Masterarbeit, 2020
50 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Werbung im mobilen Kontext
2.1.1 Mobile Werbung als Unterkategorie digitaler Werbung
2.1.2 Effektivität in der (mobilen) Werbekommunikation
2.1.3 Charakteristika mobiler Werbegestaltung und ihre negativen Konsequenzen
2.2 Status quo der Technostressforschung
2.2.1 Technostress als System von Vorfaktoren, Stressoren und Belastungen
2.2.2 Relevante Technostressmodelle
2.2.3 Einordnung der Technostressforschung
2.3 Technostress und mobile Werbung
2.3.1 Relevanz der Technostressforschung für den mobilen Werbebereich
2.3.2 Kontextspezifische Forschungsgrundlagen
2.3.3 Forschungslücke und Handlungsrahmen
3. Forschungsmodell und -hypothesen
3.1 Relevante Stressoren und ihr Einfluss auf die psychologische Belastungsempfindung
3.1.1 Technostressoren
3.1.1.1 Techno-overload
3.1.1.2 Techno-invasion
3.1.2 Mobil-werbespezifische Stressoren
3.1.2.1 Mobile advertising interruption
3.1.2.2 Mobile advertising engagement
3.1.2.3 Mobile advertising personalization
3.2 Psychological und behavioral strain
3.3 Kontextualisiertes Forschungsmodell
4. Methodik
4.1 Untersuchungsdesign und Stichprobenziehung
4.2 Kennzeichnung der Messinstrumente
4.2.1 Techno-overload
4.2.2 Techno-invasion
4.2.3 Mobile advertising interruption
4.2.4 Mobile advertising engagement
4.2.5 Mobile advertising personalization
4.2.6 Techno-exhaustion
4.2.7 Discontinuous usage intention
4.3 Datenanalyse und -screening
5. Forschungsergebnisse
5.1 Messmodell
5.1.1 Konvergenzvalidität
5.1.1.1 Indikator-Reliabilität
5.1.1.2 Durchschnittlich erfasste Varianz (AVE)
5.1.2 Diskriminanzvalidität
5.2 Strukturmodell
5.2.1 Pfadkoeffizienten und Signifikanz
5.2.2 Bestimmtheitsmaß (R2)
5.2.3 F2-Effektstärken
6. Diskussion
6.1 Inhaltliche Diskussion und Hypothesenanalyse
6.2 Implikationen der Forschungsergebnisse
6.3 Limitationen und zukünftige Forschung
7. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle von Technostress im Kontext mobiler Werbeaktivitäten. Ziel ist es, spezifische Stressoren zu identifizieren, die im mobilen Werbekontext auftreten, und deren Auswirkungen auf die psychologische Belastung (Techno-exhaustion) sowie die verhaltenstechnische Belastung (Discontinuous usage intention) der Konsumenten quantitativ zu analysieren.
3.1 Relevante Stressoren und ihr Einfluss auf die psychologische Belastungsempfindung
Ayyagari et al. (2011) beschreiben in ihrer Forschungsarbeit die Entstehung der psychologisch affektiven Belastungsvariable techno-exhaustion also Folge einer Konfrontation mit Technostressoren. Ergänzend wird argumentiert, dass es neben den Technostressoren einzigartige Stressoren im mobilen Werbebereich gibt, welche als mobil-werbespezifische Stressoren betitelt werden und die ebenfalls zu psychologischen Reaktionen (im Sinne von techno-exhaustion) führen können. Diese mobil-werbespezifischen Stressoren sind zwar durch die Technologie ermöglicht, nicht jedoch vorrangig in ihr selbst begründet. Es handelt sich vielmehr um spezifische Eigenarten des mobilen Werbeeinsatzes. Hinter diesen Charakteristika steht ein Werbetreibender, der über eine auf IT-basierende Ausführung (mit der der Nutzer in Kontakt kommt) hinweg seine Ziele durchzusetzen versucht.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Relevanz von Technostress durch mobile Werbung ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen spezifischer Stressoren auf das Belastungsempfinden der Nutzer.
2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert Konzepte der mobilen Werbung, den Status quo der Technostressforschung sowie die Verknüpfung beider Bereiche unter Identifizierung bestehender Forschungslücken.
3. Forschungsmodell und -hypothesen: Hier wird ein kontextualisiertes Forschungsmodell entwickelt, welches technologische und mobil-werbespezifische Stressoren mit psychologischer und verhaltenstechnischer Belastung verknüpft und entsprechende Hypothesen aufstellt.
4. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Design der quantitativen Onlineumfrage, die Operationalisierung der Messinstrumente sowie das Verfahren zur Datenanalyse mittels SmartPLS.
5. Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Studie werden hier präsentiert, beginnend mit der Validierung des Messmodells bis zur Analyse der Pfadkoeffizienten und Hypothesenprüfung im Strukturmodell.
6. Diskussion: Dieser Teil analysiert die Hypothesen, diskutiert die Implikationen für die Werbepraxis sowie theoretische Beiträge und reflektiert die Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Zielsetzung, den methodischen Weg und die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Beitrag zum Forschungsstand.
Technostress, Mobile Werbung, Digitales Marketing, Techno-exhaustion, Discontinuous usage intention, Werbeeffektivität, Konsumentenstudie, Mobile Endgeräte, Technostressoren, Personalisierung, Werbeunterbrechung, Nutzerverhalten, SmartPLS, Digitale Kommunikation, Stressbewältigung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Konfrontation mit mobiler Werbung und dem dabei entstehenden Stress bei Konsumenten, dem sogenannten Technostress.
Die Kerngebiete sind mobile Werbeaktivitäten, die verschiedenen Formen von Technostressoren sowie deren psychologische und verhaltenstechnische Auswirkungen auf den Nutzer.
Die Forschungsfrage lautet, welche spezifischen Stressoren charakteristisch für den mobilen Werbekontext sind und welchen Einfluss diese auf das Belastungsempfinden (Techno-exhaustion) und die Absicht zur Nutzungsreduktion (Discontinuous usage intention) haben.
Es wurde ein quantitativ-empirischer Ansatz gewählt, bei dem ein vollstandardisierter Fragebogen als Onlineumfrage durchgeführt und die Daten anschließend mittels SmartPLS (varianzbasiertes Strukturgleichungsmodell) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung, die Entwicklung eines kontextualisierten Forschungsmodells, die methodische Umsetzung der Datenerhebung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse.
Die zentralen Begriffe sind Technostress, mobile Werbung, Techno-exhaustion, Discontinuous usage intention und die empirische Untersuchung von Nutzerreaktionen im mobilen digitalen Raum.
Die Studie identifiziert Techno-invasion als einen kausal relevanten und statistisch signifikanten Faktor, der zum Erleben psychologischer Erschöpfung (Techno-exhaustion) beiträgt.
Engagement-Strategien erzeugen einen vom Werbemedium künstlich herbeigeführten Handlungs- oder Interaktionsdruck, der von Konsumenten als fordernd empfunden werden kann und so die Erschöpfung begünstigt.
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