten
2.3.1 Visuell
2.3.2 Auditiv
2.3.3 Interaktiv
2.4 Evaluierungsmethoden
2.4.1 Biofeedback
2.4.2 Fragebogen
2.4.3 Beobachtung
3 Versuchsaufbau
3.1 Materialien
3.1.1 Stimuli
3.1.2 Messinstrumente
3.2 Versuchspersonen
3.3 Versuchsablauf
3.3.1 Durchgang 1 (visuell)
3.3.2 Durchgang 2 (visuell & auditiv)
3.3.3 Durchgang 3 (visuell & interaktiv)
4 Auswertung
4.1 Durchgang 1 (visuell)
4.1.1 Auswertung Biofeedback
4.1.2 Auswertung Fragebogen
4.1.3 Auswertung Erhebung der Aufenthaltsdauer
4.1.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Durchgang 2 (visuell & auditiv)
4.2.1 Auswertung Biofeedback
4.2.2 Auswertung Fragebogen
4.2.3 Auswertung Erhebung der Aufenthaltsdauer
4.2.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Durchgang 3 (visuell & interaktiv)
4.3.1 Auswertung Biofeedback
4.3.2 Auswertung Fragebogen
4.3.3 Auswertung Erhebung der Aufenthaltsdauer
4.3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.4 Fusion der Ergebnisse
4.4.1 Ergebnisse Biofeedback
4.4.2 Ergebnisse Fragebogen
4.4.3 Ergebnisse Aufenthaltsdauer
4.5 Messproblematiken
5 Conclusio
Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich verschiedene Inszenierungsformen – visuell, auditiv und interaktiv – bei einer Ausstellung auf die emotionale Aktivität der Teilnehmer auswirken, um ein tieferes Verständnis für die Erzeugung nachhaltiger Emotionen im Event-Kontext zu gewinnen.
2.3.3 Interaktiv
Bei einer Veranstaltung geht es meist nicht mehr nur darum sich frontal bespielen zu lassen, denn der Mensch möchte aktiv am Erlebten teilnehmen und mitbestimmen. (Gundlach 2013, S. 264) Interaktion bei einem Event schafft bei den Teilnehmern eine höhere kognitive Leistung und daraus folgt, dass die Erinnerungswirkung und der Erlebnisfaktor steigen. Besonders körperliche Interaktionen können die Botschaften festigen. Dazu kann noch gesagt werden, dass die aktive Involvierung der Teilnehmer auch die Handlungs- und Veränderungsbereitschaft beeinflusst. Interaktion führt auch zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit und motiviert neues zu lernen. (Hirt 2013, S. 24 f. und 55)
Kurz zusammengefasst wirkt sich die aktive Teilnahme der Besucher positiv aus, da dadurch die Inhalte der Botschaft nachhaltiger gespeichert werden. (Schäfer-Mehdi 2009, S. 119) Der chinesische Philosoph Konfuzius (551-479 v. Chr.) erklärte die Thematik in Bezug auf die nachhaltige Wirkung folgendermaßen:
„Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass mich tun und ich verstehe.“ (Gleich 2014, S. 89)
Interaktive Inszenierungsformen können zum Beispiel klassische Gruppenarbeiten sein, Foto-Workshops, Musik-Workshops, Corporate Radio Workshops, Film- und Video-Workshops, Schauspiel-Workshops, Innovationsworkshops, Koch-Workshops oder Kunst-Workshops. Bei einer Ausstellung ist die Wahl eines Kunst-Workshops naheliegend. Dabei bekommen die Besucher in Form von einem Workshop oder einem kurzen Akt die Möglichkeit, ein Kunstwerk entstehen zu lassen. Durch die Interaktion und das Involvement der Teilnehmer wird die Botschaft des Events erlebbar gemacht und emotionalisiert. (Gundlach 2013, S. 264–280)
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der emotionalen Wirkung von Inszenierungen bei Veranstaltungen.
2 Theorieteil: Erläutert die theoretischen Grundlagen zu Ausstellungen, die Bedeutung von Emotionen, verschiedene Inszenierungsmöglichkeiten sowie Methoden zur wissenschaftlichen Evaluierung.
3 Versuchsaufbau: Detailliert die methodische Umsetzung des Versuchs, einschließlich der verwendeten Materialien, Probandenstruktur und des spezifischen Ablaufs der drei Versuchs-Durchgänge.
4 Auswertung: Präsentiert und analysiert die gesammelten Daten aus Biofeedback, Fragebögen und Aufenthaltsdauer für jeden Durchgang sowie die Fusion der Ergebnisse.
5 Conclusio: Führt die zentralen Schlussfolgerungen zusammen und beantwortet die in der Einleitung gestellten Forschungsfragen auf Basis der Versuchsergebnisse.
Event Engineering, Emotionale Aktivität, Biofeedback, Hautleitwert, Ausstellung, Inszenierung, Interaktivität, Eventmarketing, Live-Kommunikation, Fragebogenmethode, Aufenthaltsdauer, Net Promoter Score, Zielgruppenanalyse, Probandenstudie, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit untersucht die wissenschaftlich nachweisbaren Auswirkungen verschiedener Inszenierungsformen einer Veranstaltung auf die emotionale Aktivität der Teilnehmer.
Die Schwerpunkte liegen auf Event-Management, Emotionsforschung, der Wirkung von visuellen, auditiven und interaktiven Reizen sowie der Evaluierung mittels physiologischer und psychologischer Messmethoden.
Die Hauptforschungsfrage lautet, wie sich einzelne Inszenierungen einer Veranstaltung wissenschaftlich nachweisbar auf die emotionale Aktivität der Teilnehmer auswirken.
Es wird eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden eingesetzt, insbesondere Biofeedback-Messungen (Hautleitwert), standardisierte Fragebögen und die Erhebung der Aufenthaltsdauer.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe, die detaillierte Beschreibung eines eigens für die Arbeit durchgeführten Ausstellungsversuchs sowie die anschließende Datenauswertung und Ergebnisdiskussion.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Event Engineering, Emotionale Aktivität, Biofeedback, Hautleitwert, Inszenierung und Interaktivität.
Die Veranstaltungsart Ausstellung ermöglichte eine kontrollierte Umgebung, um Variablen wie Musik oder interaktive Aufgaben gezielt zu verändern und deren Wirkung auf die Besucher isoliert zu beobachten.
Es kam zu technischen Schwierigkeiten bei der Verbindung der Elektroden und instabilen Datenübertragungen durch die verwendete App, was die Messung erschwerte und zu einem Abbruch der Aufzeichnungen führen konnte.
Ja, die Studie zeigte, dass weibliche Besucher im Durchschnitt eine höhere emotionale Aktivität aufwiesen und jüngere Altersgruppen schneller und intensiver emotional erreicht wurden als ältere.
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