Diplomarbeit, 2008
75 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit untersucht die optimale Kaufstrategie von Porsche bei der möglichen Übernahme von Volkswagen. Sie analysiert die historische Entwicklung der beiden Unternehmen, die Rahmenbedingungen der Übernahme und die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Kaufstrategie.
Kapitel A beleuchtet die historische Entwicklung von Volkswagen und Porsche, um die gemeinsame Geschichte und die bisherigen Kooperationen zwischen den beiden Unternehmen darzustellen. Kapitel B untersucht die strategischen Ziele von Porsche bei der geplanten Übernahme von Volkswagen und analysiert die Charakteristika beider Unternehmen.
Kapitel C konzentriert sich auf die Einflussfaktoren für die optimale Kaufstrategie. Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Unternehmensbewertung und die Möglichkeiten zur Gestaltung des Kaufpreises durch Porsche detailliert untersucht.
Kapitel D analysiert die von Porsche tatsächlich verfolgte Kaufstrategie anhand externer Informationsquellen, insbesondere der Porsche Bilanz und der Anwendung von Optionsgeschäften.
Kapitel E bewertet die verschiedenen möglichen Kaufstrategien von Porsche und analysiert die Auswirkungen auf die Finanzierung und die Erlangung der Kontrollrechte.
Kapitel F befasst sich mit den Herausforderungen der Integration der VW-Kultur in die Porsche Unternehmenskultur.
Die Arbeit behandelt die Themenbereiche Unternehmenskauf, Übernahme, Kaufstrategie, Unternehmensbewertung, Volkswagen, Porsche, Rechtliche Rahmenbedingungen, Optionsgeschäfte, Finanzierungsstrategien, Unternehmenskultur.
Ferdinand Porsche entwickelte den VW-Käfer; seither gab es enge personelle Verflechtungen (z.B. durch Ferdinand Piëch) und zahlreiche gemeinsame Fahrzeugprojekte.
Porsche verfolgte eine strategische Übernahme, um sich langfristigen Einfluss auf den Volkswagen-Konzern zu sichern und die Zusammenarbeit zu vertiefen.
Das VW-Gesetz stellte ein besonderes rechtliches Übernahmehindernis dar, das die Stimmrechte und den Einfluss externer Investoren bei Volkswagen begrenzte.
Porsche setzte komplexe Finanzinstrumente wie Aktienoptionen und Termingeschäfte ein, um sich Anteile zu sichern und den tatsächlichen Kaufpreis zu steuern.
Die Bilanz diente als externe Informationsquelle, um die tatsächlich bezahlten Summen und die verfolgte Kaufstrategie durch die Bilanzierung von Beteiligungen nachzuvollziehen.
Eine zentrale Herausforderung war die Zusammenführung der unterschiedlichen Unternehmenskulturen von Porsche und Volkswagen im Falle einer Mehrheitsübernahme.
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