Masterarbeit, 2020
73 Seiten, Note: 1,3
1 Motivation
2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Digitalisierung im Controlling
3.1.1 Begriffsbestimmung
3.1.2 Aktuelle Herausforderungen
3.2 Change Management
3.2.1 Begriffsbestimmung
3.2.2 Ursachen eines gescheiterten Veränderungsprozesses
3.2.3 3 - Phasen Modell nach Kurt Lewin (1947)
3.2.4 8 - Stufen nach John P. Kotter (1995)
3.2.5 Aktuelle Entwicklung
3.3 Change Management als Unterstützung für Digitalisierungsprozesse im Controlling
3.3.1 Stand der Forschung
3.3.2 Forschungsleitende Fragestellung
4 Methodische Vorgehensweise
4.1 Forschungsdesign
4.1.1 Forschungsmethode Leitfadeninterview
4.1.2 Stichprobe
4.2 Erhebungsverfahren
4.2.1 Aufbau des Leitfadens
4.2.2 Ablauf der Interviews
4.3 Auswertungsverfahren
4.3.1 Transkription
4.3.2 Auswertung der Daten
5 Ergebnispräsentation
5.1 Digitalisierungsprozess
5.1.1 Aktuelle Digitalisierungsprojekte
5.1.2 Digitalisierungsstrategie
5.1.3 Veränderungsbedarf erkennen
5.1.4 Digitalisierungsprozess planen
5.1.5 Implementierung
5.1.6 Ursache und Äußerung von Widerstand
5.1.7 Umgang mit Widerstand
5.1.8 Kernfaktoren für einen erfolgreichen Digitalisierungsprozess
5.1.9 Zukunft des Controllings
5.2 Change Management
5.2.1 Bedarf für Change Management
5.2.2 Digitalisierungsprozess mit Change Management
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.1.1 Umsetzung von Change Management Konzepten in der Praxis im Rahmen der Digitalisierung im Controlling
6.1.2 Hindernisse bei der Umsetzung des Change Managements
6.1.3 Einfluss von Change Management auf den Erfolg von Digitalisierungsprozessen
6.2 Diskussion der methodischen Vorgehensweise
6.3 Weiteres Forschungspotenzial
7 Fazit und Schluss
Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Konzepte des Change Managements den praktischen Vorgehensweisen in Unternehmen gegenüberzustellen, insbesondere im Kontext von Digitalisierungsprozessen im Controlling. Dabei soll geklärt werden, wie Change-Management-Konzepte den Erfolg digitaler Transformationen beeinflussen, welche Hindernisse bei der Implementierung bestehen und wie Unternehmen diese Herausforderungen in der Praxis bewältigen.
3.2.2 Ursachen eines gescheiterten Veränderungsprozesses
Eine Studie des rennomierten, österreichischen Hernstein-Instituts hat ergeben, dass bei den Ursachen für gescheiterte Veränderungsprojekte der Widerstand von Mitarbeitern an erster Stelle steht. Dieses Ergebnis wird auch von weiteren Studien belegt. Daher ist es für Manager eines Veränderungsprozesses besonders wichtig zu verstehen, was Veränderung für einen Mitarbeiter bedeutet und wieso dieser bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen aufzeigt.
Widerstand ist in der Praxis eine normale Begleiterscheinung eines jeden Veränderungsprozesses. Es gibt keine Veränderung und kein Lernen ohne Widerstand. Wenn bei einem Veränderungsprozess keine Widerstände aufkommen, ist dies ein Anzeichen, dass von vornherein niemand an dessen Realisierung glaubt. Daher ist nicht das Auftreten von Widerstand besorgniserregend, sondern das Ausbleiben, weshalb eine Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand unabdingbar ist. Doppler & Lauterburg (2014) definieren Widerstand wie folgt: „Von Widerstand kann immer dann gesprochen werden, wenn vorgesehene Entscheidungen oder getroffene Maßnahmen, die auch bei sorgfältiger Prüfung als sinnvoll […] erscheinen, aus zunächst nicht ersichtlichen Gründen bei einzelnen Individuen, bei einzelnen Gruppen oder bei der ganzen Belegschaft auf diffuse Ablehnung stoßen, nicht unmittelbar nachvollziehbare Bedenken erzeugen oder durch passives Verhalten unterlaufen werden.“ Dabei ist eine Äußerung von Widerstand seitens der Mitarbeiter immer mit Bedenken, Befürchtungen, oder Angst bezüglich der Veränderung verbunden. Die Ursachen für Widerstand liegen demnach im emotionalen Bereich.
1 Motivation: Einführung in die Relevanz von Veränderungsprozessen durch den digitalen Wandel und die zentrale Rolle des Faktors Mensch.
2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit: Darlegung der Forschungsziele, der Struktur der Arbeit und des methodischen Vorgehens zur Untersuchung von Change-Management-Praktiken.
3 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Definitionen zu Digitalisierung und Change Management sowie Vorstellung der Modelle von Lewin und Kotter.
4 Methodische Vorgehensweise: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Expertenauswahl und der Durchführung der Leitfadeninterviews.
5 Ergebnispräsentation: Darstellung der empirischen Befunde aus den Interviews, unterteilt in die Kategorien Digitalisierungsprozess und Change Management.
6 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse im Vergleich zur Theorie sowie Diskussion der methodischen Vorgehensweise und zukünftiger Forschungspotenziale.
7 Fazit und Schluss: Synthese der Forschungsergebnisse und Zusammenfassung der Erkenntnisse über die Bedeutung von Change Management für den Erfolg im Controlling.
Change Management, Digitalisierung, Controlling, Widerstand, Führungskoalition, Veränderungsprozess, Transformation, Unternehmenskultur, Experteninterview, Projektmanagement, Kompetenzentwicklung, Datenanalyse, Transformation, Prozessautomatisierung, Digitalisierungsstrategie.
Die Arbeit untersucht, wie Change-Management-Konzepte Digitalisierungsprozesse im Controlling unterstützen können, um Veränderungsvorhaben in Unternehmen erfolgreicher zu gestalten.
Die zentralen Themen sind Digitalisierung des Controllings, theoretische Change-Management-Modelle, der Umgang mit Widerstand und die praktische Implementierung von Veränderung in Controlling-Abteilungen.
Das Ziel ist es, den Status quo der Anwendung von Change-Management-Konzepten in der Unternehmenspraxis zu erfassen und zu analysieren, ob diese die Digitalisierung erfolgreicher machen.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem leitfadengestützte Experteninterviews mit Führungskräften und Mitarbeitern aus Controlling-Abteilungen durchgeführt und mittels Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Literaturarbeit zu den Konzepten von Lewin und Kotter sowie eine empirische Ergebnispräsentation und Diskussion, die auf den geführten Interviews basiert.
Zu den Kernbegriffen gehören Change Management, Digitalisierung, Controlling, Widerstand und der Faktor Mensch als entscheidende Komponente für den Unternehmenserfolg.
Einige Akteure in Unternehmen sehen darin keinen greifbaren Nutzen oder messbaren Geldwert, da sich der Erfolg von Change-Management-Maßnahmen oft nur indirekt durch das Gelingen anderer Projekte zeigt.
Experten identifizierten eine Korrelation zwischen dem Alter und der Offenheit gegenüber Veränderungen, wobei ältere Mitarbeiter aufgrund von Gewohnheiten oder Zukunftsangst tendenziell mehr Widerstand zeigen können.
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