Bachelorarbeit, 2020
66 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Lesemotivation von Jungen und Mädchen und setzt sich mit der Frage auseinander, ob das Lesetagebuch als handlungs- und produktionsorientierte Methode zur Förderung der Lesemotivation beider Geschlechter geeignet ist.
Die Einleitung führt in das Thema der Lesemotivation bei Jungen und Mädchen ein und beleuchtet die Bedeutung des Lesens für die gesellschaftliche Teilhabe. Kapitel 2 widmet sich den theoretischen Grundlagen der Lesekompetenz und der Lesemotivation. Es werden verschiedene Modelle und empirische Befunde vorgestellt, die den Einfluss von Lesekompetenz und Lesemotivation auf das Lernen und den schulischen Erfolg beleuchten. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem geschlechterspezifischen Leseverhalten von Jungen und Mädchen. Es werden die Unterschiede in der Lesemotivation, den Lesepräferenzen und den Lesegewohnheiten beider Geschlechter aufgezeigt. Kapitel 4 befasst sich mit dem Lesetagebuch als handlungs- und produktionsorientierter Methode zur Förderung der Lesemotivation. Es werden die theoretischen Grundlagen, die Zielsetzungen und Funktionen sowie der Aufbau und die Anwendung des Lesetagebuchs erläutert. In Kapitel 5 wird eine Unterrichtssequenz vorgestellt, die das Lesetagebuch in der Praxis implementiert. Die Sachanalyse, didaktische Analyse, der Sequenzplan und das Artikulationsschema der Unterrichtsstunde werden detailliert beschrieben.
Lesemotivation, Lesekompetenz, Lesetagebuch, handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, geschlechterspezifische Unterschiede, Förderung, Unterrichtssequenz, Empirie.
Mädchen bevorzugen oft einen emotional-identifikatorischen Lesestil, während Jungen eher einen kognitiv-intellektuellen Stil zur Informationsgewinnung nutzen.
Ein Lesetagebuch ist ein handlungs- und produktionsorientiertes Verfahren, bei dem Schüler ihre Gedanken, Gefühle und kreativen Beiträge zu einer Lektüre festhalten.
Ja, da es individuelle Zugänge ermöglicht; Mädchen können emotionale Aspekte vertiefen, während Jungen durch kreative oder informative Aufgaben angesprochen werden.
Es ist ein Ansatz, bei dem Schüler aktiv mit Texten arbeiten (z.B. Umschreiben, Malen, Weitererzählen), statt sie nur passiv zu analysieren.
Lesen ist eine zentrale Grundvoraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe und den Erfolg in nahezu allen schulischen und beruflichen Bereichen.
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