Diplomarbeit, 2020
85 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Produktionssysteme und Fertigungssteuerungen
2.1 Produktionssysteme
2.1.1 Definition und Elemente des Produktionssystems
2.1.2 Klassifikation der Produktionssysteme
2.1.3 Produktionswirtschaftliche Ziele und Kenngrößen
2.2 Klassifikation und Beschreibung klassischer Formen der Fertigungssteuerung
2.2.1 Push-Steuerung
2.2.2 Pull- Steuerung
2.2.3 Hybride Steuerung
2.3 Konzept des PAC-Systems
2.3.1 Idee des PAC-Systems
2.3.2 Verfahrensbeschreibung
2.4 Modellierung klassischer Formen der Fertigungssteuerung als parametrisiertes PAC-System
2.4.1 Push- Steuerung
2.4.2 Pull-Steuerung
2.4.3 Hybride Steuerung
3. Simulation und Vergleich parametrisierter PAC-Systeme
3.1 Referenzszenario einer Reihenfertigung
3.2 Aufbau des Simulationsmodells und Parametrisierungen
3.2.1 Bildung des Simulationsmodells
3.2.2 Parametrisierungen
3.3 Ergebnisse der Simulationsstudie
4. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein allgemeines PAC-Modell (Production Authorization Card) zu entwickeln, das durch die flexible Einstellung von Verfahrensparametern das Verhalten verschiedener klassischer Fertigungssteuerungsansätze simulieren kann. Durch die Standardisierung von Steuerungsinformationen mittels kartenbasierter Tags wird ein einheitliches Grundmodell geschaffen, um unterschiedliche Steuerungsphilosophien vergleichbar zu machen und deren Auswirkungen auf logistische Kenngrößen zu analysieren.
2.4.1 Push- Steuerung
In einer Push-Steuerung bei Auftragsfertigung erfolgt die Produktion erst nach Eingang des Kundenauftrags. Aus diesem Grund ist es nicht notwendig, einen Anfangsbestand im Lager einer Arbeitsstation zu haben. Das bedeutet mit anderen Worten, dass der Anfangslagerbestand hier gleich null ist.
Im Prinzip wird auch nicht versucht, die Anzahl der laufenden Aufträge zu steuern. Jedes Mal, wenn es Kundenaufträge gibt, werden diese ohne Kapazitätsrestriktionen sofort bearbeitet und es müssen daher immer Process Tags bzw. Production Authorization Cards für die Arbeitsstationen zur Verfügung stehen.
Sobald ein Auftrag einen Bearbeitungsschritt abgeschlossen hat, geht er sofort, also ohne Verzögerung, zum nächsten Schritt über und die Losgröße für ein Produkt in einer Arbeitsstation ist mindesten eins.
Ein solches System entspricht also einem PAC-System mit folgenden Parametern:
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund globalisierter Märkte und führt in die Notwendigkeit flexibler Produktionssteuerungskonzepte wie PAC ein.
2. Produktionssysteme und Fertigungssteuerungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Produktionssystemen, deren Klassifizierung sowie klassische und hybride Steuerungsverfahren detailliert hergeleitet.
3. Simulation und Vergleich parametrisierter PAC-Systeme: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau und die Konfiguration eines Simulationsmodells in ExtendSim, um die verschiedenen Steuerungslogiken unter einheitlichen Rahmenbedingungen zu testen und zu vergleichen.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Simulation resümiert und festgestellt, dass das PAC-System erfolgreich die meisten Standardverfahren abbilden kann, während bei einigen komplexen Ansätzen Modellierungsgrenzen bestehen.
Produktionssteuerung, Simulation, PAC-System, Kanban, CONWIP, Basestock, Push-Steuerung, Pull-Steuerung, Durchlaufzeit, Lieferzeit, ExtendSim, Produktionssysteme, Materialfluss, Auftragsfreigabe, Bestandsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Modellierung und Simulation von Produktionssteuerungssystemen, insbesondere mit dem sogenannten PAC-System (Production Authorization Card), um verschiedene Steuerungsstrategien vergleichbar zu machen.
Die Arbeit deckt die Klassifizierung von Produktionssystemen, die detaillierte Beschreibung von Push- und Pull-Steuerungsverfahren sowie deren computergestützte Simulation und quantitative Analyse ab.
Das Ziel ist der Aufbau eines generalisierten Simulationsmodells, das durch die Parametrisierung des PAC-Konzepts die Wirkungsweisen unterschiedlicher klassischer Steuerungsansätze abbildet und deren Leistungsfähigkeit gegenüberstellt.
Es wird eine simulationsgestützte Forschungsweise angewendet, wobei die Software "ExtendSim" genutzt wird, um diskrete Produktionsabläufe zu modellieren und Kennzahlen zu generieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Steuerungskonzepte (Push, Pull, Hybride Verfahren) und die praktische Umsetzung dieser Konzepte in einem parametrisierbaren Simulationsmodell.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Produktionssteuerung, PAC-System, Simulation, Durchlaufzeit, Kanban und CONWIP.
Das PAC-System dient als „Generalist“, da es durch spezifische Konfiguration von Parametern (wie Tags und Losgrößen) in der Lage ist, die Logik vieler anderer Steuerungsformen in einem einzigen Modell abzubilden.
Das zentrale Bestellbestandsverfahren konnte nicht erfolgreich als PAC-System abgebildet werden, da in der Fachliteratur hierfür keine geeigneten Parameter zur Integration in das Modell gefunden wurden.
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