Bachelorarbeit, 2020
51 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform 2016 auf die Nachfolgeplanung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei Übertragung von Betriebsvermögen. Die Arbeit analysiert die neuen Regelungen des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) und des Bewertungsgesetzes (BewG) und untersucht, wie diese die Nachfolgeplanung beeinflussen.
Das erste Kapitel der Arbeit beleuchtet die Relevanz und Problematik der Erbschaftsteuerreform 2016. Es wird der Hintergrund der Reform erläutert und die Problematik und verfassungswidrige Bestandteile der neuen Regelungen aufgezeigt.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Weg vom begünstigungsfähigen zum begünstigten Vermögen. Es gibt einen Überblick über die neuen Regelungen im ErbStG und BewG und beleuchtet die Kriterien für begünstigungsfähiges und begünstigtes Vermögen. Weiterhin werden die Berechnung des begünstigten Vermögens, die Berücksichtigung von Schulden und unschädlichem Verwaltungsvermögen sowie die Verbundvermögensaufstellung erläutert.
Das dritte Kapitel analysiert die Verschonungsmodelle bei Übertragung von Betriebsvermögen. Es werden die Regelverschonung, Optionsverschonung und das Abschmelzmodell sowie die Verschonungsbedarfsprüfung und der Vorababschlag für qualifizierte Familienunternehmen erläutert.
Das vierte Kapitel behandelt die Nachsteuertatbestände im Zusammenhang mit der Übertragung von Betriebsvermögen. Es werden die Lohnsummenkontrolle und Behaltensfristverstöße genauer betrachtet.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Erbschaftsteuerreform, Nachfolgeplanung, Betriebsvermögen, Erbschaftsteuergesetz, Bewertungsgesetz, Verschonungsmodelle, Nachsteuertatbestände, kleine und mittlere Unternehmen.
Hintergrund waren verfassungsrechtliche Bedenken des Bundesverfassungsgerichts gegen die bisherige Begünstigung von Betriebsvermögen.
Begünstigungsfähiges Vermögen ist das gesamte Betriebsvermögen. Davon wird das schädliche Verwaltungsvermögen abgezogen, um das tatsächlich steuerlich begünstigte Vermögen zu erhalten.
Es gibt die Regelverschonung (85 %) und die Optionsverschonung (100 %). Ab einer Erwerbsgrenze von 26 Mio. € greifen das Abschmelzmodell oder die Verschonungsbedarfsprüfung.
Qualifizierte Familienunternehmen können einen Abschlag von bis zu 30 % erhalten, wenn ihr Gesellschaftsvertrag bestimmte Entnahme- und Verfügungsbeschränkungen vorsieht.
Verstöße gegen die Behaltensfristen (5 oder 7 Jahre) oder das Unterschreiten der geforderten Lohnsumme können zu einer nachträglichen Besteuerung führen.
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