Bachelorarbeit, 2020
80 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Zum Begriff „Nachhaltigkeit“
2.2 Abgrenzung „Verhalten“ und „nachhaltiges Verhalten“
2.3 Zum Begriff „Motivation“ und „Motivationsfaktoren“
2.3.1 Einfluss von Motivationsfaktoren auf menschliches Verhalten
2.3.2 McClellands Theorie der drei Motivklassen (1985)
2.3.2.1 Anschlussmotiv
2.3.2.2 Leistungsmotiv
2.3.2.3 Machtmotiv
3 Empirische Untersuchung
3.1 Hypothesen und Fragestellung
3.2 Untersuchungsfeld und -design
3.2.1 Operationalisierung der theoretischen Konstrukte
3.2.1.1 Messung von Motivation und Motivationsfaktoren
3.2.1.2 Messung von Verhalten
3.2.1.3 Messung von nachhaltigem Verhalten
3.2.2 Stichprobe und Strichprobenauswahl
3.2.3 Erhebungsinstrumente und Fragebogenaufbau
3.2.3.1 Fragebogenteil Motivklassen
3.2.3.2 Fragebogenteil nachhaltiges Verhalten am Beispiel „Hygieneartikel“
3.2.3.3 Fragebogenteil zur sozialen Erwünschtheit
3.2.3.4 Fragebogenteil soziodemografische Daten
3.2.4 Durchführung im Rahmen eines Pretests und Evaluation der Gütekriterien
3.3 Durchführung der Untersuchung
3.4 Auswertung der Untersuchung
4 Ergebnisse
4.1 Instrumentenanalyse
4.2 Bericht der Ergebnisse
4.2.1 Deskriptive Ergebnisse
4.2.2 Hypothesenprüfende Ergebnisse
4.2.2.1 Darstellung der Ergebnisse Hypothese 1
4.2.2.2 Darstellung der Ergebnisse Hypothese 2
4.2.2.3 Darstellung der Ergebnisse Hypothese 3
4.3 Interpretation und Diskussion
4.4 Kritische Würdigung
5 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Motivationsfaktoren, die Menschen zu nachhaltigem Verhalten bei der Verwendung von Hygieneartikeln bewegen. Dabei soll geklärt werden, ob sich ein Zusammenhang zwischen psychologischen Motivklassen (Anschluss, Leistung, Macht) und nachhaltigem Konsumverhalten nachweisen lässt und inwiefern sich diesbezügliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen lassen.
2.3 Zum Begriff „Motivation“ und „Motivationsfaktoren“
Die Motivationspsychologie strebt danach Erkenntnisse über menschliches Verhalten zu erlangen, um diese prognostizieren zu können (Weller & Matiaske, 2003). Die einschlägige Literatur weist dabei eine Vielzahl an unterschiedlichen Definitionen von Motivation auf. Im weitesten Sinne beschreiben sie alle dasselbe, lediglich im engeren Sinne wird der Fokus unterschiedlich gesetzt. Umgangssprachlich wird das Wort Motivation täglich in unterschiedlichen Kontexten verwendet, wie beispielsweise im Schul-, Arbeits- oder Sportbereich. Häufig handelt es sich dabei um die Beschreibung eines Zielzustandes unter Einsatz von verschiedenen inneren Kräften wie Eifer, Entschlossenheit, Fleiß oder Leistungsdrang (Brandstätter, Schüler, Puca & Lozo, 2018). Daraus lässt sich schließen, dass der Begriff Motivation im alltäglichen Sinne Handlungen meint, welche mit bestimmten Eigenschaften assoziiert werden (Brandstätter et al., 2018). Im wissenschaftlichen Sinn ist Motivation ein individueller Zustand, der Menschen dazu veranlasst „(…) eine bestimmte Handlungsalternative auszuwählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen (…)“ (Kirchgeorg, 2018, o.S.). Wichtig ist dabei, dass dies eine gewisse Ausdauer und Konsistenz hinsichtlich Richtung und Intensität des Verhaltens beinhaltet (ebd.).
Nach Heckhausen (1989) ist Motivation eine Sammelbezeichnung für „(…) vielerlei psychische[r] Prozesse und Effekte, deren gemeinsamer Kern darin besteht, dass ein Lebewesen sein Verhalten vor allem um der erwarteten Folgen willen aus[ge]wählt und hinsichtlich Richtung und Energieaufwand steuert“. (S. 10). Diese Definition schließt allerdings die besonderen Komponenten Ausdauer und Verhaltensintensität aus, welche jedoch Motivation im Kern charakterisieren. Ein Merkmal von zielgerichtetem Verhalten ist die Ausdauer, welche sich im fortwährenden Handeln, trotz Unterbrechungen im Arbeitsablauf oder Ablenkungen, zeigt (Brandstätter et al., 2018).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von nachhaltigem Verhalten vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten (Greta-Effekt) ein und leitet daraus die Forschungsfrage zur Motivation bei der Nutzung von Hygieneartikeln ab.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Nachhaltigkeit, Verhalten sowie Motivation und erläutert McClellands Theorie der drei Motivklassen als theoretisches Fundament der Untersuchung.
3 Empirische Untersuchung: Hier wird das methodische Design der Studie beschrieben, einschließlich der Hypothesenbildung, der Operationalisierung der Konstrukte sowie der Durchführung der Online-Befragung und des Pretests.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Instrumentenanalyse zur Güte der eingesetzten Skalen sowie die deskriptiven und hypothesenprüfenden Ergebnisse der Hauptuntersuchung, inklusive der Diskussion und kritischen Würdigung.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit zusammen und diskutiert Implikationen für die zukünftige Forschung im Bereich ökonomischer Nachhaltigkeit und Motivationspsychologie.
Nachhaltigkeit, Nachhaltiges Verhalten, Motivation, Motivationsfaktoren, McClelland, Motivklassen, Hygieneartikel, Konsumverhalten, Soziale Erwünschtheit, Quantitative Untersuchung, Online-Befragung, Geschlechtsunterschiede, Umweltpsychologie, Zero-Waste, Nachhaltiger Konsum.
Die Arbeit untersucht, welche psychologischen Faktoren Menschen motivieren, bei der Verwendung von Hygieneartikeln ein nachhaltiges Verhalten an den Tag zu legen.
Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeit im Konsum, Motivationspsychologie (insbesondere das Drei-Motiv-Modell von McClelland) und die Identifikation von Einflüssen auf das Umweltverhalten.
Die primäre Forschungsfrage lautet, welche Motivationsfaktoren Menschen zu nachhaltigem Verhalten bei der Verwendung von Hygieneartikeln bewegen und ob sich diese den Motivklassen Anschluss, Leistung und Macht zuordnen lassen.
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz in Form einer Online-Querschnittsstudie mit insgesamt 126 Probanden gewählt, um die aufgestellten Zusammenhangs- und Unterschiedshypothesen zu prüfen.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Motivationstheorien, Nachhaltigkeitsbegriff) sowie das empirische Design, die Operationalisierung der Instrumente und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten dargelegt.
Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeit, Motivation, Motivklassen, Hygieneartikel, nachhaltiger Konsum und quantitative Forschung.
Die Arbeit testet eine Unterschiedshypothese und stellt fest, dass Frauen eine signifikant höhere Tendenz zu nachhaltigem Verhalten bei Hygieneartikeln zeigen als Männer.
Da nachhaltiges Verhalten ein stark debattiertes Trendthema ist, dient die Skala zur sozialen Erwünschtheit als Kontrollinstrument, um Verzerrungen in den Antworten der Teilnehmer zu identifizieren.
Die Autorin vermutet, dass dies auf ein fehlendes Wissen über die spezifischen nachhaltigen Produkte oder auf Verzerrungen durch das Alter und das soziale Umfeld der jungen Stichprobe zurückzuführen sein könnte.
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