Bachelorarbeit, 2014
70 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Energieträger und Abbaugebiete von Braunkohle
2.1 Konventionelle Energieträger
2.1.1 Braunkohle
2.1.2 Steinkohle
2.1.3 Erdgas
2.1.4 Atomenergie
2.2 Emissionen der konventionellen Energieträger
2.2.1 Treibhausgase
2.2.2 Luftschadstoffe
2.3 Abbaugebiete von Braunkohle
2.3.1 Rheinisches Revier
2.3.2 Mitteldeutsches Revier
2.3.3 Lausitzer Revier
3. Externe Kosten
3.1 Studienübersicht zu den externen Kosten
3.1.1 Studie A: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)
3.1.2 Studie B: Health and Environment Alliance (HEAL)
3.1.3 Studie C: Agentur für Erneuerbare Energie (AEE)
3.1.4 Studie D: Europäische Kommission
3.1.5 Studie E: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Frauenhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
3.1.6 Studie F: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
3.2 Vergleich der Studienergebnisse
3.2.1 Ergebnisse zur Braunkohle
3.2.2 Ergebnisse zur Steinkohle
3.2.3 Ergebnisse zum Erdgas
3.2.4 Ergebnisse zur Atomenergie
3.2.5 Vergleich von Braunkohle und anderen konventionellen Energieträger
3.3 Lokale externe Kosten der Braunkohle in der Lausitz
3.3.1 Externe Kosten durch Treibhausgase und Luftschadstoffe
3.3.2 Externe Kosten durch die Abraumbewegung
3.3.3 Externe Kosten durch die Grundwasserabsenkungen
3.3.4 Externe Kosten durch die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes
3.3.5 Externe Kosten durch die Infrastrukturverlegung
4. Subventionen der Braunkohleindustrie
4.1 Subventionsarten
4.1.1 Direkte Subventionen
4.1.2 Indirekte Subventionen
5. Zusammenfassung der Ergebnisse
Diese Arbeit untersucht die Höhe der externen Kosten von Braunkohle im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern sowie Atomenergie. Ziel ist es, durch eine fundierte Studienanalyse die oft nicht internalisierten Kosten – wie Gesundheits- und Umweltschäden – transparent zu machen und um eine regionale Analyse der Lausitz sowie eine Betrachtung der Subventionsstruktur der Braunkohleindustrie zu ergänzen.
3.1 Studienübersicht zu den externen Kosten
Unter externe Kosten, versteht man Kosten die zu einer Mehrbelastung der Gesellschaft führen, da sie nicht von den Verursachern getragen werden. „Insbesondere gemeinschaftlich genutzte Güter wie Luft, Wasser und Erde, aber auch individuelle Güter wie die eigene Gesundheit sind nicht oder nur unvollständig in die Marktmechanismen integriert. Werden diese Güter im Produktionsprozess verbraucht oder geschädigt, schlägt sich das nicht auf die Marktpreise nieder“ (vgl. Mühlenhoff 2011, S. 5). Aus diesem Grund werden bei externen Kosten auch von indirekten oder versteckten Kosten für die Gesellschaft gesprochen. Bei den fossilen Energieträgern sind die externen Kosten, die durch das Freisetzen von Treibhausgas- und Luftschadstoffen entstehen, dominant. Welche negativen Effekte Treibhausgase und Luftschadstoffe verursachen wurde bereits in Abschnitt 2.2.1 und 2.2.2 beschrieben (vgl. Küchler / Meyer 2012, S. 21ff.). Die externen Kosten der Atomenergie hingegen beziehen sich weniger auf die Treibhausgas- und Luftschadstoffe während der Strom- und Wärmeproduktion, als vielmehr auf vor- und nachgelagerte Prozesse, wie der Uranabbau oder die Endlagerung des radioaktiven Materials. Ein besonders dominanter Kostenfaktor der externen Kosten bei der Atomenergie ist das Risiko und die Folgeschäden eines nuklearen Unfalls. Damit ist die Kostenstruktur der externen Kosten von fossilen Energieträger und Atomenergie sehr unterschiedlich. Es ist somit nicht möglich die externen Kosten der fossilen Energieträger mit denen von der Atomenergie zu vergleichen. Dennoch werden in dieser Arbeit die externen Kosten der Atomenergie berücksichtigt um einen vollständigeren Überblick der konventionellen Energieträger zu liefern (vgl. Meyer 2012, S. 7).
Durch verschieden politische Maßnahmen wird versucht die Mehrbelastung der Gesellschaft durch externe Kosten einzudämmen. Dabei wird versucht die externen Kosten von den Verursachern der Kosten begleichen zu lassen, also die Kosten zu internalisieren. Da das nicht im vollen Umfang gelingt spricht man auch von Teilinternalisierung der externen Kosten. Politische Maßnahmen zur Internalisierung sind beispielsweise das Emissionshandelssytem der EU und die Energiesteuer.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzungen der EU zur Reduktion von Treibhausgasen ein und stellt die Relevanz der Untersuchung von externen Kosten bei der Stromerzeugung aus Braunkohle und anderen Energieträgern dar.
2. Energieträger und Abbaugebiete von Braunkohle: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen konventioneller Energieträger, deren Emissionen und stellt die zentralen Braunkohlereviere in Deutschland detailliert vor.
3. Externe Kosten: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Studien zu externen Kosten, vergleicht deren Ergebnisse und untersucht spezifisch die lokalen externen Kosten der Braunkohleförderung in der Lausitz anhand verschiedener Faktoren.
4. Subventionen der Braunkohleindustrie: Dieses Kapitel klassifiziert und erläutert direkte sowie indirekte Subventionsformen der Braunkohleindustrie und deren Auswirkungen auf den Wettbewerb.
5. Zusammenfassung der Ergebnisse: Hier werden die zentralen Erkenntnisse der Studienanalyse zusammengeführt und die Notwendigkeit unterstrichen, alle Kostenfaktoren bei zukünftigen energiepolitischen Entscheidungen einzubeziehen.
Braunkohle, Externe Kosten, fossile Energieträger, Treibhausgase, Luftschadstoffe, Lausitz, Tagebau, Subventionen, Stromerzeugung, Umweltschäden, Gesundheitsschäden, Internalisierung, Energiewende, Klimaschutz, Emissionshandel.
Die Arbeit untersucht die gesamtgesellschaftlichen, externen Kosten, die bei der Strom- und Wärmeproduktion aus Braunkohle und anderen konventionellen Energieträgern entstehen.
Die zentralen Felder umfassen die ökonomische Bewertung von Umweltschäden durch Emissionen, die Auswirkungen des Braunkohleabbaus in regionalen Reviere und die Subventionsstrukturen der Kohleindustrie.
Das Ziel ist es, ein transparentes Bild der tatsächlichen Kosten der Braunkohlenutzung zu vermitteln, um eine fundierte Basis für zukünftige energiepolitische Entscheidungen zu schaffen.
Es wird eine umfassende Analyse existierender wissenschaftlicher Studien (Studienanalyse) durchgeführt, ergänzt durch eine Untersuchung der regionalen Auswirkungen in der Lausitz und eine Einordnung von Subventionsdaten.
Im Hauptteil werden verschiedene Studien zu externen Kosten detailliert untersucht, die Ergebnisse verglichen und Faktoren wie Abraumbewegung, Grundwasserabsenkung und Umsiedlungen im Lausitzer Braunkohlerevier analysiert.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Braunkohle, Externe Kosten, Umweltschäden, Energiewende, Subventionen und Nachhaltigkeit beschreiben.
Die Berechnung ist komplex, da sie hohe Datenmengen erfordert, verschiedene langfristige Schadenswirkungen (z. B. durch CO2) einbeziehen muss und methodisch unterschiedliche Ansätze zur monetären Bewertung von Gesundheit und Ökosystemen existieren.
Neben Luft- und Treibhausgasemissionen führt der Tagebau zu regionalen Problemen wie massiver Grundwasserabsenkung, Zerstörung von Lebensräumen durch Abraumbewegung und der Notwendigkeit von Infrastrukturverlegungen und Umsiedlungen.
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