Masterarbeit, 2020
94 Seiten, Note: 1,3
1 // EINLEITUNG
1.1 Zum Hintergrund
1.2 Fragestellung und Ziele
1.3 Zum Aufbau
1.4 Vorgehen und Methode
2 // DER DIGITALE WANDEL
2.1 Begriffsklärung
2.2 Megatrend Digitalisierung
2.2.1 Entwicklung der Digitalisierung
2.2.2 Mediatisierung
2.2.3 Verbreitung der Digitalisierung
2.2.4 Digitale Anwendungen
2.3 Digitalisierung als Transformationsprozess
2.3.1 Tiefgreifende Veränderungen
2.3.2 Arbeit in der digitalisierten Welt
2.3.3 Digitalisierung und Wertschöpfung
2.4 Risiken der Digitalisierung
2.4.1 Digitale Ethik
2.4.2 Digitale Teilhabe
2.5 Zusammenfassung
3 // DIE DIGITALE VERÄNDERUNG SOZIALER ORGANISATIONEN
3.1 Begriffsklärung
3.2 Zielführende Änderungsprozesse
3.2.1 Zur Komplexität des Wandels
3.2.2 Veränderungsprozesse im Wandel
3.3 Digitalisierung in sozialen Organisationen
3.3.1 Digitalisierung als soziale Innovation
3.3.2 Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für soziale Organisationen
3.3.3 Überblick zum Stand der Verbreitung in sozialen Organisationen
3.4 Digitale Transformation in sozialen Organisationen
3.4.1 Herausforderungen und Handlungsfelder mit digitalem Bezug
3.4.2 Digitaler Reifegrad und strategische Umsetzung
3.5 Zusammenfassung
4 // FÜHRUNG IN DER DIGITALEN TRANSFORMATION SOZIALER ORGANISATIONEN
4.1 Begriffsklärung
4.2 Systemisches Management
4.3 Flexible Führung im digitalen Wandel
4.3.1 Lean-Management und Agilität
4.3.2 Organisationsentwicklung und neue Führung
4.3.3 Führung im digitalen Wandel
4.4 Perspektiven und Barrieren menschlicher Führung in der digitalen Transformation sozialer Organisationen
4.4.1 Agile Führung in sozialen Organisationen
4.4.2 Humanpotential statt Humanressource
4.4.3 Diversität und Dissens
4.4.4 Führen mit Sinn und Vertrauen
4.4.5 Netzwerk und Hierarchie
4.4.6 Begegnung von Erwachsenen auf Augenhöhe
4.4.7 Die Kunst der Beidhändigkeit
4.5 Zusammenfassung
5 // ERFOLGSFAKTOREN UND EMPFEHLUNGEN
5.1 Zukunftsfähige soziale Organisationen im digitalen Wandel
5.2 Zukunftsgewandte soziale Führungskräfte im digitalen Wandel
5.3 Ausblick und Aspekte der Selbstkritik
Die Masterarbeit untersucht, wie der digitale Wandel soziale Organisationen betrifft und welche Anforderungen sich daraus für Führungskräfte in der Sozialwirtschaft ergeben, um Transformationen erfolgreich und ethisch vertretbar zu gestalten.
4.4.6 Begegnung von Erwachsenen auf Augenhöhe
„[…] Anführer[*innen] hervorbringen mehr als Anhänger[*innen] anführen“ fasst die fünfte These des Manifests zusammen (Raitner 2019, S. 32). Das grundsätzlich partizipative Verhältnis zwischen Führungs- und Fachkräften wurde thematisiert. So ähnelt „[…] [d]as Verhältnis von Führungskraft und Wissensarbeiter[*in] […]“ im agilen Kontext der Zusammenarbeit „[…] eher dem, zwischen Dirigent und Musiker[*in] in einem Orchester“ (a. a. O.; S. 33) Sich den Gedanken in 4.4.1 anschließend, sollte dieses Verhältnis insbesondere auf selbstbestimmte, kritisch- reflektierte Wissenarbeiter*innen in der sozialen Organisationen anwendbar sein. Das soziale Fachkräfte ihren jeweiligen Führungskräften (oder umgekehrt), gegenüber offen sprechen respektive Kritik äußern, gehört zum gewollten Tagesgeschäft.
Selten kann es andererseits auch Ausdruck eines gestörten Rollenverständnisses sein, welches sich z. B. aus der Tatsache ergibt, dass es zu wenig speziell im Sozialmanagement ausgebildete pädagogische Fachkräfte gibt, die sich auftuende Führungspositionen besetzen. Da aufgrund Fachkräftemangels extern kein weiteres spezielles Führungspersonal seitens des Personalmanagements beschafft werden kann, finden sich demnach immer noch sehr viele vormalige Fachkräfte durch interne Stellenbesetzung auf Führungsstellen wieder. Die bringt sie nicht nur aufgrund Kompetenzmangels in Rollenkonflikte gegenüber ihren ehemaligen Kolleg*innen.
Die auch in agilen Ansätzen – und in der Sozialen Arbeit sowieso – wichtige Nähe und Distanz sowie Rollenklärung, erhält hier erneut eine wichtige Funktion. (vgl. Zierer 2017) Offene und wertschätzende Kommunikation zwischen Führung und Fachkräften sollte grundsätzlich konstruktiv sowie in den entsprechenden Formaten wie Teamsitzungen, Supervisionen oder Mitarbeitergesprächen stattfinden. Der sog. “Flurfunk“ ist nicht immer zu unterbinden und kann manchmal auch klärend sein, führt aber organisational in der Regel zu ungewollten Nebeneffekten, Missverständnissen, Ausgrenzung, Konflikten oder gar Animositäten. In negativer Perspektive kann „[…] ein[e] Wissensarbeiter[*in] seine[n] [ihre] Vorgesetzte[n] ebenso leicht und effektiv sabotieren wie ein[e] Musiker[*in] eine[n] autokratische[n] Dirigenten[/Dirigentin]“ (Raitner 2019, S. 33)
1 // EINLEITUNG: Definiert den Hintergrund der Digitalisierung in sozialen Organisationen sowie die Forschungsziele und methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 // DER DIGITALE WANDEL: Bietet einen gesellschaftlichen Überblick über Megatrends, Disruption und die Herausforderungen durch VUCA sowie Chancen und Risiken digitaler Anwendungen.
3 // DIE DIGITALE VERÄNDERUNG SOZIALER ORGANISATIONEN: Beleuchtet die spezifischen Auswirkungen und Transformationsnotwendigkeiten in sozialen Unternehmen sowie Ansätze zur Bewältigung organisationaler Barrieren.
4 // FÜHRUNG IN DER DIGITALEN TRANSFORMATION SOZIALER ORGANISATIONEN: Analysiert die Rolle der Führungskräfte, stellt agile Führungskonzepte vor und untersucht Haltungsfragen sowie Barrieren menschlicher Führung.
5 // ERFOLGSFAKTOREN UND EMPFEHLUNGEN: Leitet aus den Erkenntnissen zukunftsfähige Strategien ab und formuliert Empfehlungen für Führungskräfte sowie einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Digitale Transformation, Sozialwirtschaft, Führung, Agilität, Organisationsentwicklung, Humanpotential, Sozialmanagement, Digitalisierung, Veränderungsmanagement, Unternehmenskultur, Wissensarbeit, Soziale Innovation, VUCA-Welt, Partizipation, Strategische Umsetzung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des digitalen Wandels auf soziale Organisationen und wie Führungskräfte in der Sozialwirtschaft diesen Transformationsprozess aktiv gestalten können.
Zentrale Themen sind die digitale Transformation, die Rolle menschlicher Führung, agile Management-Ansätze, Organisationskultur und der Umgang mit technologischen sowie sozialen Herausforderungen in der Sozialwirtschaft.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich soziale Führungskräfte im digitalen Wandel aufstellen müssen, um die Chancen der Digitalisierung für die Organisation und die Klientel zu nutzen, ohne dabei Risiken und ethische Aspekte zu vernachlässigen.
Es handelt sich um eine Theorie- und Literaturarbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Sekundärliteratur, Fachzeitschriften, Studien und aktuellen Diskursen aus dem Bereich Sozialmanagement und Digitalisierung basiert.
Der Hauptteil analysiert den digitalen Wandel auf gesellschaftlicher Ebene, die spezifische Situation in sozialen Organisationen sowie die Anforderungen an modernes Führungspersonal und agile Methoden zur Kulturtransformation.
Begriffe wie "Digitale Transformation", "Sozialwirtschaft", "Agilität", "Führung", "Organisationsentwicklung" und "Humanpotential" sind prägend für die Arbeit.
Die Sozialwirtschaft muss bei der Digitalisierung stärker den spezifischen Auftrag der Hilfegewährung und das Menschenbild berücksichtigen, statt nur auf Effizienz und Gewinnmaximierung zu schauen.
Es bezeichnet die Fähigkeit von Führungskräften, das operative Tagesgeschäft stabil zu halten und gleichzeitig Raum für Innovationen und notwendige digitale Veränderungsprozesse zu schaffen.
Es dient als praxisorientiertes Modell für agile Führung, welches Werte wie Vertrauen und Sinn in den Mittelpunkt stellt, anstatt rein auf klassische Befehl-Kontrolle-Strukturen zu setzen.
Führungskräfte müssen sich von rein hierarchischen Modellen lösen, eine Haltung der Partizipation und Offenheit einnehmen und als „Ermöglicher“ agieren, um eine Kultur zu schaffen, in der digitale Transformation erfolgreich gelingen kann.
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