Bachelorarbeit, 2016
57 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Resilienzkonzept
2.1 Allgemeine Definition
2.2 Ressourcen der Resilienz
3 Kind im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule
3.1 Entwicklungsstand des Kindes
3.2 Elternarbeit
3.3 Neue Bezugspersonen
3.3.1 Lehrer/Hort
3.3.2 Peers/Gleichaltrige
4 Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?
4.1 Gegenüberstellung der Entwicklungsaufgaben zu den Resilienzressourcen
4.2 Wirkung im Übergang
5 Resilienzförderung und Ansatzpunkte für Sozialpädagogen
5.1 Beginn vor der Geburt
5.2 Aspekte der Förderung
5.3 Maßnahmenkatalog für Sozialpädagogen
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Resilienz für Kinder während des Übergangs von der Kindertagesstätte in die Grundschule und erarbeitet konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Resilienzförderung für die sozialpädagogische Praxis.
3.1 Entwicklungsstand des Kindes
Die Entwicklungsaufgaben eines Kindes wurden nach Havighurst (1976) definiert. Er geht davon aus, dass in dem von ihm untergliederten Lebensabschnitten ein Mensch bestimmt Entwicklungsaufgaben bewältigen muss und definiert diese so: „Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, die in oder zumindest ungefähr zu einem bestimmtem Lebensabschnitt des Individuums entsteht, deren erfolgreiche Bewältigung zu dessen Glück und zum Erfolg späteren Aufgaben führt, während das Misslingen zu Unglücklich sein, zu Missbilligung durch die Gesellschaft und zu Schwierigkeiten bei späteren Aufgaben führt.“ (Rothgang 2009: 97) Die Entwicklungsaufgaben werden seiner Theorie nach innerhalb der jeweiligen Entwicklungsabschnitte aus biologischer, psychologischer, soziologischer und sozioanthropologischer Sicht betrachtet. Eine allumfassende Perspektive ist für das Verständnis der kindlichen Entwicklung notwendig und unverzichtbar. (vgl. Rothgang 2009: 97)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Resilienz während der Transition vom Kindergarten zur Grundschule ein und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Resilienzkonzept: Das Kapitel definiert den Resilienzbegriff, grenzt ihn von anderen Konzepten ab und erläutert die verschiedenen personellen und umweltbezogenen Ressourcen.
3 Kind im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule: Hier wird der Schulübergang als Transitionsphase analysiert, wobei besonders die Rolle der Eltern sowie die neuen Anforderungen durch Lehrer und Gleichaltrige beleuchtet werden.
4 Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?: Dieses Kapitel verknüpft theoretische Entwicklungsaufgaben mit Resilienzressourcen und zeigt deren positive Wirkung bei der Bewältigung der neuen Lebenssituation auf.
5 Resilienzförderung und Ansatzpunkte für Sozialpädagogen: Es werden präventive und fördernde Maßnahmen für Sozialpädagogen vorgestellt, die von der pränatalen Phase bis hin zu spezifischen Förderinstrumenten im Kita-Alltag reichen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Resilienzförderung stärker in die pädagogische Arbeit und Ausbildung zu integrieren.
Resilienz, Übergang, Kindertagesstätte, Grundschule, Entwicklungsaufgabe, Resilienzressourcen, Transition, Sozialpädagogik, Prävention, Resilienzförderung, Stressbewältigung, Selbstwirksamkeit, Kindesentwicklung, Bildungsbiografie, Erziehungspartnerschaft.
Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kindern, die vor dem Übergang vom Kindergarten in die Schule stehen.
Die zentralen Felder sind das Resilienzkonzept, die Transitionsforschung, die Entwicklungspsychologie des Kindes sowie die praktische Resilienzförderung in pädagogischen Einrichtungen.
Das Ziel ist es, die Relevanz von Resilienz für diesen speziellen Lebensübergang zu analysieren und einen praktischen Maßnahmenkatalog für Fachkräfte zu erstellen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zu Transitionsmodellen und Resilienztheorien zusammenführt.
Der Hauptteil analysiert, wie Kinder Anforderungen durch Entwicklungsaufgaben meistern und wie sowohl Eltern als auch pädagogische Fachkräfte sie dabei unterstützen können.
Wichtige Begriffe sind Resilienz, Transition, Entwicklungsaufgabe, Kindertagesstätte, Sozialpädagogik und Prävention.
Eltern fungieren als entscheidende Umweltressource; ihre emotionale Unterstützung und ein autoritativer Erziehungsstil sind maßgeblich für die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts beim Kind.
Dieser Zeitraum umfasst die Phase des Übergangs von der Kita in die Grundschule, in der das Kind mit spezifischen Anforderungen wie neuen sozialen Gefügen und Leistungsdruck konfrontiert wird.
Er enthält konkrete Praxisbeispiele zur Förderung von Impulskontrolle, Selbstwirksamkeit und sozialer Kompetenz, um das Kind auf die Anforderungen der Schule vorzubereiten.
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