Bachelorarbeit, 2020
51 Seiten, Note: 1,7
1.Einleitung
1.1.Ausgangssituation und Problemstellung
1.2.Zielsetzung der Arbeit
2.Grundlagen und Definitionen
2.1.Der Code of Conduct als Regelwerk
2.2.Definition von Codes of Conduct
2.3.Code of Conduct als Teil eines Compliance-Systems
2.3.1 Gründe für die Einführung eines Codes of Conduct
2.4.Die historische Entwicklung des Codes of Conduct
3.Einführung in die Textilbranche
3.1.Die Lieferkette der Bekleidungsindustrie
3.2.Kritik an der textilen Kette
3.3.Notwendigkeit eines Codes of Conduct in der Bekleidungsbranche
4.Internationale Vereinbarungen
5.Inhaltliche Zusammensetzung eines Codes of Conduct
5.1.Einleitung
5.2.Grundsätze
5.3.Umgang mit Geschäftspartnern
5.4.Menschen und Umwelt
5.5.Datenschutz
5.6.Schluss
6.Untersuchungsdesign
6.1.Definition Textkorpus
6.2.Korpusbildung
7.Analyse der ausgewählten Codes of Conduct
7.1.Textmusteranalyse
7.2.Beurteilung der Codes of Conduct
7.2.1.Einleitung
7.2.2.Hauptteil
7.2.3.Schlussteil Teil
7.2.4.Formale Anforderungen
8.Konzeptioneller Rahmen eines Codes of Conduct in der Textilindustrie
9.Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines konzeptionellen Rahmens für Codes of Conduct innerhalb der Textil- und Bekleidungsindustrie, um ein lückenloses Themenspektrum für diese Branche zu gewährleisten. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie ein solcher Kriterienkatalog unter Berücksichtigung branchenspezifischer Anforderungen und internationaler Standards konzipiert werden kann.
7.2.2. Hauptteil
Der zentrale Textteil der Codes of Conduct besteht in der Darstellung der Verhaltensrichtlinien. Hier müssen die Sachverhalte möglichst präzise erklärt werden. Zur leichteren Verständlichkeit ist es hier sinnvoll, wenn dies mit der Unterstützung von Beispielen erfolgt. Die Adidas Group hat die genannten Anforderungen gut in deren Code of Conduct umgesetzt. Das Textilunternehmen erklärt die einzelnen Sachverhalte sehr konkret mit Definitionen und Beispielen:
„Was versteht man unter Korruption? Unter Korruption versteht man jeden Missbrauch von Macht, Amt oder Ressourcen um eines persönlichen Vorteils willen, z.B. auch durch Drohung. Bestechung ist der Versuch z.B. durch Geld, Geschenke, Bewirtung usw.“
Weiterhin zählt Adidas „Do’s and Don‘ts“ auf, die der Bekleidungskonzern von den Beteiligten erwartet bzw. was von diesem nicht gebilligt wird. Adidas bezeichnet es deutlich als unzulässig, Verträge oder Vereinbarungen ohne die Zustimmung der Abteilung oder Funktionen entsprechend den Leitlinien abzuschließen.
Zusätzlich hat der Verfasser zu jeder Thematik eine mögliche Dilemmasituation dargestellt, in welcher sich ein Mitarbeiter befinden könnte, mit der anschließenden Lösung für diesen Konflikt.
1.Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Situation der Textilbranche und begründet die Notwendigkeit von Verhaltenskodizes angesichts steigender Anforderungen an soziale und ökologische Standards.
2.Grundlagen und Definitionen: Dieses Kapitel definiert Codes of Conduct als freiwillige Leitlinien und ordnet sie in den Kontext von Compliance-Systemen sowie gesellschaftlicher Verantwortung (CSR) ein.
3.Einführung in die Textilbranche: Hier wird die hochgradig fragmentierte textile Lieferkette analysiert und die Dringlichkeit für einheitliche Regelwerke zur Sicherung von Standards hervorgehoben.
4.Internationale Vereinbarungen: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende globale Standards wie die OECD-Leitsätze, ILO-Normen und die ISO 26000, auf die sich Unternehmen beziehen können.
5.Inhaltliche Zusammensetzung eines Codes of Conduct: Es werden die essenziellen Kriterien und strukturellen Anforderungen an einen Verhaltenskodex identifiziert, basierend auf theoretischen Modellen verschiedener Autoren.
6.Untersuchungsdesign: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Korpusbildung beschrieben, inklusive der Kriterien zur Auswahl von 13 relevanten Textilunternehmen.
7.Analyse der ausgewählten Codes of Conduct: Die Arbeit führt eine detaillierte Textmusteranalyse und eine qualitative Beurteilung der ausgewählten Kodizes durch.
8.Konzeptioneller Rahmen eines Codes of Conduct in der Textilindustrie: Auf Basis der Analyse wird ein systematischer Kriterienkatalog entworfen, der als Orientierung für zukünftige Verhaltenskodizes in der Branche dient.
9.Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass zwar viele Kodizes existieren, diese jedoch oft Mindeststandards vermissen lassen und nicht regelmäßig aktualisiert werden, was die Notwendigkeit des entwickelten Rahmens unterstreicht.
Code of Conduct, Verhaltenskodex, Textilindustrie, Compliance, Nachhaltigkeit, Lieferkette, CSR, Arbeitsbedingungen, Korruptionsprävention, Textkorpus, Unternehmensethik, Standards, soziale Verantwortung, Umweltschutz, Stakeholder
Die Arbeit zielt darauf ab, einen konzeptionellen Rahmen zu schaffen, der als Kriterienkatalog für Codes of Conduct in der Textil- und Bekleidungsindustrie fungiert, um ein umfassendes Themenspektrum abzudecken.
Der Fokus liegt primär auf der globalisierten Lieferkette der Bekleidungsindustrie und der Notwendigkeit, dort verbindliche Standards durch Selbstverpflichtungen der Unternehmen zu etablieren.
Es wird eine korpuslinguistische Methode verwendet, um eine systematische Auswahl und einen inhaltlichen Vergleich der Verhaltenskodizes von 13 führenden deutschen Modemarken durchzuführen.
Ein strukturierter Kodex sollte neben Einleitung und Schluss eine detaillierte Darstellung von Themen wie Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Antikorruption und ein transparentes Meldewesen für Verstöße enthalten.
Internationale Vorgaben, etwa von der ILO oder der OECD, dienen als wichtige Referenzpunkte für Unternehmen, wobei die Arbeit kritisch prüft, inwieweit diese tatsächlich in die betrieblichen Kodizes integriert werden.
Die Untersuchung wird maßgeblich durch Begriffe wie Code of Conduct, Compliance, Lieferkettenmanagement, soziale Standards und Unternehmensethik geprägt.
Die Branche ist aufgrund ihrer hohen Fragmentierung und der oft problematischen Produktionsbedingungen in Niedriglohnländern besonders auf einheitliche Orientierungshilfen angewiesen.
Die Analyse zeigt, dass viele untersuchte Dokumente veraltet sind, was die Notwendigkeit unterstreicht, dass Unternehmen ihre Kodizes regelmäßig an aktuelle gesellschaftliche und gesetzliche Anforderungen anpassen sollten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

