Diplomarbeit, 2004
77 Seiten, Note: 1,3
A Einleitung
B Risiko-Management
1 Begriffsbestimmungen
1.1 Risikoeinteilung und Risikoarten
1.2 Begriff des Risiko-Management
2 Notwendigkeit eines Risiko-Management
2.1 Auswirkungen der Internationalisierung und Globalisierung auf die Risikostruktur von Unternehmen
2.2 Rechtliche Notwendigkeit
2.2.1 KonTraG
2.2.2 Basel II
2.2.3 Sarbanes-Oxley Act
2.3 Wirtschaftliche Notwendigkeit
3 Aufbau eines Risiko-Management
3.1 Risikostrategie - Risikopolitik - Risikokultur
3.2 Risikoidentifikation
3.3 Risikobewertung
3.4 Risikosteuerung und Risikokontrolle
C Bedeutung des Risiko-Controlling
1 Begriff und Einordnung des Risiko-Controlling
2 Funktionen des Risiko-Controlling
2.1 Aufgaben des Risiko-Controlling
2.2 Entwicklung des Risiko-Managementprozesses
2.3 Informationsversorgung im Kontext Risiko-Management
3 Organisation des Risiko-Controlling
4 Instrumente des Risiko-Controlling
4.1 Frühwarnsysteme
4.2 Kennzahlensysteme
4.3 Risk-Map
5 Grenzen und Hindernisse
6 Erfolgsfaktoren
D Bedeutung des Risiko-Management und Risiko-Controlling für die XY GmbH & Co. KG
1 Ausgangssituation
2 Internationalität der Textilindustrie
3 Risikostruktur der XY GmbH & Co. KG
3.1 Beispiel einer Risikoanalyse
3.1.1 Risikoidentifikation
3.1.2 Risikobewertung
3.2 Aufgaben des Controlling
3.2.1 Bewältigung & Steuerung von Konzentrationsrisiken
3.2.2 Informationsversorgung & Risikokommunikation
4 Bedeutung des Risiko-Controlling für die XY GmbH & Co. KG
E Gesamtbeurteilung & kritisches Fazit
Diese Arbeit untersucht die Notwendigkeit und praktische Bedeutung eines Risiko-Controlling innerhalb des Risikomanagements für international agierende Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, Risiko-Controlling als strategischen Erfolgsfaktor zu erläutern, wobei insbesondere Unternehmen aus dem Nichtbankensektor betrachtet werden, um den Beitrag zur Existenzsicherung und Unternehmenssteuerung in einem zunehmend komplexen, internationalen Umfeld zu analysieren.
3.1 Risikostrategie - Risikopolitik - Risikokultur
Dem eigentlichen Prozess des Risiko-Management ist die Definition einer Risikostrategie vorgelagert. Die aus der Risikostrategie abgeleiteten risikopolitischen Grundsätze dienen als Leitfaden für alle weiteren Schritte des Risiko-Managementprozesses. Sie müssen ausnahmslos als Vorgabe für die einzelnen Prozessschritte berücksichtigt werden und als Rahmen jeglicher Handlungen im Unternehmen dienen. Deshalb ist die Strategie vom Management zu konzipieren. Zusammen mit dem Risikogehalt und der Komplexität der Geschäfte bestimmt sie den Umfang des Risiko-Management. Die Risikostrategie ist ein Teil der Gesamtstrategie und soll eine Risikopolitik und -kultur eines Unternehmens manifestieren.
Eine Risikostrategie zu entwerfen bedeutet nicht, alle Risiken zu umgehen, sondern auch absichtlich Risiken einzugehen, um Chancen nutzen zu können (symmetrischer Risikobegriff). Dabei darf eine völlige Risikovermeidung niemals das unternehmerische Ziel sein, da ein längeres Erwirtschaften risikoloser Gewinne nicht möglich ist. Ziel ist die unternehmensspezifisch optimale Kombination von eingegangenen Risiken und den komplementären Renditen – also die Risikooptimierung.
A Einleitung: Beschreibt das wirtschaftliche Umfeld, die steigende Komplexität und den daraus resultierenden Bedarf an einem systematischen Risikomanagement.
B Risiko-Management: Erläutert die theoretischen Grundlagen, die Notwendigkeit sowie die rechtlichen Anforderungen an Risikomanagementsysteme.
C Bedeutung des Risiko-Controlling: Definiert das Risiko-Controlling als Unterstützung der Unternehmensführung bei der Risikotransparenz, -planung und -überwachung.
D Bedeutung des Risiko-Management und Risiko-Controlling für die XY GmbH & Co. KG: Analysiert anhand eines Praxisbeispiels die Risikosituation in der Textilindustrie und zeigt notwendige Steuerungsmaßnahmen auf.
E Gesamtbeurteilung & kritisches Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer konsequenten Integration des Risikomanagements in die Unternehmensführung.
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Die Arbeit analysiert die Bedeutung des Risiko-Controlling als strategisches Element eines ganzheitlichen Risikomanagements in international tätigen Unternehmen außerhalb des Bankensektors.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, rechtliche Anforderungen wie das KonTraG oder Basel II sowie operative Instrumente des Risiko-Controlling.
Ziel ist es, das Risiko-Controlling als unverzichtbaren Erfolgsfaktor darzustellen, der die Unternehmensführung bei der Entscheidungsfindung und der Sicherung der Existenz aktiv unterstützt.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und verknüpft diese mit einer anwendungsorientierten Fallstudie der XY GmbH & Co. KG.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung des Risikomanagement-Prozesses, der Funktionen des Risiko-Controllings sowie der praktischen Analyse von Konzentrationsrisiken.
Zentrale Begriffe sind Risikotransparenz, Risikokultur, Frühwarnsysteme, Risikobewertung und Wertorientierung.
Das KonTraG verpflichtet Vorstände zur Einrichtung von Risikofrüherkennungssystemen und ist damit eine wesentliche rechtliche Triebfeder für die Implementierung systematischer Risikomanagement-Prozesse in Deutschland.
Es fungiert als Koordinations- und Informationsinstanz, die Methoden und Instrumente bereitstellt, um Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und die Geschäftsführung bei der Wahl von Steuerungsmaßnahmen zu beraten.
Das Unternehmen ist stark von einem einzelnen Großkunden (M&S Ltd.) abhängig, was bei einem möglichen Ausfall die Existenz der Gesellschaft gefährden würde.
Der Autor empfiehlt eine Diversifizierung des Kundenportfolios und den Einsatz technischer Maßnahmen, um die Abhängigkeit zu senken und die Auswirkungen auf Deckungsbeiträge proaktiv zu steuern.
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