Masterarbeit, 2020
75 Seiten, Note: 2.3
1. Ziele des Mathematikunterrichts
1.1 Lernphasen des Mathematiklernens
2. Medien im Mathematikunterricht
2.1 Umfang des Medienbegriffs
2.2 Definitionen
2.3 Funktionen digitaler Medien
2.3.1 Motivieren mit digitalen Medien
2.3.2 Präsentieren und Veranschaulichen
2.3.3 Aktivieren, Differenzieren und Individualisieren
2.3.4 Kooperieren und Kommunizieren
2.3.5 Das didaktische Tetraeder
3. Zwischenfazit
4. Lernvideos
4.1 Was sind Lernvideos?
4.2 Kriterien für ein gelungenes Lernvideo
4.3 Vorplanung eines Lernvideos
4.4 Die praktische Umsetzung eines Lernvideos
4.4.1 Die Konzeption eines Lernvideos
4.4.2 Die Produktion eines Videos
1. Methodisches Vorgehen
1.1 Fragestellung und Hypothesen
1.2 Begründung der Hypothesen
1.3 Wahl der Stichprobe
1.4 Erstellung und Begründung des Leitfadens
1.5 Durchführung der Leitfadeninterviews
2. Resultate der Erhebung
2.1 Vorstellung der interviewten Lehrkräfte
2.2 Ergebnisse der Auswertung der Fragenbögen
2.3 Folgerungen für die Hypothesen
2.4 Ausblick
VI Die Erstellung eines Unterrichtsentwurfs mit der Methode
1. Mathematischer Teil
1.1 Historisch-motivierte Vorbemerkungen
1.2 Die Kongruenzsätze
1.2.1 Für die Beweise relevante Axiome, Definitionen und Sätze
1.2.2 Der Kongruenzsatz SSS
1.2.3 Der Kongruenzsatz SWS
1.2.4 Der Kongruenzsatz WSW
1.2.5 Der Kongruenzsatz SSwggs
1.3 Die Kongruenzsätze in der Schule
2. Der Stundenentwurf
2.1 Die Voraussetzungen der fiktiven Lerngruppe
2.2 Einordnung in die Unterrichtsreihe und Ziele der Reihe
2.3 Stundenverlaufsplan
2.4 Didaktisch-methodischer Kommentar
Die Arbeit analysiert den Mehrwert der Methode „SchülerInnen erstellen Lernvideos“ im Mathematikunterricht. Basierend auf theoretischen Grundlagen der Mediendidaktik und einer empirischen Untersuchung mittels Experteninterviews wird erforscht, inwieweit diese Methode das Erreichen von Lernzielen positiv beeinflusst und welche Bedingungen für einen erfolgreichen Einsatz erfüllt sein müssen.
Die Konzeption eines Lernvideos
Die erste Phase der Konzeption umfasst die didaktische Planung. Hierunter fallen die folgenden Punkte: „Aussagekräftiger Videotitel“, „Lernziel“, „Dauer inklusive weiterer Bearbeitungszeit für zusätzliche Aufgaben“, „Informationen darüber, was der Teilnehmer vorbereitend tun sollte (z.B. Schreibmaterial zurechtlegen/ Arbeitsblatt ausdrucken/ Kopfhörer bereitlegen etc.)“, „Stellung des Videos innerhalb des gesamten Lernprozesses (Wie ist das Video mit vorherigen und kommenden Modulen verzahnt?)“, „Aufgaben zur Anwendung des Inputs sowie Notwendigkeit ihrer Erledigung in Bezug auf kommende Module und/oder den Lernerfolg insgesamt“ sowie „Tipps zum Umgang mit dem Lernvideo“.
Durch den letzten Punkt sollen beispielsweise Pausen gewährleistet werden, in denen sich die Rezipienten ungestört eigene Notizen machen können. Nach dieser Phase der Orientierung folgt die Phase der Hinführung, in der insbesondere die Relevanz des Themas aufgezeigt wird. Da speziell die ersten Sekunden eines Videos darüber entscheidend sind, ob ein Video weiter angeschaut wird, sollten die ersten Sekunden ansprechend gestaltet sein. Um ein Thema ansprechend zu gestalten, kann ein anregendes Zitat, eine anregende Problemsituation o.ä. an dieser Stelle thematisiert werden. Die nächste Phase umfasst die Erschließung von Inhalten. In diesem Punkt können unterschiedliche methodisch-thematische Strukturierungsmöglichkeiten herangezogen werden, die je nach Themenfeld variieren können. Z.B. können bei der Thematisierung eines Prozesses jeweils die Einzelschritte erläutert werden. Die dritte Phase, die geplant werden muss, ist die, in der die Inhalte verarbeitet werden. Dies kann durch Aufgaben erfolgen, die das Video stellt. Abschließend sollte der Ausstieg, der einen Ausblick auf das Folgende bietet und ein Impressum am Ende des Videos einbezogen werden.
Ziele des Mathematikunterrichts: Das Kapitel verknüpft Bildungsstandards mit fachdidaktischen Grunderfahrungen nach Winter und definiert inhalts- sowie prozessbezogene Kompetenzen für den Mathematikunterricht.
Medien im Mathematikunterricht: Es werden verschiedene medienpädagogische Perspektiven erörtert und die Funktionen digitaler Medien durch das didaktische Tetraeder-Modell analysiert.
Lernvideos: Dieses Kapitel definiert Lernvideos, leitet Qualitätskriterien ab und beschreibt den zweiphasigen Prozess der Konzeption und Produktion durch SchülerInnen.
Methodisches Vorgehen: Hier wird die qualitative Leitfadeninterviews-Methode begründet, Hypothesen werden aufgestellt und das Auswahlverfahren der Stichprobe dargelegt.
Resultate der Erhebung: Die empirischen Daten aus den Lehrerinterviews werden dokumentiert und hinsichtlich der Konzentration, Motivation und kommunikativen Kompetenzen ausgewertet.
Die Erstellung eines Unterrichtsentwurfs mit der Methode: Dieser praktische Teil verbindet die mathematischen Hintergründe der Kongruenzsätze mit einem konkreten didaktischen Unterrichtsentwurf.
Lernvideos, Mathematikunterricht, Mediendidaktik, Kongruenzsätze, Kompetenzentwicklung, Experteninterviews, Fachsprache, Motivation, Schülerselbsttätigkeit, didaktisches Tetraeder, Unterrichtsentwurf, Medienkompetenz, qualitative Forschung, Lernprozess, Unterrichtsstörungen.
Die Masterthesis befasst sich mit der Methode, dass SchülerInnen im Mathematikunterricht selbstständig Lernvideos erstellen, und untersucht deren Mehrwert für den Lernprozess.
Die Schwerpunkte liegen auf der Mediendidaktik, der Förderung kommunikativer Kompetenzen durch Fachsprache, der Motivation von Lernenden sowie der praktischen Unterrichtsplanung.
Das Hauptziel ist die Analyse, inwieweit die Methode „Lernvideos erstellen“ aus Sicht von Lehrkräften positiv auf das Erreichen von Lernzielen im Mathematikunterricht wirkt.
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, bei der mittels Leitfadeninterviews die Erfahrungen und Einstellungen von fünf Lehrkräften erhoben und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Medienpädagogik, einen empirischen Teil zur Auswertung der Experteninterviews sowie einen praktischen Anwendungsteil zu den Kongruenzsätzen.
Zu den Kernbegriffen gehören Lernvideos, Mathematikunterricht, Mediendidaktik, Kongruenzsätze, Kompetenzentwicklung und Schülerselbsttätigkeit.
Die Methode verschiebt die Rolle der SchülerInnen vom reinen Konsumenten zum aktiven Erklärer und Gestalter, was einen Perspektivwechsel und eine intensivere inhaltliche Auseinandersetzung erfordert.
Als zentrale Hürden nennen die befragten Lehrkräfte die Zeitintensivität der Methode, die technische Ausrüstung der Schule sowie die notwendige Selbstständigkeit der Lerngruppe.
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