Diplomarbeit, 2007
78 Seiten, Note: 2,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung einer wünschenswerten Ausgestaltung von Solvenzinformationen aus der Sicht privater Versicherungsnehmer. Ziel ist es, die Informationsbedürfnisse der Versicherungsnehmer hinsichtlich der Solvenz von Versicherungsunternehmen zu analysieren und auf dieser Grundlage konkrete Gestaltungsempfehlungen für die Offenlegung von Solvenzinformationen zu entwickeln.
Die Einleitung stellt den Themenbereich der Solvenzinformationen für private Versicherungsnehmer vor und erläutert die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 analysiert die Notwendigkeit aufsichtsrechtlicher Informationen zur Disziplinierung von Versicherungsunternehmen. Dabei werden die Merkmale des Versicherungsmarktes, insbesondere das Problem asymmetrischer Informationen, sowie die Möglichkeiten zur Bewältigung des Marktversagens durch Markt- und staatliche Lösungsmöglichkeiten behandelt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Solvenzinformationen und analysiert die Grundlagen und Beschränkungen der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Die Kapitel 3.1 bis 3.5 erörtern verschiedene Aspekte der Informationsgestaltung, wie die Aufmerksamkeitsaktivierung, den Umfang der Solvenzinformation, die Darstellungsform und die Übermittlungswege.
Solvenzinformationen, Versicherungsnehmer, Informationsverarbeitung, Informationsüberlastung, Informationsmangel, Transparenz, Marktversagen, Solvency II, Aufsichtsrecht, Gestaltungsempfehlungen, Ökonomische Auswirkungen.
Solvency II ist ein EU-weites Projekt zur Reform des Versicherungsaufsichtsrechts, das sicherstellen soll, dass Versicherer über ausreichend Eigenkapital verfügen, um Krisen zu überstehen.
Versicherte können die Zahlungsfähigkeit ihres Anbieters meist nicht selbst beurteilen. Informationen bauen diese Asymmetrie ab und ermöglichen eine fundierte Entscheidung für einen sicheren Schutz.
Wenn zu viele komplexe Daten bereitgestellt werden, können private Versicherungsnehmer diese nicht mehr verarbeiten, was zu Fehlentscheidungen oder zur Ignoranz der Informationen führt.
Die Arbeit untersucht, ob verbale (qualitative), numerische (quantitative) oder grafische Darstellungen (wie Ampelsysteme) am verständlichsten für Laien sind.
Eine Gefahr ist, dass missverständliche Informationen zu unbegründeter Panik unter Versicherten führen könnten, was wiederum die Stabilität des Versicherers gefährdet.
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