Masterarbeit, 2020
171 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Einleitung und Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Thematisierung und Eingrenzung des Fachgebietes
1.4 Aufbau und Struktur der Masterarbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Einblicke in die Welt des Risikomanagements
2.1.1 Rechtliche Grundlagen
2.1.2 Systematik, Elemente & Instrumentarien
2.1.3 Entwicklungsstufen des Risikomanagements
2.2 KMUs: Tragende Säulen der deutschen Wirtschaft
2.2.1 Überblick & Bedeutsamkeit
2.2.2 Deutsche und Europäische Definitionskriterien
2.3 Ergebnis-Performance-Größen: Übersicht und Praktikabilität
2.3.1 Umsatz, Gewinn und Umsatzrendite
2.3.2 Cash Flow
3 Status Quo: Literaturanalyse zum Stand des Risikomanagement in KMUs
3.1 Fach- und Forschungsbeiträge: Eine aktuelle Bestandsaufnahme
3.1.1 Studie A: Risikomanagement – Literaturanalyse und Fokussierung
3.1.2 Studie B: Verbreitung integrierter Risikomanagement-Systeme
3.1.3 Studie C: Verbreitung, Bedeutung & zukünftige Erwartung an das RM
3.1.4 Studie D: Systematische Überprüfung des RM in KMUs
3.1.5 Studie E: Benchmarkstudie zum Risikomanagement
3.2 Aggregierung der Fach- und Forschungsbeiträge
3.3 Ableitung des Forschungsbedarfes
4 Methodik der Empirischen Untersuchung
4.1 Initialisierungsprozess
4.1.1 Forschungsfragen und Zielsetzung einsehen
4.1.2 Datenbasis bestimmen
4.1.3 Erste Überlegungen zum Erhebungsinstrument
4.2 Empirische Untersuchungen: Daten, Umfang und mehr
4.2.1 Optimale Stichprobengröße
4.2.2 Rücklaufquote: Definition und Problematik
4.3 Angewandtes Erhebungsinstrument
4.3.1 Online-Fragebogen: Voraussetzungen und Bedingungen prüfen
4.3.2 Datenerhebung: Zeitraum und Häufigkeit
4.3.3 Erhebungsinstrument: Zusammenfassung und erste Ergebnisse
5 Empirische Untersuchung: Analyse und Auswertungsstrategie
5.1 Umfrageergebnisse: Download und Aufbereitung
5.2 Deskriptive Statistik
5.2.1 Early und Late – Response-Test
5.2.2 Vergleichstest: Rücklaufquote
5.2.3 Häufigkeiten, Histogramme und Normalverteilungskurve
5.2.4 Bivariate Korrelationsmatrix
5.2.5 Bivariate Kreuztabellen
5.2.6 Streuungsdiagramme
6 Ergebnisse der empirischen Untersuchung zum Risikomanagement
6.1 Ergebnisse statistischer Instrumentarien
6.1.1 Early and Late Response - Test
6.1.2 Vergleichstest: Rücklaufquote
6.1.3 Häufigkeiten, Histogramme und Normalverteilungskurve
6.1.4 Bivariate Korrelationsmatrix
6.1.5 Bivariate Kreuztabelle
6.2 Beantwortung der Forschungsfragen
6.2.1 Ergebnis: Forschungsfrage 4
6.2.2 Ergebnis: Forschungsfrage 3
6.2.3 Ergebnis Forschungsfrage 2
6.2.4 Ergebnis Forschungsfrage 1
7 Risikomanagement: Typologie und Scoring-Modell
7.1 Identifizierung, Kategorisierung und Auswertungsschemata
7.2 Scoring – Modell und Ergebnisse
8 Resümee
8.1 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
8.2 Zukünftiger Forschungsbedarf
8.3 Kritische Würdigung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss eines implementierten Risikomanagements auf die Ergebnis-Performance kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) in Deutschland zu analysieren, wobei insbesondere die Auswirkungen auf unternehmensinterne Kennzahlen im Fokus stehen.
1.1 Einleitung und Problemstellung
Die Bundesrepublik Deutschland, ein Land der vielen, unbegrenzten Möglichkeiten, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Dieser Eindruck drängte sich verstärkt nach der Veröffentlichung der Eckdaten der Herbstprojektion des Jahres 2018 auf, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in einer entsprechenden Stellungnahme im Oktober des letzten Jahres veröffentlichte. Die wohl wichtigste zu entnehmende Information des alljährlich widerkehrenden Gutachtens zum Zustand der deutschen Wirtschaft, bezog sich in erster Linie nicht etwa darauf, dass mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1,8 % , im Vergleich zum vorhergehenden Jahr, gerechnet wird. Nein. Vielmehr die Tatsache, dass das BIP seit nunmehr 10 Jahren in Folge, ohne erkennbares Wanken unaufhörlich weiterwächst.
Was für eine Nachricht! Die Bundesrepublik Deutschland weist die längste Aufschwungsphase seit 1966 aus und das in Zeiten der fortschreitenden Globalisierung. Trotz der Verflechtung internationaler Lieferketten und des Outsourcing ganzer Betriebe in Niedriglohnländer hat es die deutsche Wirtschaft über die Jahre geschafft, sich im Welthandel zu behaupten und eine bedeutende Stellung einzunehmen. Made in Germany. Dieses Logo auf deutschen Produkten und Dienstleistungen zeugt von der schier unendlichen Kraft der deutschen Innovationsfähigkeit und des deutschen Qualitätsmerkmals. Soweit so gut?
Nicht ganz. Dieser kurze Rückblick ins Jahr 2018 fokussiert sich zunächst sehr einseitig auf die exportorientierten Branchen der deutschen Wirtschaft. Ein Teil des Wirtschaftswachstums von 2018 basierte jedoch zu einem erheblichen Anteil auf der regen Inlandsnachfrage der Konsumenten und des Staates, getrieben durch ein überaus negativ inflatorisches Umfeld. Ein weiterer wichtiger Anker stellt hierbei die Bauwirtschaft dar, die nach Jahren des Dahinsiechens, zunehmend zu neuer Stärke zurückgelang. Erreichten die Bauinvestitionen im Zuge der Wiedervereinigung 1995 mit knapp 259 Mrd. Euro ein allzeitliches Hoch, so fielen die Werte bis ins Jahr 2005 signifikant auf unter 199 Mrd. Euro zurück, um im Rausche des neuen und anhaltenden Wirtschaftswunders 2.0 auf über 344 Mrd. Euro wieder anzuwachsen.
1 Einführung: Hinführung zur Problematik der deutschen Wirtschaftslage und Definition der Forschungsfragen sowie Struktur der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begrifflichkeiten, gesetzlicher Rahmenbedingungen und der Bedeutung von KMUs für die deutsche Wirtschaft.
3 Status Quo: Literaturanalyse zum Stand des Risikomanagements in KMUs: Detaillierte Auswertung bestehender Studien und Fachbeiträge zur aktuellen Verbreitung und Anwendung des Risikomanagements.
4 Methodik der Empirischen Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datengenerierung und der Wahl des Erhebungsinstruments.
5 Empirische Untersuchung: Analyse und Auswertungsstrategie: Darstellung der Vorgehensweise bei der Aufbereitung der Daten und der statistischen Auswertungsmethoden.
6 Ergebnisse der empirischen Untersuchung zum Risikomanagement: Präsentation der erhobenen Daten, statistische Auswertung und direkte Beantwortung der Forschungsfragen.
7 Risikomanagement: Typologie und Scoring-Modell: Entwicklung eines Modells zur Klassifizierung des Reifegrades des Risikomanagements in KMUs.
8 Resümee: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse sowie Diskussion zukünftiger Forschungsbedarfe und kritische Würdigung der Arbeit.
Risikomanagement, KMU, Ergebnis-Performance, Unternehmenskennzahlen, Risikokultur, Risikokommunikation, Scoring-Modell, Unternehmensführung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, empirische Analyse, Deutschland, betriebswirtschaftliche Risiken, Risikostrategie, Unternehmenswachstum, KMU-Definition.
Die Arbeit untersucht den Einfluss eines implementierten Risikomanagementsystems auf die finanzielle und strategische Performance von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Deutschland.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, die wirtschaftliche Bedeutung von KMUs, die Literaturanalyse zum Status Quo des Themas sowie die methodische Durchführung und Auswertung einer eigenen empirischen Online-Umfrage.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit Unternehmen durch den Einsatz von Risikomanagement-Methoden ihre Ergebnis-Performance (gemessen an Umsatz, Gewinn und Cash-Flow) messbar positiv beeinflussen können.
Die Autor verwendet eine Kombination aus Literaturanalyse (Status Quo) und einer quantitativen empirischen Erhebung mittels Online-Fragebogen bei KMUs, die mittels SPSS statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Aufarbeitung des Forschungsstands, die Methodik der Datenerhebung, die Analyse der Umfragedaten mittels Korrelationsmatrizen und Kreuztabellen sowie die Entwicklung eines eigenen Scoring-Modells.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Risikomanagement, KMU, Performance-Kennzahlen, Scoring-Modell, Unternehmensführung und empirische Analyse beschreiben.
Die Studie zeigt, dass die Identifizierung von Risiken in deutschen KMUs überwiegend auf subjektiven Erfahrungswerten der Geschäftsführung basiert und der Einsatz formeller Instrumente wie Kontrollfrühwarnsystemen noch ausbaufähig ist.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weibliche Führungskräfte in KMUs tendenziell öfter auf Instrumente des Risikomanagements zurückgreifen und sensibler in der Identifizierung von Risikofeldern agieren.
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