Diplomarbeit, 2005
165 Seiten, Note: 1,5
1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Lokalisierung - mehr als nur Übersetzen
2.1 Globalisierung, Internationalisierung und Lokalisierung
2.2 Entwicklung der Lokalisierungsbranche
2.3 Neue Perspektiven für Übersetzer
3 Grundlagen und Methoden der Lokalisierung
3.1 Grundlagen und Methoden der „klassischen“ Softwarelokalisierung
3.1.1 Die zu lokalisierenden Objekte eines Software-Produktes
3.1.1.1 Lokalisierung von Software
3.1.1.2 Lokalisierung von Dokumentation
3.1.1.3 Lokalisieren der Online-Hilfe
3.1.1.4 Lokalisieren von Grafiken
3.1.1.4.1 Bitmap-Grafiken
3.1.1.4.2 Objektgrafiken
3.2 Grundlagen und Methoden der Websetlokalisierung
3.2.1 Internet
3.2.1.1 World Wide Web
3.2.1.2 Websites vs. Webseiten
3.2.2 Aufbau von Websites
3.2.2.1 HTML
3.2.2.2 XML
3.2.2.3 Andere Skript- und Programmiersprachen
3.2.2.4 WML
3.2.3 Der Lokalisierungsprozess
3.2.3.1 Vorbereitende Schritte zur Lokalisierung
3.2.3.1.1 Anforderungen des Auftraggebers
3.2.3.1.2 Projektanalyse
3.2.3.1.3 Pseudolokalisierung
3.2.3.1.4 Pilotprozess
3.2.3.1.5 Weitere Analysen
3.2.3.1.6 Zeitplan
3.2.3.2 Vorbereitung der eigentlichen Lokalisierung
3.2.3.2.1 Internationalisierung
3.2.3.2.2 Grafische Benutzeroberfläche
3.2.3.2.3 Lokale Standards
3.2.3.2.4 Kulturelle Anpassungen
3.2.3.2.5 Kodierter Zeichensatz
3.2.3.2.6 Schriftarten
3.2.3.2.7 Grafiken
3.2.3.3 Übersetzung
3.2.3.4 Lokalisierung der HTML-Dateien
3.2.3.4.1 Der Einsatz elektronischer Hilfsmittel bei der Übersetzung
3.2.3.5 Kompilieren
3.2.3.6 Qualitätssicherung
3.2.3.6.1 Internationalisierungstest
3.2.3.6.2 Lokalisierungstest
3.2.3.6.3 Funktionale Tests
3.2.3.6.4 Web Testing Tools
3.2.3.6.5 Style Guidelines
3.2.3.6.6 Glossar
3.2.3.6.7 Qualitätskontrolle
4 Elektronische Hilfsmittel bei der Lokalisierung
4.1 Computer-Aided Translation
4.1.1 Terminologieverwaltungssysteme
4.1.1.1 Arten von Terminologieverwaltungsprogrammen
4.1.1.1.1 Typisierung der Systeme nach Benennungsorientierung vs. Begriffsorientierung
4.1.1.1.2 Typisierung der Systeme nach Datenstrukturierung
4.1.1.2 Einsatz von Terminologieverwaltungsprogrammen
4.1.1.2.1 Datenkategorien
4.1.2 Translation-Memory-Systeme
4.1.2.1 Komponenten von Translation-Memory-Systemen
4.1.2.2 Einsatz von Translation-Memory-Systemen
4.1.3 Lokalisierungstools
4.1.3.1 Grundfunktionen von Lokalisierungstools
4.1.3.1.1 WYSIWYG-Umgebung
4.1.3.1.2 Kontrollfunktion
4.1.3.1.3 Translation-Memory-Funktion
4.1.3.1.4 Glossareinbindung
4.2 Maschinelle Übersetzung
4.2.1 Einsatz maschineller Übersetzungssysteme
4.2.2 Einsatzkriterien und Voraussetzungen
5 Lokalisierungsprojekt: Lokalisierung einer Unternehmenswebsite am Beispiel der Website des IAMO
5.1 Vorstellung des Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
5.2 Aufbau der Website des IAMO
5.3 Vorüberlegungen zur Lokalisierung
5.4 Das Lokalisierungsprojekt im Überblick
5.5 Terminologierecherche
5.6 Einsatz elektronischer Hilfsmittel
5.6.1 Die Arbeit mit der Translator's Workbench und dem TagEditor von TRADOS
5.7 Bearbeiten der JavaScript-Dateien
5.8 Anpassung nichtsprachlicher Elemente und des Layouts
5.9 Qualitätskontrolle
5.10 Aktualisierung der Website
5.11 Zusammenfassung
6 Fazit und Perspektiven
Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Anforderungen der Websetlokalisierung. Das Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen zu identifizieren, vor denen Übersetzer in diesem Bereich stehen, und Lösungsansätze unter Einsatz moderner elektronischer Hilfsmittel, wie Translation-Memory-Systemen, aufzuzeigen.
3.1.1 Die zu lokalisierenden Objekte eines Software-Produktes
Ein Software-Produkt besteht aus einer Vielzahl verschiedenartiger, bei der Lokalisierung individuell zu bearbeitender Einzelkomponenten. Werden die in obiger Aufzählung genannten Objekte systematisiert, so ergibt sich folgende Übersicht zu lokalisierender Bestandteile eines Software-Produktes:
Je nach Art des Software-Produktes können Lokalisierungsprojekte hinsichtlich des Umfangs und der Bestandteile deutliche Unterschiede aufweisen. Aufgrund verschiedener Quellformate können darüber hinaus die einzelnen Bestandteile in ihrer Beschaffenheit stark variieren. So kann ein Programm in verschiedenen Programmiersprachen entwickelt (z. B. C++, Visual Basic oder Java) und ein Referenzhandbuch in einem Textverarbeitungsprogramm oder aber mit Hilfe von Spezialsoftware erstellt worden sein. Vom Quellformat ist auch abhängig, ob der Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln wie Translation-Memory-Systemen und Lokalisierungsprogrammen möglich ist (vgl. Esch, 2003:29).
1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz der Website-Lokalisierung für international agierende Unternehmen und steckt den Rahmen für die wissenschaftliche Betrachtung ab.
2 Lokalisierung - mehr als nur Übersetzen: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Globalisierung und Internationalisierung und beleuchtet die Entwicklung sowie die neuen Chancen der Lokalisierungsbranche.
3 Grundlagen und Methoden der Lokalisierung: Es werden die technischen und methodischen Aspekte der Software- und Website-Lokalisierung detailliert analysiert, inklusive des Lokalisierungsprozesses von der Planung bis zur Qualitätssicherung.
4 Elektronische Hilfsmittel bei der Lokalisierung: Hier werden Computer-Aided Translation (CAT), Terminologieverwaltungssysteme und Translation-Memory-Systeme als zentrale Werkzeuge für den Lokalisierer vorgestellt.
5 Lokalisierungsprojekt: Lokalisierung einer Unternehmenswebsite am Beispiel der Website des IAMO: Ein praktisches Fallbeispiel demonstriert den gesamten Ablauf einer Website-Lokalisierung unter Verwendung spezifischer Tools wie der Trados-Software.
6 Fazit und Perspektiven: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung technischer Kompetenzen für professionelle Übersetzer.
Lokalisierung, Softwarelokalisierung, Website-Lokalisierung, Übersetzung, Globalisierung, Internationalisierung, Translation-Memory-Systeme, Terminologieverwaltung, IAMO, Qualitätssicherung, HTML, JavaScript, Trados, Lokalisierungstools, Informationstechnologie.
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen, Methoden und Herausforderungen der Lokalisierung von Software und Websites aus der Sicht von Übersetzern.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Lokalisierung im Vergleich zu reiner Übersetzung, den technischen Prozess der Websetlokalisierung sowie den Einsatz elektronischer Hilfsmittel.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche technischen und übersetzungswissenschaftlichen Aspekte bei der Website-Lokalisierung relevant sind, um ein international angemessenes Produkt zu erstellen.
Es wird eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse zu Lokalisierungsprozessen und einer angewandten Fallstudie (Praxisprojekt des IAMO) durchgeführt.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die technische Umsetzung, die Bedeutung von Web-Testing-Tools, Style Guidelines und die Nutzung von Translation-Memory-Systemen.
Sie kombiniert theoretisches Fachwissen mit einer konkreten, nachvollziehbaren Projektdokumentation eines realen Lokalisierungsauftrags.
Sie dient als konkretes Praxisbeispiel, um die verschiedenen Phasen der Lokalisierung, von der Projektanalyse bis hin zur Qualitätssicherung, zu illustrieren.
Die Unterscheidung hilft zu verstehen, dass Lokalisierung über die bloße Übersetzung von Texten hinausgeht und die Anpassung an kulturelle und technische Zielmarktanforderungen erfordert.
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