Bachelorarbeit, 2019
46 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit untersucht die Rolle jüdischer Frauen in der Öffentlichkeit im Spätmittelalter in Aschkenas anhand von vier historischen Quellen. Die Arbeit analysiert, welche Rollen diese Frauen einnehmen und ob gemeinsame Faktoren für das Erlangen dieser Rollen feststellbar sind. Die zentrale Forschungsfrage analysiert das Erklärungspotenzial des prozeduralen Machtbegriffs nach Foucault.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Erkenntnisinteresse, die Forschungsfragen, das Forschungsdesign und den Aufbau der Arbeit darstellt. Das zweite Kapitel erläutert die angewandte Methodologie, die sowohl die Literaturrecherche als auch die Textanalyse umfasst. Kapitel drei gibt einen historischen Überblick über Aschkenas, die Beziehung zwischen Christen und Juden im Spätmittelalter und die wirtschaftlichen Tätigkeiten von Juden. Kapitel vier behandelt die Situation jüdischer Frauen im Spätmittelalter, inklusive Bildung, sozialer Stellung und Geschäftstätigkeit. Das fünfte Kapitel widmet sich theoretischen Hintergrundmodellen, darunter die Textanalyse nach Gabrielle Spiegel und der prozedurale Machtbegriff nach Foucault. Das sechste Kapitel stellt die zu beforschenden historischen Subjekte vor, bevor Kapitel sieben die Ergebnisse der Arbeit präsentiert. Die Arbeit schließt mit einer Conclusio.
Jüdische Frauen, Spätmittelalter, Aschkenas, Prozedurale Macht, Foucault, Themenanalyse, Quellenanalyse, Gemeindebeamtin, Geldleiherin, Verhandlerin, Vermögen, soziale Stellung, wirtschaftliche Tätigkeiten, historische Quellen.
Jüdische Frauen in Aschkenas waren als Gemeindebeamtinnen (Parnasset), Geldleiherinnen und Verhandlerinnen in der Öffentlichkeit tätig.
Die Bachelorarbeit analysiert das Leben von Kändlein von Regensburg, Joseppine von Regensburg, Zorline von Frankfurt und Gutrad von Regensburg.
Die Arbeit untersucht, inwieweit der prozedurale Machtbegriff hilft, die gegenseitige Abhängigkeit zwischen weltlichen Instanzen und den jüdischen Frauen zu erklären.
Das finanzielle Vermögen stellte die größte Gemeinsamkeit dar, um öffentliche Rollen und Einfluss innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinde zu erlangen.
Aschkenas bezeichnet den jüdischen Kulturraum in West- und Mitteleuropa (insbesondere im deutschsprachigen Raum) während des Mittelalters.
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