Diplomarbeit, 2002
95 Seiten, Note: Sehr gut
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Akquisition
2.2 Fusion
3 Entwicklung von M&As
3.1 Die M&A Wellen
3.2 Strategische Ziele
3.3 (Miss-)Erfolgsbilanz
4 Fusionsphasen
5 Integration
5.1 Definition
5.2 Integrationsstrategien
5.2.1 Erhaltung
5.2.2 Symbiose
5.2.3 Absorption
6 Kritische Erfolgsfaktoren in der Post Merger Phase
6.1 Vision und Leitbild
6.2 Führung
6.2.1 Auswahl des Führungsteams
6.2.2 Führungsverantwortung bei „Mergers of Equals“
6.3 Projektorganisation
6.3.1 Aufbauorganisation
6.3.2 Ablauforganisation
6.4 Personal
6.4.1 Bindung von Schlüsselpersonal
6.4.2 Personalplanung- und Selektion
6.4.3 Personalabbau
6.4.4 Personalentwicklung- und Unterstützung
6.5 Kultur
6.5.1 Definition und Ebenen
6.5.2 Typen von Organisationskulturen
6.5.3 „Cultural fit“ – Ansatz
6.5.4 „Cultural Diversity“- Ansatz
6.5.5 Kulturgestaltung-/Integration
6.6 Interne Kommunikation
6.6.1 Kommunikationsmedien
6.6.2 Kommunikationskontrolle
6.7 Integrationsgeschwindigkeit
6.7.1 “Speed-“ versus “Slow integration”
7 Fallstudie: Bank Austria Creditanstalt AG
7.1 Einleitung
7.2 Integrationsstrategie
7.3 Vision und Leitbild
7.4 Führung
7.5 Projekt „heureka!“
7.5.1 Projektphasen „heureka!“
7.6 Projekt „Bank zum Erfolg“ (BzE)
7.6.1 Projektorganisation
7.6.2 BzE- Projektphasen
7.7 Personal
7.7.1 Bindung von Schlüsselpersonal
7.7.2 Personalplanung- und Selektion
7.7.3 Personalabbau
7.7.4 Personalentwicklung- und Unterstützung
7.8 Kultur
7.8.1 Kulturgestaltung- und Integration
7.9 Interne Kommunikation
7.9.1 Kommunikationsmedien
7.9.2 Kommunikationskontrolle
8 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht das Post Merger Integration (PMI) Management als entscheidendes Instrument für den Erfolg fusionierter Unternehmen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche erfolgskritischen Faktoren in der Integrationsphase über das Scheitern oder Gelingen von Unternehmenszusammenschlüssen entscheiden und wie diese in der Praxis anhand der Bank Austria Creditanstalt angewendet werden.
6.2.2 Führungsverantwortung bei „Mergers of Equals“
In der Praxis ist es oft der Fall, dass ein Führungsduo in einem sogenannten „Merger of Equals“ die schnelle Integration der vereinten Unternehmen gewährleisten soll. Als Identifikations- und Integrationsfiguren, für die jeweiligen Mitarbeiter sollen die beiden gleichberechtigten Chefs an der Spitze wirken, Öffentlichkeit und Anlegern heute Gemeinsamkeit demonstrieren, wo gestern noch Konkurrenz angesagt war. Der wahre Grund für „Doppelsitze“ ist oft ein anderer; wenn zwei Unternehmen fusionieren wollen, aber beide die operative Führung beanspruchen, wird als Ausweg häufig ein “Merger of Equals” vereinbart, um sich nicht ein Scheitern der Fusionsgespräche eingestehen zu müssen. Neben Führungspersönlichkeiten, die bis an die Spitze eines Unternehmens gelangt sind, ist allerdings wenig Raum.
Wird trotz allem die Option der Doppelführung gewählt, sollten die folgenden zwei Aspekte besonders gut geregelt werden: 1. Verantwortung: Ein Führungsduo sollte die Aufgaben einvernehmlich untereinander teilen und sich strikt an die getroffenen Absprachen halten. 2. Einigkeit: Gemeinsame Beschlüsse dürfen hinterher nicht wieder in Frage gestellt werden. Sonst bricht schnell ein Partisanenkrieg im gesamten Unternehmen aus, bei dem jedes Detail zum Streitpunkt werden kann.
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Arbeit bezüglich des Post Merger Integration Managements.
2 Begriffsbestimmungen: Definition der zentralen Begriffe Akquisition und Fusion.
3 Entwicklung von M&As: Historischer Überblick über Fusionswellen, strategische Ziele und die Erfolgsbilanz von M&A-Transaktionen.
4 Fusionsphasen: Aufteilung des Fusionsprozesses in Pre-Merger, Merger- und Post-Merger-Phase.
5 Integration: Theoretische Definition von Integration und Vorstellung verschiedener Integrationsstrategien.
6 Kritische Erfolgsfaktoren in der Post Merger Phase: Detaillierte Analyse zentraler Erfolgsfaktoren wie Vision, Führung, Organisation, Personal, Kultur und Kommunikation.
7 Fallstudie: Bank Austria Creditanstalt AG: Praxisbezogene Untersuchung der Integrationsmaßnahmen und deren Umsetzung bei der Fusion von Bank Austria und Creditanstalt.
8 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Erkenntnisse und abschließende Bewertung der Bedeutung des PMI-Managements für den Fusionserfolg.
Post Merger Integration, PMI, Mergers and Acquisitions, Unternehmenskultur, Change Management, Mitarbeiterbindung, Fusionsstrategie, Synergieeffekte, Interne Kommunikation, Integrationsgeschwindigkeit, Organisationsentwicklung, Führung, Fallstudie, Bank Austria Creditanstalt, Personalmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle des Post Merger Integration (PMI) Managements für das Gelingen von Unternehmenszusammenschlüssen.
Die zentralen Felder umfassen Strategie, Führung, Unternehmenskultur, Projektorganisation, Personalmanagement und interne Kommunikation.
Das Ziel ist die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Post-Merger-Phase und deren praktische Validierung anhand einer Fallstudie.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer qualitativen Fallstudie, basierend auf Experteninterviews innerhalb der Bank Austria Creditanstalt.
Im Hauptteil werden theoretische Konzepte (z.B. Integrationsstrategien, Akkulturationsmodelle) detailliert erörtert und ihre Bedeutung für die Praxis dargestellt.
Wichtige Begriffe sind PMI, Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung, M&A, Change Management und Integrationsstrategien.
„heureka!“ war ein IT-Projekt zur Systemintegration, das durch eine komplexe Projektstruktur mit dedizierten Mitarbeitern und „Regional Change Coaches“ gesteuert wurde.
Es wurde implementiert, um Schlüsselmitarbeiter in turbulenten „Umbruchszeiten“ durch Ausbildungsmöglichkeiten finanziell und persönlich an das Unternehmen zu binden.
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