Doktorarbeit / Dissertation, 1969
85 Seiten, Note: cum laude
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Diese Dissertation untersucht die Frage nach der Geschichte des Apriori und beleuchtet die grundlegende Beziehung zwischen Fragen und unserem Sprechen. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die ontologische Bedeutung des Fragens im philosophischen Diskurs zu beleuchten und die Frage als konstitutives Element des Denkens und der Sprache aufzuzeigen.
Das erste Kapitel untersucht die Herkunft unseres Sprechens vom Fragen und analysiert die Unterschiede zwischen gewöhnlichem und philosophischem Denken. Das zweite Kapitel beleuchtet die Weise unseres Sprechens vom Fragen und betrachtet die Dringlichkeit und Verbindlichkeit des Fragens als Faktum. Das dritte Kapitel präsentiert erste Hinweise darauf, wie unsere Frage hier und jetzt hinaus auf ihr Ganzes hinweist. Es analysiert die Eigenheiten des Fragens und betrachtet die Frage als Versprechen und als Vermögen der Ankunft.
Diese Dissertation befasst sich mit zentralen Themen wie dem Apriori, der Geschichte des Fragens, dem Sprechen, dem Denken, der ontologischen Bedeutung des Fragens und der Beziehung zwischen gewöhnlichem und philosophischem Denken. Die Arbeit analysiert das Fragen als konstitutives Element des Denkens und der Sprache und untersucht die Rolle des Fragens in der philosophischen Tradition.
Wahrhaftes Fragen setzt voraus, dass man zuerst auf das hört, was sich einem zuspricht. Fragen und Hören sind laut der Arbeit letztlich eine Einheit.
Fragen werden als „Ohren der Vernunft“ bezeichnet; nur wer zu fragen vermag, ist auch fähig, die Wahrheit zu vernehmen.
Gewöhnliches Denken nimmt Dinge oft als selbstverständlich hin, während philosophisches Denken die Herkunft und das Wesen des Fragens selbst hinterfragt.
Die Arbeit argumentiert, dass Entscheidung die Sache derer ist, die am besten zu fragen vermögen. Nicht nach allem gilt es zu fragen, sondern „am besten das Seine“.
Das Fragen ist ein konstitutives Element des menschlichen Daseins und der Sprache, das den Zugang zum Verständnis des Seins (Apriori) ermöglicht.
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