Bachelorarbeit, 2020
152 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Standortfaktoren
2.1.1 Grundlagen und Definitionen
2.1.2 Standortfaktorensystematik
2.2 Produktions- und Standortverlagerung
2.2.1 Grundlagen und Definitionen
2.2.2 Mögliche Chancen und Risiken einer Produktionsverlagerung
2.2.3 Exkurs zur Corona-Pandemie
2.3 Hoch- und Niedrigkostenland
2.3.1 Grundlagen und Definitionen
2.3.2 Aktuelle globale Lohnsatzunterschiede
2.4 PESTEL-Analyse
2.4.1 Grundlagen
2.4.2 Spezifische Inhalte der PESTEL- Analyse
2.4.2.1 Baustein politische Faktoren
2.4.2.2 Baustein wirtschaftliche Faktoren
2.4.2.3 Baustein sozio-kulturelle Faktoren
2.4.2.4 Baustein technologische Faktoren
2.4.2.5 Baustein ökologische Faktoren
2.4.2.6 Baustein rechtliche Faktoren
2.4.2.7 Zusammenfassung der spezifischen Inhalte der PESTEL-Analyse
3. Durchführung der PESTEL-Analyse am Beispiel der Volksrepublik China
3.1 Anwendung der PESTEL-Analyse auf die Volksrepublik China
3.1.1 Politische Einflussfaktoren
3.1.2 Wirtschaftliche Einflussfaktoren
3.1.3 Sozio-kulturelle Einflussfaktoren
3.1.4 Technologische Einflussfaktoren
3.1.5 Ökologische Einflussfaktoren
3.1.6 Rechtliche Einflussfaktoren
3.2 Potenzialanalyse der Volksrepublik China
3.2.1 Potenzialanalyse der politischen Einflussfaktoren
3.2.2 Potenzialanalyse der wirtschaftlichen Einflussfaktoren
3.2.3 Potenzialanalyse der sozio-kulturellen Einflussfaktoren
3.2.4 Potenzialanalyse der technologischen Einflussfaktoren
3.2.5 Potenzialanalyse der ökologischen Einflussfaktoren
3.2.6 Potenzialanalyse der rechtlichen Einflussfaktoren
4. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das makroökonomische Potenzial der Volksrepublik China als Produktionsstandort für deutsche Unternehmen des sekundären Sektors. Dabei wird die Forschungsfrage beantwortet, inwiefern China unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken eine geeignete Destination für die Verlagerung von Produktionsstandorten darstellt.
2.4.2.1 Baustein politische Faktoren
Der Baustein „political“ befasst sich mit den makroökonomischen politischen Umwelteinflüssen. Dazu werden die politischen Gegebenheiten eines Landes analysiert. Es gibt viele verschiedene politische Gegebenheiten, die für Unternehmen, die ihre Produktion in das Ausland verlagern wollen von Relevanz sind (vgl. Abbildung 2.7). Die wichtigsten politischen Einflussfaktoren aus Unternehmenssicht sind durch die Wirtschaftsordnung, die politische Stabilität des politischen Systems und der bestehenden bzw. angestrebten Außenpolitik gegeben (vgl. Büsch, 2019, S. 67 ).
Die im potenziellen Verlagerungsland vorliegende Wirtschaftsordnung ist von Bedeutung, da sich diese zwischen den Ländern zum Teil stark unterscheidet. Die Wirtschaftsordnung legt Regeln fest und gibt die Struktur eines Landes wieder, an denen sich Unternehmen zu halten und orientieren haben (vgl. Behncke, 2019). Dementsprechend müssen sich Unternehmen mit dem vorliegenden Wirtschaftssystem, dem Regierungssystem und der gesetzlichen Situation auseinandersetzen. Bei der Betrachtung des Wirtschaftssystems ist zu beachten, dass einige Staaten in Form einer nahezu zentralen Verwaltungswirtschaft geführt werden, in der der Staat aktiv den Marktmechanismus steuert. In anderen Staaten herrscht beinahe eine freie Marktwirtschaft, die sich dadurch charakterisiert, dass der Staat weitestgehend nicht in den Markt eingreift. So können Unternehmen in diesen Staaten eigenständig und uneingeschränkt aus wirtschaftlichem Interesse handeln (vgl. Büsch, 2019, S. 68).
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Produktionsstandortwahl im Kontext der globalen Wirtschaft und definiert den Fokus der Arbeit auf die Analyse der makroökonomischen Gegebenheiten Chinas.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet die theoretischen Basiskonzepte, einschließlich der Standortfaktorensystematik nach Kinkel, der Verlagerungsentscheidung sowie der methodischen PESTEL-Analyse.
3. Durchführung der PESTEL-Analyse am Beispiel der Volksrepublik China: Hier erfolgt die konkrete Anwendung der zuvor definierten theoretischen Indikatoren auf China, unterteilt in die PESTEL-Bausteine sowie eine anschließende Potenzialanalyse.
4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bewertet das Potenzial Chinas unter Abwägung der identifizierten Chancen und Risiken.
Produktionsverlagerung, Standortfaktoren, PESTEL-Analyse, Volksrepublik China, makroökonomische Analyse, wirtschaftliche Entwicklung, politische Stabilität, Infrastruktur, Arbeitnehmermarkt, Investitionsentscheidung, Standortplanung, Industrialisierung, Außenpolitik, Arbeitsrecht, Industriekosten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Entscheidung deutscher Industrieunternehmen, ihre Produktion aufgrund ökonomischer Faktoren ins Ausland zu verlagern, mit einem spezifischen Fokus auf die Volksrepublik China.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Standortwahl, die Methoden der PESTEL-Analyse und deren detaillierte Anwendung auf die makroökonomischen, politischen, sozialen, technologischen, ökologischen und rechtlichen Gegebenheiten Chinas.
Das Ziel besteht darin, das Potenzial der Volksrepublik China als Produktionsstandort für Unternehmen des sekundären Sektors zu ermitteln, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.
Die Arbeit nutzt die PESTEL-Analyse als makroökonomisches Instrument. Zur Bewertung der gewonnenen Erkenntnisse wird eine qualitative Inhaltsanalyse in Verbindung mit statistischen Daten herangezogen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Definitionen und Analysemethoden erläutert. Darauf folgt eine umfassende datengestützte Analyse Chinas anhand der sechs PESTEL-Dimensionen, gefolgt von einer Potenzialanalyse.
Wesentliche Begriffe sind Produktionsverlagerung, Standortfaktoren, PESTEL-Analyse, Volksrepublik China sowie makroökonomische Standortbewertung.
Das politische Umfeld wird kritisch als instabil eingestuft, geprägt durch staatliche Interventionen, mangelnde Rechtssicherheit und die Vormachtstellung der Kommunistischen Partei, was ein erhebliches Risiko für Investoren darstellt.
Die Pandemie wird als aktueller Risikofaktor betrachtet, der die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigt, die Lieferketten störte und die Notwendigkeit für Krisenmanagement sowie eine Diversifizierung der Standorte verdeutlichte.
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