Masterarbeit, 2020
100 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung & Zielsetzung
1.2 Gang der Arbeit
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung
2.1 Anlässe zur Unternehmensbewertung
2.2 Rahmenbedingungen und Bewertungskonzeption/Werttheorien
2.2.1 Objektive Unternehmensbewertung (Parteiunabhängiger UN-Wert)
2.2.2 Subjektive Entscheidungswerte
2.2.3 Funktionale Bewertung / Marktwerte (zweckabhängig)
2.2.4 Zwecke bzw. Funktionen der Unternehmensbewertung
2.3 Phasen transaktionsbezogener Bewertungsanlässe
3. Begriffsbestimmung Branche & Informationsbeschaffung
3.1 Definition Branche
3.2 Die Bedeutung der Branchenanalyse für die Unternehmensplanung bzw. Unternehmensbewertung
3.3 Unternehmens- & Umweltanalyse (sog. Fundamentalanalyse) für Zwecke der Unternehmensbewertung
3.3.1 Globale-Umfeld-Analyse (Makroumwelt)
3.3.2 Branchen(-struktur-)Analyse (Mikroumwelt)
3.3.3 (interne) Unternehmensanalyse
3.3.4 SWOT-Analyse
3.4 Zwischenfazit
4. Der idealtypische Ablauf einer Unternehmensbewertung
5. Methoden der Unternehmensbewertung
5.1 Einzelbewertungsverfahren
5.2 Gesamtbewertungsverfahren
5.2.1 Überblick Gesamtbewertungsverfahren
5.2.2 Unternehmensplanung / Erfolgsprognose
5.2.3 Ermittlung der Bewertungskomponenten
5.2.3.1 Ermittlung der finanziellen Überschüsse (Cashflows)
5.2.3.2 Ermittlung der Kapitalkosten bzw. des Diskontierungssatzes
5.2.3.2.1 Eigenkapitalkostensatz (rEK) mittels CAPM
5.2.3.2.2 Fremdkapitalkosten (rFK)
5.2.4 Die Rolle der Finanzierungsstrategie für die Unternehmensbewertung
5.2.5 DCF-Verfahren
5.2.5.1 Bruttoverfahren (Entity-Approach)
5.2.5.1.1 WACC-Ansatz
5.2.5.1.2 APV-Ansatz unter zusätzlicher Beachtung des Tax Shields
5.2.5.2 Nettoverfahren (Equity-Approach)
5.2.6 Ertragswertverfahren
5.2.7 Multiplikator-/Vergleichsverfahren (Multiple)
6. Praxisbeispiel
7. Fazit/Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Diskrepanz zwischen theoretischen Bewertungsmodellen und der praktischen Anwendung bei Unternehmensbewertungen zu überbrücken. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch fundierte Branchen- und Markanalysen sowie eine sorgfältige Informationsbeschaffung realistischere Unternehmenswerte bzw. eine plausiblere Transaktionspreisermittlung erreicht werden können.
3.1 Definition Branche
Eine Branche ist eine Klassifizierung von Wirtschafts-/ Geschäftszweigen, mit der Unternehmen weitestgehend substituierbare Produkte oder Dienstleistungen innerhalb eines spezifischen, von anderen Märkten abgrenzbaren Markt anbieten. Auf diesem Markt herrscht – wie üblich – eine spezielle Nachfrage. Infolgedessen meint eine Branchenanalyse nichts anderes als eine strategische Marktanalyse in einem speziellen, abgrenzbaren Markt. Eine Branche kann aber auch mehrere Märkte zusammenfassen bzw. es können mehrere Märkte, die in gewisser Weise in Beziehung zueinanderstehen, einer Branche zugeordnet werden. In solchen Fällen erstreckt sich die Branchenanalyse auf mehrere Marktanalysen. Zudem wird die zu durchleuchtende Branche i.d.R. mit den übrigen Branchen verknüpft sein, bspw. in Form einer Nachfrageabhängigkeit, womit diese in die Analyse miteinbezogen werden müssen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Unternehmensbewertung als zentrales Werkzeug für Investoren und Unternehmen in einer globalisierten Welt ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung: Hier werden die Anlässe zur Bewertung, theoretische Wertkonzeptionen (objektiv, subjektiv, funktional) sowie die verschiedenen Funktionen der Unternehmensbewertung dargelegt.
3. Begriffsbestimmung Branche & Informationsbeschaffung: Dieses Kapitel erläutert die Definition einer Branche und die Notwendigkeit sowie Methodik der Branchen- und Fundamentalanalyse für eine realistische Unternehmensplanung.
4. Der idealtypische Ablauf einer Unternehmensbewertung: Es wird ein standardisierter Prozess der Bewertung aufgezeigt, der von der Klärung der Aufgabe über die Informationserhebung bis hin zur Plausibilitätsprüfung reicht.
5. Methoden der Unternehmensbewertung: Ein umfassendes Kapitel, das Einzelbewertungs- und Gesamtbewertungsverfahren (inklusive DCF und Ertragswertverfahren) detailliert analysiert und die Rolle der Finanzierungsstrategie beleuchtet.
6. Praxisbeispiel: Die theoretischen Erkenntnisse werden hier auf ein fiktives Unternehmen in der Automobilbranche angewendet, um die Komplexität und praktische Handhabung zu verdeutlichen.
7. Fazit/Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung der Informationsqualität und der Branchenkenntnis für den Erfolg einer Unternehmensbewertung zusammen und warnt vor typischen Fehlern wie der Überschätzung von Synergien.
Unternehmensbewertung, Branchenanalyse, DCF-Verfahren, Ertragswertverfahren, Multiplikatorverfahren, Kapitalkosten, WACC, Finanzierungsstrategie, Due Diligence, Unternehmensplanung, Erfolgsprognose, CAPM, Transaktionspreise, Synergieeffekte, Fundamentalanalyse.
Die Arbeit untersucht die branchenorientierte Anwendung der Unternehmensbewertung. Das Ziel ist es, Methoden zur Ermittlung von Unternehmenswerten und zur Plausibilisierung von Transaktionspreisen unter Berücksichtigung branchenspezifischer Gegebenheiten aufzuzeigen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die Durchführung von Branchen- und Markanalysen, verschiedene Bewertungsmethoden wie das DCF- und das Ertragswertverfahren sowie deren praktische Anwendung ab.
Das primäre Ziel ist es, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu stärken, um Fehlinterpretationen bei Unternehmensbewertungen zu minimieren und eine fundierte Herangehensweise bei der Informationsbeschaffung für die Planung zu etablieren.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche und der zusammenfassenden Aufarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die in einem fiktiven Praxisbeispiel aus der Automobilbranche auf ihre praktische Relevanz geprüft werden.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Unternehmensbewertung, die fundierte Branchen- und Umfeldanalyse, den idealtypischen Ablauf eines Bewertungsprozesses sowie die detaillierte Darstellung und kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Bewertungsmethoden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Branchenanalyse, Kapitalkosten und Due Diligence charakterisiert.
Die Finanzierungsstrategie beeinflusst maßgeblich den Steuervorteil (Tax Shield) und damit den Unternehmenswert. Die Arbeit unterscheidet dabei zwischen autonomer und wertorientierter Finanzierungspolitik.
Die Automobilbranche verdeutlicht die Komplexität von Lieferantenbeziehungen und Planungssicherheit. Das Beispiel dient als Blaupause, um zu zeigen, wie theoretische Modelle wie das DCF-Verfahren konkret auf Unternehmensdaten angewendet werden.
Das Fazit betont, dass eine Unternehmensbewertung mehr ist als das Einsetzen von Zahlen in Formeln. Die Qualität der Bewertung steht und fällt mit der akribischen Analyse des Unternehmensumfelds und der kritischen Hinterfragung von Wachstums- und Synergieannahmen.
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