Bachelorarbeit, 2020
34 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht, wie Effizienz durch die Modellierung sozialer Interaktionen zwischen zwei homogenen, risikoneutralen Agenten und einem risikoneutralen Prinzipal erreicht werden kann, insbesondere wenn die Agenten nicht nur aus monetären Anreizen Nutzen ziehen, sondern auch auf zwischenmenschliche Anreize reagieren. Dabei werden zwei verschiedene Ansätze von Dur und Sol (2010) sowie Kandel und Lazear (1992) analysiert, die unterschiedliche Perspektiven auf die Rolle sozialer Interaktion und Reziprozität im Arbeitskontext bieten.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Reziprozität und deren Bedeutung in der Ökonomie ein. Es wird der Begriff "Homo Reciprocans" eingeführt, der den reziprok handelnden Menschen beschreibt und im Gegensatz zum klassischen "Homo Oeconomicus" steht.
Kapitel zwei analysiert das Modell von Dur und Sol (2010), welches die Bedeutung von Teamanreizen und sozialer Interaktion für die Erreichung eines effizienten Grades der Anstrengung und Outputmenge betont. Kapitel drei hingegen untersucht das Modell von Kandel und Lazear (1992), welches die Problematik von Free-Riding in Teams und die Notwendigkeit von Gruppendruck und Sanktionen hervorhebt.
Reziprozität, Homo Reciprocans, Teamanreize, soziale Interaktion, Gruppendruck, Free-Riding, Effizienz, Anreizverträge, Personalökonomik.
Das Ziel ist zu prüfen, wie Effizienz durch soziale Interaktionen erreicht werden kann, wenn Agenten nicht nur auf monetäre, sondern auch auf zwischenmenschliche Anreize reagieren.
Es geht davon aus, dass eine Mischung aus individuellen und Team-Anreizen notwendig ist, um effiziente Anstrengungsgrade und Outputmengen zu erreichen.
Sie betonen, dass Teamarbeit anfällig für Free-Riding ist, was zu Effizienzverlusten führt und oft durch negativen Gruppendruck und Sanktionen kompensiert werden muss.
Er beschreibt den reziprok handelnden Menschen, der im Gegensatz zum rein eigennutzorientierten 'Homo Oeconomicus' auch auf das Verhalten anderer reagiert.
Gruppendruck dient als Mechanismus gegen Leistungsverweigerer, kann aber gleichzeitig das Arbeitsklima und das gegenseitige Vertrauen negativ beeinflussen.
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