Bachelorarbeit, 2020
66 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Möglichkeiten und Grenzen die Achtsamkeit (Mindfulness) für die Sozialpädagogische Praxis bietet. Sie analysiert die Geschichte und Entwicklung der Achtsamkeit, klärt den Gegenstandsbereich und beschreibt die verschiedenen Formen des Achtsamkeitstrainings. Zudem werden die gesundheitlichen Folgen der Achtsamkeitspraxis und deren Auswirkungen auf Stressreduktion beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik der Achtsamkeit in der Sozialpädagogischen Praxis ein und skizziert den aktuellen gesellschaftlichen Kontext. Kapitel 1 beleuchtet die grundlegenden Aspekte der Achtsamkeit, darunter ihre Geschichte, den Gegenstandsbereich und die verschiedenen Formen des Achtsamkeitstrainings. Kapitel 2 analysiert die gesellschaftlichen Diskurse um die Achtsamkeit, insbesondere im Hinblick auf die Therapeutisierung und Ökonomisierung der Gesellschaft.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Achtsamkeit (Mindfulness), Sozialpädagogik, Lebensweltorientierung, Beziehungsarbeit, Therapeutisierung, Ökonomisierung, Selbstoptimierung, Stressreduktion, und gesellschaftliche Diskurse.
Achtsamkeit (Mindfulness) wird als Fähigkeit verstanden, im Hier und Jetzt präsent zu sein. Sie dient als Hilfsmittel für Fachkräfte, um Belastungen besser zu bewältigen und den pädagogischen Blick zu schärfen.
Kritiker warnen vor einer „Therapeutisierung“ und „Ökonomisierung“ der Achtsamkeit, bei der sie lediglich zur Selbstoptimierung oder zur naiven Anpassung an schwierige Arbeitsbedingungen genutzt wird.
Durch Programme wie MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) lernen Praktizierende, den „Autopilotmodus“ zu verlassen und bewusster mit Stressoren umzugehen.
Dieser Begriff beschreibt eine Achtsamkeitspraxis, die rein technisch zur Leistungssteigerung eingesetzt wird, ohne ethische oder moralische Verantwortung zu berücksichtigen.
Achtsamkeit ermöglicht eine tiefere Präsenz in der Interaktion mit Kindern und Jugendlichen, was die Qualität der pädagogischen Beziehung und die Wahrnehmung der Bedürfnisse des Gegenübers verbessert.
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