Masterarbeit, 2019
235 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Forschungsarbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Generationen
2.1.1 Zeitliche Abgrenzung der Generationsbegriffe
2.1.2 Generation Y
2.1.2.1 Prägende Ereignisse und formative Phase
2.1.2.2 Merkmale und Werte
2.2 Konsumentenverhalten
2.2.1 Kaufentscheidungsprozess
2.2.2 Erklärungsansätze des Kaufverhaltens
2.2.3 Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten
2.2.3.1 Kulturelle Faktoren
2.2.3.2 Soziale Faktoren
2.2.3.3 Persönliche Faktoren
2.2.3.4 Psychologische Faktoren
2.3 Marken
2.3.1 Markenfunktionen
2.3.2 Markenimage und Markenbekanntheit
2.3.3 Markenbindung
2.3.3.1 Brand Funnel
2.3.3.2 Customer Decision Journey
3 Methode
3.1 Qualitative Forschung
3.1.1 Leitfadengestütztes Experteninterview
3.1.2 Auswahl der Interviewpartner
3.2 Datenerhebung – Experteninterview
3.3 Datenaufbereitung – Transkription
3.4 Datenauswertung – Qualitative Inhaltsanalyse
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Konsumentenverhalten von Millennials
4.1.1 Online-Shopping
4.1.2 Einfluss von Social Media
4.1.3 Einfluss von Subkulturen
4.1.4 Austausch mit anderen Nutzern
4.2 Ausgeprägter Einfluss von Marken
4.2.1 Vertrauensfunktion von Marken
4.2.2 Symbolische Markenfunktion
4.3 Markenbindung
4.3.1 Markenbindung aus Gewohnheit
4.3.2 Qualitätsbegründete, freiwillige Markenbindung
4.3.3 Markenbindung durch Wechselbarrieren
4.4 Untergeordneter Einfluss von Marken
4.4.1 Geringe Markenrelevanz
4.4.2 Nachhaltige Produkteigenschaften
4.4.3 Preissensibilität
4.4.4 Geringe Suchkosten
4.5 Selbstdarstellung und Selbstverwirklichung
5 Diskussion
5.1 Implikationen für die Praxis
5.2 Kritische Würdigung
5.3 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Master Thesis untersucht das Konsumentenverhalten der Generation Y, um aufzuzeigen, wie Unternehmen diese Zielgruppe erfolgreich an ihre Marke binden können. Die Forschungsarbeit geht der zentralen Frage nach, wie sich Vertreter der Generation Y an eine Marke binden lassen, und nutzt hierfür einen explorativen Forschungsansatz mit qualitativen Experteninterviews.
1.1 Ausgangssituation
„Sie lesen eher Blogs als Zeitung und lernen sich oftmals zuerst online kennen, ehe sie sich persönlich begegnen. (…) Sie verschicken lieber schnell eine Instant Message, als sich mit ihren Freunden telefonisch für den Nachmittag zu verabreden. (…) Wichtige Bereiche ihres Lebens (…) sind allesamt digital geprägt. Einen anderen Lebensstil kennen sie gar nicht.“1
Die Generation Y ist anders – selbstbewusst, lebensbejahend und mobil.2 Sie nimmt die Dinge nicht einfach hin, hinterfragt Gegebenheiten und strebt nach einer besseren Zukunft.3 Als erste Generation, die vollständig digitalisiert und vernetzt aufwächst, wird sie von einer Welt der Globalisierung und Diversität geprägt.4
Die Mitglieder der Generation Y wurden etwa zwischen 1981 und 1995 geboren.5 Ihre ältesten Vertreter sind heute 38 Jahre alt, gut ausgebildet und im Berufsleben integriert. Sie bilden eine bedeutsame Käuferschaft auf dem Markt und differenzieren sich durch ihre Wertvorstellungen und Bedürfnisse von ihren Vorgängergenerationen. Vor allem ihr anspruchsvolles und sprunghaftes Einkaufsverhalten stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen und lässt etablierte Marketingstrategien an ihre Grenzen stoßen. Sämtliche Hersteller verzeichnen bereits einen Rückgang ihrer loyalen Kunden, wobei eine starke Markenloyalität die Basis für einen großen Marktanteil und damit den generellen Erfolg einer Marke bedeutet.6 Höchste Zeit also umzudenken.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation der Generation Y und definiert die Forschungsfrage sowie Methodik der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Erläutert die Grundlagen über Generationen, Konsumentenverhalten und die theoretischen Funktionen von Marken.
3 Methode: Detailliert das explorative Forschungsdesign, die Auswahl der Experteninterviews sowie die Datenerhebung und Auswertung nach Mayring.
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse aus den Experteninterviews hinsichtlich des Kaufverhaltens und der Markenbindung der Generation Y.
5 Diskussion: Leitet Implikationen für die Praxis ab, würdigt die Studie kritisch und fasst die Ergebnisse abschließend zusammen.
Generation Y, Millennials, Konsumentenverhalten, Markenbindung, Markenloyalität, Kaufentscheidungsprozess, Qualitative Forschung, Experteninterview, Online-Shopping, Social Media, Markenidentifikation, Kundenbindung, Marketingstrategie, Preissensibilität, Digital Natives.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konsumentenverhalten der Generation Y (Millennials) und untersucht, wie Unternehmen diese Zielgruppe effektiv an eine Marke binden können.
Die Studie beleuchtet die Prägung der Generation Y durch Globalisierung und Digitalisierung, ihr spezifisches Kaufverhalten sowie die psychologischen Faktoren, die ihre Markenbindung beeinflussen.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie lässt sich die Generation Y an eine Marke binden?“ Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Optimierung ihrer Markenbindungsstrategien zu generieren.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Dazu wurden sieben halbstrukturierte Experteninterviews mit Vertretern der Generation Y geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Modelle des Konsumentenverhaltens, Markenbegriff) erläutert, gefolgt von einer detaillierten Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse aus den Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind Generation Y, Markenbindung, Markenloyalität, Konsumentenverhalten, Online-Shopping, Social Media Einfluss und qualitative Inhaltsanalyse.
Aufgrund der hohen Angebotsvielfalt und Markttransparenz ist die Generation Y anspruchsvoller und sprunghafter; eine starke Markenbindung ist daher entscheidend, um den Markterfolg langfristig zu sichern.
Soziale Medien dienen den befragten Millennials als zentrale Inspirationsquelle, prägen ihre Markenwahrnehmung und beeinflussen durch den Austausch mit anderen Nutzern maßgeblich ihre Kaufentscheidungen.
Die Befragten gaben an, Marken, die grundlegende moralische Werte verletzen, kritisch zu sehen. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass oft keine aktive Recherche stattfindet, sofern das Markenprodukt ansonsten überzeugt.
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