Diplomarbeit, 2008
75 Seiten, Note: 1,7
A. Einleitung
I. Vorstellung der Thematik
II. Zielsetzung der Arbeit
III. Aufbau der Arbeit
B. Einführung in die Portfolio Insurance
I. Grundidee und Ziel der Portfolio Insurance
II. Konzepte der Portfolio Insurance
C. Strategien der Portfolio Insurance
I. Statische Strategien
1. Die Buy and Hold Strategie
a) Darstellung der Buy and Hold-Strategie
b) Beurteilung der Buy and Hold-Strategie
2. Die Stop-Loss-Strategie
a) Darstellung der Stop-Loss-Strategie
b) Beurteilung der Stop-Loss-Strategie
3. Die Protective Put Strategie
a) Darstellung der Protective Put Strategie
b) Beurteilung der Protective Put Strategie
4. Portfolio Insurance mit Calls
a) Darstellung der Portfolio Insurance mit Calls
b) Beurteilung der Portfolio Insurance mit Calls
II. Dynamische Strategien
1. Die Modified Stop-Loss-Strategie
a) Darstellung der Modified Stop-Loss-Strategie
b) Beurteilung der Modified Stop-Loss-Strategie
2. Die Constant-Mix-Strategie
a) Darstellung der Constant-Mix-Strategie
b) Beurteilung der Constant-Mix-Strategie
3. Die Synthetic-Put-Strategie
a) Darstellung der Synthetic-Put-Strategie
b) Beurteilung der Synthetic-Put-Strategie
4. Die Constant Proportion Portfolio Insurance-Strategie
a) Darstellung der Constant Proportion Portfolio Insurance-Strategie
b) Beurteilung der Constant Proportion Portfolio Insurance-Strategie
5. Die Time-Invariant Portfolio Protection-Strategie
a) Darstellung der Time-Invariant Portfolio Protection-Strategie
b) Beurteilung der Time Invariant Portfolio Protection-Strategie
D. Empirische Analyse des Absicherungserfolges
I. Grundlagen der empirischen Analyse
II. Ergebnisse der Buy and Hold-Strategie
III. Ergebnisse der CPPI-Strategie
IV. Vergleich der Ergebnisse der beiden Strategien
E. Unternehmensumfrage
I. Einleitung
II. Auswertung der einzelnen Fragen
III. Interpretation der Antwortergebnisse
F. Schlussbetrachtung
Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Portfolio Insurance-Strategien auf ihre Anwendbarkeit und Effektivität zu untersuchen, um Anlegern fundierte Entscheidungshilfen zum Schutz gegen Kursverluste zu bieten. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, welche Strategie – statisch oder dynamisch – in unterschiedlichen Marktsituationen den besten Absicherungserfolg liefert und welchen Stellenwert diese Konzepte in der heutigen Finanzpraxis einnehmen.
3. Die Protective Put Strategie
Das Protective Put-Konzept ist eine statische Strategie mit der Verwendung von Optionen. Optionen sind derivative Finanzgeschäfte. Unter einem Derivat wird ein gegenseitiger Vertrag verstanden, dessen Preisbildung von einem Basiswert, oder auch Underlying genannt, abhängt. Basiswerte können z.B. Aktien und Anleihen, aber auch marktbezogene Referenzgrößen wie Indices sein. Im Falle der Option besteht das Recht, jedoch nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Da nicht die Pflicht der Abnahme oder des Verkaufs besteht, kann der Rechteinhaber die Option auch verfallen lassen.
Bei der Protective Put Strategie sichern sich Investoren gegen Kursverluste ab, indem sie einen Basiswert, z.B. in Form des DAX, und eine Put-Option, d.h. eine Verkaufsoption, erwerben. Für die Put-Option zahlt der Käufer dem Verkäufer eine Prämie, wobei letzterer dann auch bei Verfall der Option, d.h. am Laufzeitende des Optionsvertrages, zur Abnahme des Basiswertes verpflichtet ist. Ex ante wird ein Mindestwert für das Portfolio festgelegt. Liegt nun am Laufzeitende der Option der Basiswert – in diesem Beispiel in Form des DAX – unter dem vorher festgelegten Mindestwert, kommt der Verkäufer der Put-Option für die entstandenen Verluste auf und zahlt dem Käufer die entsprechende Differenz zwischen Mindestwert und aktuellem Basiswert. Wenn aber bei Fälligkeit der Option der Basiswert dem Mindestwert entspricht bzw. ersterer über letzterem liegt, verfällt die Option wertlos.
A. Einleitung: Vorstellung der Problematik durch Marktphasen und Festlegung des Ziels der Arbeit, Portfolio Insurance-Strategien theoretisch zu erläutern und empirisch zu prüfen.
B. Einführung in die Portfolio Insurance: Darstellung der Grundbegriffe des Portfoliomanagements, des Marktrisikos und der Zielsetzungen der Wertsicherung.
C. Strategien der Portfolio Insurance: Ausführliche theoretische Herleitung und kritische Beurteilung sowohl statischer als auch dynamischer Versicherungsansätze.
D. Empirische Analyse des Absicherungserfolges: Vergleich der Performance von Buy and Hold-Strategie gegenüber der dynamischen CPPI-Strategie anhand historischer DAX- und REXP-Daten.
E. Unternehmensumfrage: Auswertung einer Umfrage zur Praxisbedeutung und Anwendung von Portfolio Insurance in deutschen Finanzunternehmen.
F. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Strategien und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Portfolio Insurance.
Portfolio Insurance, Wertsicherung, Buy and Hold, Stop-Loss, CPPI, TIPP, Protective Put, Synthetic-Put, Aktienportfolio, Risikomanagement, Volatilität, Asset Allocation, Absicherungsstrategie, Anlegerverhalten, Kapitalanlage.
Die Arbeit analysiert verschiedene Strategien zur Wertsicherung von Aktienportfolios, um Anlegern einen Schutz vor Wertverlusten bei gleichzeitiger Partizipation an Kurschancen zu ermöglichen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung zwischen statischen Strategien wie "Buy and Hold" und "Protective Put" sowie dynamischen Strategien wie "CPPI" (Constant Proportion Portfolio Insurance) und "TIPP".
Es wird untersucht, wie erfolgreich verschiedene Strategien in unterschiedlichen Marktsituationen (stetig steigend, fallend, volatil) sind und welchen Stellenwert diese in der praktischen Anwendung von Finanzunternehmen haben.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Herleitung der Strategiekonzepte, gefolgt von einer empirischen Analyse historischer Zeitreihen sowie einer qualitativen Unternehmensbefragung.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die mathematischen Grundlagen, die Vorgehensweise und die Vor- bzw. Nachteile der vorgestellten Insurance-Konzepte.
Die Risikoaversion der Anleger ist ein entscheidender Faktor für die Wahl der Strategie, da sie bestimmt, wie intensiv das Portfolio abgesichert werden muss und wie groß das "Exposure" gegenüber dem Aktienmarkt sein darf.
Die CPPI-Strategie nutzt einen statischen Floor, während die TIPP-Strategie (Time-Invariant Portfolio Protection) den Floor dynamisch anpasst, um bei steigenden Kursen höhere Gewinne abzusichern.
Die Umfrage verdeutlicht, dass Portfolio Insurance einen hohen Stellenwert einnimmt und viele Unternehmen, insbesondere im aktiven Portfoliomanagement, bereits spezialisierte Bereiche für diese Absicherungsformen unterhalten.
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