Bachelorarbeit, 2019
64 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung/Ausgangslage
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodik
1.4 Gliederung
2 Begrifflichkeiten
2.1 Schnittstellenmanagement
2.2 Notfallambulanz
2.3 Rettungsdienst
2.4 Telemetrie
2.5 Rettungskette
2.6 Leitstelle
2.7 Reanimation
2.8 Triage
2.9 Critical Incident Reporting System
3 Fallbeschreibung
3.1 Glied 1: Alarmierung
3.2 Glied 2: Reanimation durchführen
3.3 Glied 3: frühestmögliche Defibrillation durchführen
3.4 Glied 4: Rettungsdienst
3.5 Glied 5: Notfallaufnahme und weiterführende Diagnostik
4 Involvierte Schnittstellen in der Rettungskette
4.1 Management zur Schnittstellenproblematik im Gesundheitswesen
4.2 Schnittstelle zwischen Anrufer und Leitstelle
4.3 Schnittstelle zwischen Leitstelle, Rettungsdienst und NFA
5 Empfehlungen zur Vermeidung von Informationslücken
5.1 Strukturierte Patientinnen- oder Patientenanmeldung und Telemetrie
5.2 Das Übergabeprotokoll und Übergabegespräch
5.3 Aus-, Fort- und Weiterbildung
6 Managementkompetenzen an der Notfallaufnahme
6.1 Risikomanagement
6.2 Qualitätsmanagement
6.3 Implementierung von Pflegeweiterbildung in der Notfallpflege
7 Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Perspektiven und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Schnittstellenmanagement zwischen Rettungsdienst und Notfallaufnahme, um Kommunikationslücken zu minimieren und die Patientenversorgung ohne Zeitverzögerungen sicherzustellen. Ziel ist die Wissenserweiterung hinsichtlich Prozessoptimierung und Risikomanagement in diesem Setting.
3.1 Glied 1: Alarmierung
Das erste Glied der Rettungskette ist der Notruf. Entweder die Patientin oder der Patient selbst oder ein Zeuge alarmiert mittels Telefonanrufs den Rettungsdienst.
Ob notfallmedizinische Behandlungen erfolgreich sind, hängt vor allem vom Zeitfaktor ab. Die reibungslose Versorgung von einer Notfallpatientin oder eines Notfallpatienten ist nur möglich, wenn Anrufe in der Rettungsleitstelle sofort angenommen werden. Zur Verfügung stehende Rettungsmittel müssen ehestmöglich alarmiert werden, damit notfallmedizinische Ressourcen erfolgreich genützt werden können.
Die Rettungsleitstelle ist das Bindeglied der Rettungskette zwischen der prä- und der innerklinischen Notfallversorgung. Das Leitstellenpersonal entscheidet aufgrund von definierten Standards, welches Rettungsmittel entsandt werden muss. Zusätzlich muss die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist eingehalten werden (Arntz & Kreimeier, 2010, S. 101-103). Die Hilfsfrist, also die Zeit zwischen der Notrufannahme durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Rettungsleitstelle bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels am Notfallort, ist jedoch in Österreich (ausgenommen das Bundesland Burgenland) nicht gesetzlich geregelt (Halmich, 2015, S. 504).
1 Einleitung: Erläutert die Problemstellung der Schnittstellenproblematik zwischen präklinischem Rettungsdienst und klinischer Notfallaufnahme.
2 Begrifflichkeiten: Definiert die wesentlichen Fachbegriffe für das Verständnis der Arbeit, wie Schnittstellenmanagement, Notfallambulanz, Rettungskette und Triage.
3 Fallbeschreibung: Analysiert den gesamten Prozess anhand eines fiktiven Patientenbeispiels von der Alarmierung bis zur klinischen Weiterversorgung.
4 Involvierte Schnittstellen in der Rettungskette: Beschreibt die verschiedenen Kontaktpunkte zwischen den Beteiligten und die Notwendigkeit prozessorientierter Organisationsformen.
5 Empfehlungen zur Vermeidung von Informationslücken: Schlägt Lösungsansätze wie strukturierte Anmeldung, SBAR-Übergabekonzept und den Ausbau der Aus- und Weiterbildung vor.
6 Managementkompetenzen an der Notfallaufnahme: Erörtert die Bedeutung von Risiko- und Qualitätsmanagement sowie die Rolle spezialisierter Fachkräfte wie der Advanced Practice Nurse (APN).
7 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Pflege in Österreich.
Notfallambulanz, Rettungsdienst, Schnittstelle, Patientenübergabe, Risikomanagement, Qualitätsmanagement, Rettungskette, Telemetrie, SBAR-Konzept, Advanced Practice Nurse, Notfallmedizin, Informationsfluss, Patientenversorgung, Prozessoptimierung, Notruf.
Die Arbeit analysiert das Schnittstellenmanagement zwischen dem präklinischen Rettungsdienst und der innerklinischen Notfallaufnahme mit dem Ziel, Informationslücken zu schließen.
Zu den Kernpunkten gehören Risikomanagement, Prozessoptimierung, strukturierte Übergabeverfahren und die Professionalisierung der Notfallpflege.
Die Forschungsfrage untersucht, wie Schnittstellen zwischen Notfallaufnahme und Rettungsdienst funktionieren sollten, um Informationslücken zwischen dem prä- und innerklinischen Bereich zu minimieren.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer hermeneutisch-interpretativen Methode basiert, um bestehendes Wissen mit der Forschungsfrage zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsdefinition, eine detaillierte Fallbeschreibung, eine Analyse der Schnittstellen sowie konkrete Empfehlungen zur Prozessverbesserung.
Besonders relevant sind Schnittstellenmanagement, Patientenübergabe, Notfallaufnahme, Rettungskette und Qualitätsmanagement.
Die Leitstelle fungiert als erstes Bindeglied der Rettungskette und entscheidet durch standardisierte Notrufabfragen über die Dringlichkeit und das Entsenden der Rettungsmittel.
Das SBAR-Konzept (Situation, Background, Assessment, Recommendation) dient als standardisierte Merkhilfe, um Kommunikation in Hochrisikobereichen effizient und sicher zu gestalten.
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