Masterarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodik und Aufbau
2. Das Einzelunternehmen
2.1 Rechtsgrundlagen
2.1.1 Abgrenzung Land- und Forstwirtschaft
2.1.2 Abgrenzung Freiberufler und Gewerbetreibender
2.1.3 Das Handelsgewerbe
2.1.3.1 Abgrenzung des Kaufmanns vom Kleingewerbetreibenden
2.2 Gründung
2.2.1 Anmeldung von Mitarbeitern
2.3 Geschäftsführung
2.4 Haftung
2.5 Buchführungspflicht und Gewinnermittlung
2.5.1 Buchführungspflicht nach Handelsgesetzbuch
2.5.2 Buchführungspflicht nach Steuerrecht
2.6 Besteuerung
2.6.1 Gewinnermittlung
2.6.1.1 Einnahmenüberschussrechnung
2.6.1.2 Betriebsvermögensvergleich
2.6.1.2.1 Entnahmen und Einlagen
2.6.1.2.2 Betriebsvermögen
2.6.1.2.3 Betriebseinnahmen und -ausgaben
2.6.1.2.4 Unterschiede zwischen den Gewinnermittlungsmethoden
2.6.2 Einkommensteuer
2.6.3 Gewerbesteuer
2.6.4 Gesamtsteuerbelastung
2.6.5 Umsatzsteuer
2.6.5.1 Dauerfristverlängerung
2.7 Beendigung
2.7.1 Steuerliche Folgen
3. Die GmbH
3.1 Rechtsgrundlagen
3.1.1 Die Organe der GmbH
3.2 Gründung
3.2.1 Vorgründungsgesellschaft
3.2.2 Gesellschaftervertrag
3.2.3 Eintragung im Handelsregister
3.3 Geschäftsführung
3.3.1 Haftung des Geschäftsführers
3.4 Haftung der GmbH
3.5 Unternehmensrechtliche Rechnungslegung
3.5.1 Buchführungspflicht
3.5.1.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
3.5.2 Aufstellung Jahresabschluss
3.5.3 Größenklassen
3.5.4 Abschlussprüfung
3.5.5 Offenlegung
3.6 Besteuerung
3.6.1 Ermittlung des körperschaftsteuerlichen Einkommens
3.6.2 Körperschaftsteuer
3.6.3 Gewerbesteuer
3.6.4 Gesamtsteuerbelastung
3.6.5 Besteuerung der Gesellschafter
3.7 Beendigung der Gesellschaft
3.7.1 Steuerliche Behandlung
4. Steuerbelastungs- und Rechtsformvergleich
4.1 Steuerbelastungsvergleich
4.1.1 Einzelunternehmen
4.1.2 GmbH
4.2 Rechtsformvergleich
5. Motive
5.1 Außersteuerliche Motive
5.1.1 Regelung der Nachfolge
5.1.2 Verbesserung der Kapitalbeschaffungskonditionen
5.1.3 Reduzierung von Haftungsrisiken
5.2 Steuerliche Motive
5.2.1 Die Abzugsfähigkeit des Geschäftsführergehalts
5.2.2 Steuervergünstigung durch die Rechtsform
5.2.3 Steuervergünstigen durch Nachfolgeplanung
5.2.4 Steueroptimale Ausschüttungspolitik
6. Umwandlung
6.1 Einbringung durch Einzelrechtsnachfolge
6.2 Ausgliederung gemäß UmwG
6.2.1 Ablauf der Ausgliederung
6.3 Folgen der Einbringung im Wege der Einzelrechtsnachfolge
6.4 Steuerrechtliche Behandlung der Einbringung nach dem Umwandlungsgesetz
6.4.1 Grundsätzliche Voraussetzungen
6.4.2 Bewertungswahlrecht
6.4.3 Besteuerungsfolgen
6.4.3.1 Besteuerungsfolgen der aufnehmenden Kapitalgesellschaft
6.4.3.2 Besteuerungsfolgen des übertragenden Einzelunternehmens
7. Umwandlung am Praxisbeispiel
7.1 Voraussetzungen
7.2 Stichtagsbilanz
7.3 Kosten der Umwandlung
7.4 Eröffnungsbilanz
8. Fazit
Diese Arbeit analysiert die betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Beweggründe für die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH. Dabei wird untersucht, welche Vorteile sich aus unternehmensrechtlicher sowie steuerrechtlicher Sicht ergeben und wie ein solcher Prozess in der Praxis unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen konkret abläuft.
1. Einleitung
Die Welt der Unternehmen ist geprägt durch ständige Veränderung bedingt durch rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflüsse. Entscheidungen über Strukturen und Organisation, die bei der Gründung eines Unternehmens getroffen wurden, müssen regelmäßig überdacht werden. Unternehmer stehen des Öfteren vor der Frage, ob ihre aktuelle Rechtsform mit Blick auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse, aus unternehmens- und steuerrechtlicher Sicht noch die optimale Lösung bietet oder ob ein Rechtsformwechsel Vorteile bringen würde. Grundsätzlich sind dabei steuerliche und unternehmensrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Aus steuerlicher Sicht ist die Höhe der Steuerbelastung das ausschlaggebende Kriterium. Unternehmerisch gesehen müssen bei der Frage der optimalen Rechtsform einige Faktoren berücksichtigt werden. So zum Beispiel die Phase, in dem sich das Unternehmen befindet (Gründung, Wachstum etc.). Ebenfalls ist die gewünschte oder gelebte Entnahme- und Ausschüttungspolitik, sowie der Umfang der Rechnungslegung ausschlaggebend. Zudem spielen die Mitarbeiteranzahl und die Art der Einkünfte, sowie die Kosten, die ein Rechtsformwechsel mit sich bringt, eine Rolle.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die Problemstellung der Rechtsformwahl in einer sich wandelnden Unternehmenslandschaft und definiert das Ziel der Arbeit.
2. Das Einzelunternehmen: Hier werden die rechtlichen Grundlagen, Gründungsanforderungen, Haftungsfragen sowie die spezifischen Buchführungspflichten und Besteuerungsregeln des Einzelunternehmens detailliert erläutert.
3. Die GmbH: Dieses Kapitel behandelt die GmbH als juristische Person, ihre Organe, die Gründungsvoraussetzungen, die Haftungsbeschränkung sowie die spezifischen Rechnungslegungs- und Besteuerungsaspekte.
4. Steuerbelastungs- und Rechtsformvergleich: Hier erfolgt der direkte Vergleich der beiden Rechtsformen anhand eines Praxisbeispiels, um die steuerlichen Auswirkungen von Entscheidungen (wie Thesaurierung vs. Vollausschüttung) aufzuzeigen.
5. Motive: Dieses Kapitel gliedert die Beweggründe für eine Umwandlung in außersteuerliche Faktoren (wie Nachfolge und Haftung) und steuerliche Aspekte (wie Abzugsfähigkeit von Geschäftsführergehältern).
6. Umwandlung: Es werden die verschiedenen Methoden der Umwandlung, wie die Einbringung durch Einzelrechtsnachfolge oder die Ausgliederung nach dem Umwandlungsgesetz, theoretisch dargelegt.
7. Umwandlung am Praxisbeispiel: Dieses Kapitel stellt die konkrete, schrittweise Durchführung einer Umwandlung anhand des Praxisbeispiels von Herrn Mustafa Mustermann dar.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und gibt eine abschließende Handlungsempfehlung für das betrachtete Unternehmen.
Einzelunternehmen, GmbH, Umwandlung, Steuerbelastung, Rechtsformvergleich, Umwandlungsgesetz, Gewinnermittlung, Haftungsbeschränkung, Unternehmensnachfolge, Besteuerung, Jahresabschluss, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Praxisbeispiel
Die Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten bei der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Rechtsformvergleich, der steuerlichen Belastungsanalyse, den Motiven für einen Rechtsformwechsel sowie den praktischen Schritten einer Umwandlung.
Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile einer GmbH gegenüber einem Einzelunternehmen aufzuzeigen und zu klären, unter welchen Bedingungen eine Umwandlung steuerlich und unternehmensrechtlich vorteilhaft ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche in wissenschaftlich anerkannter Fachliteratur und ergänzt diese durch ein detailliertes Praxisbeispiel.
Der Hauptteil analysiert theoretisch die beiden Rechtsformen, vergleicht sie steuerlich, erläutert Umwandlungsmethoden und wendet diese Erkenntnisse auf ein Modellunternehmen an.
Wichtige Begriffe sind unter anderem GmbH, Einzelunternehmen, Steuerbelastung, Rechtsformvergleich, Umwandlungsgesetz und Unternehmensnachfolge.
Da sich die Unternehmensumwelt stetig ändert, kann eine bei Gründung gewählte Rechtsform mit der Zeit unvorteilhaft werden, beispielsweise hinsichtlich Haftung oder Steuerlast.
Die Thesaurierung (Einbehaltung von Gewinnen) kann unter bestimmten Voraussetzungen zu einer steuerlichen Begünstigung führen, muss jedoch bei späterer Entnahme nachversteuert werden, was die Planung verkompliziert.
Das Beispiel zeigt, dass die GmbH zwar Vorteile bietet, die Umwandlung aber individuell aufgrund der Kosten, des administrativen Aufwands und der persönlichen steuerlichen Situation des Unternehmers bewertet werden muss.
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