Diplomarbeit, 2000
71 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
1.1. Gegenstand der Arbeit
1.2. Ziele der Arbeit
1.3. Gang der Untersuchung
2. Verlustverrechnung im Deutschen Steuerrecht
2.1. Steuersystematische Einordnung der Verlustverrechnung
2.2. Verlustverrechnung ab dem Veranlagungszeitraum 1999
2.2.1. Ziele der §§ 2 III, 10d, 15a EstG
2.2.2. Systematik der Verlustverrechnungsvorschriften
2.2.3. Verlustzuweisungsgesellschaften (§ 2b EStG)
2.3. Wirtschaftliche Folgen der Änderung der §§ 2 III / 10d EStG
2.3.1. Einzelwirtschaftliche Auswirkungen
2.3.2. Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen
2.3.3. Folgen für Gesellschafter von Verlustzuweisungsgesellschaften
2.4. Steuersystematische Würdigung
2.4.1. Horizontaler Verlustausgleich
2.4.2. Vertikaler Verlustausgleich
2.4.3. Verlustzuweisungsgesellschaften
2.5. Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung
3. Verlustverrechnung in den USA
3.1. Entwicklung der Alternative minimum tax
3.1.1. Minimum Tax vor 1986
3.1.2. Tax reform act of 1986
3.1.3. Omnibus budget reconciliation act von 1990 / 1993
3.1.4. Taxpayer Relief Act of 1997
3.2. Individiual Alternative Minimum Tax
3.2.1. Geltungsbereich
3.2.2. Methodik
3.2.3. Modifikationen des taxable income
3.2.4. Berichtigungen
3.2.5. Korrektur von Steuervergünstigungen / -befreiungen
3.2.6. AMT Verlustübertrag
3.2.7. Steuersatz
3.2.8. Freibetrag
3.2.9. Steueranrechnungsguthaben
3.2.10. AMT Anrechnungsguthaben
3.2.11. Veranlagung
3.2.12. Wirtschaftliche Auswirkungen
3.3. Corporate Alternative Minimum Tax
3.3.1. Geltungsbereich
3.3.2. Methodik
3.3.3. Modifikationen des Taxable Income
3.3.4. Berichtigungen
3.3.5. Korrektur von Steuerbegünstigungen und -befreiungen
3.3.6. Book Income Adjustments / Adjusted Net Book Income
3.3.7. Verlustübertrag
3.3.8. Steuersätze
3.3.9. Freibetrag
3.3.10. Steuerbefreiung für kleine Unternehmen
3.3.11. AMT Anrechnungsguthaben
3.3.12. Veranlagung
3.3.13. Wirtschaftliche Auswirkungen
3.4. Passive Loss Limitation
3.4.1. Methodik
3.4.2. Geltungsbereich
3.4.3. Steuerliche Auswirkungen
3.4.4. Wirtschaftliche Auswirkungen
3.5. Limitation on Interest Deductions
3.6. At risk limitation of losses
4. Kritischer Vergleich der Mindestbesteuerung in den USA und in Deutschland
4.1. Ziele der Verlustverrechnung / -beschränkung in den USA und in Deutschland
4.2. Einschränkung der Steuergestaltungsmöglichkeiten
4.2.1. Steuergestaltungsmöglichkeiten in den USA
4.2.2. Steuergestaltungsmöglichkeiten in Deutschland
4.2.3. Vergleich der Steuergestaltungsmöglichkeiten
4.3. Würdigung der Steuergerechtigkeit
4.3.1. Würdigung der Steuergerechtigkeit USA
4.3.2. Würdigung der Steuergerechtigkeit Deutschland
4.3.3. Vergleich der Steuergerechtigkeit
4.4. Vergleich der wirtschaftlichen Auswirkungen
4.5. Anwendbarkeit des US-Systems auf das deutsche Steuerrecht
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten Überblick über die Regelungen zur Mindestbesteuerung in Deutschland und den USA zu geben. Dabei wird untersucht, welche steuerlichen Mechanismen eingeführt wurden, um die Steuerminimierung durch hochverzinste Investitionen oder sogenannte "Abschreibungskünstler" zu unterbinden, und inwiefern diese Normen die verfolgten steuerpolitischen Ziele erreichen konnten.
3.1.1. Minimum Tax vor 1986
Bereits im Jahre 1969 wurde in den USA eine Mindeststeuer eingeführt, die „add-on“ Minimum Tax. Diese betraf jedoch hauptsächlich langfristige Veräußerungsgewinne (Capital Gains), die bei der Einkommensteuer nur einem sehr niedrigen Steuersatz unterworfen wurde. Diese waren für die Zwecke der Minimum Tax den erklärten Einkünften hinzuzurechnen und dem vollen Steuersatz zu unterwerfen.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die steuerpolitische Notwendigkeit ein, durch Reformen die Steuerminimierung mittels Steuersparmodellen in Deutschland und den USA zu begrenzen.
2. Verlustverrechnung im Deutschen Steuerrecht: Es werden die Modifikationen ab dem Veranlagungszeitraum 1999 analysiert, insbesondere die Einschränkungen der Verlustverrechnung und die Einführung von Regelungen zu Verlustzuweisungsgesellschaften.
3. Verlustverrechnung in den USA: Dieses Kapitel erläutert die "Alternative Minimum Tax" für natürliche Personen und Unternehmen sowie ergänzende Instrumente wie die "Passive Loss Limitation".
4. Kritischer Vergleich der Mindestbesteuerung in den USA und in Deutschland: Es erfolgt eine kritische Würdigung der Ziele, der Steuergerechtigkeit und der wirtschaftlichen Auswirkungen, wobei die Anwendbarkeit des US-Systems auf deutsches Recht hinterfragt wird.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass beide Gesetzgeber durch pauschale Eingriffe in die Verlustverrechnung zwar Steuerminimierung bekämpfen, dabei jedoch die Systematik des Steuerrechts verkomplizieren und teilweise ökonomisch nicht gerechtfertigte Belastungen schaffen.
Mindestbesteuerung, Verlustverrechnung, Steuergerechtigkeit, Deutschland, USA, Steuerreform, Alternative Minimum Tax, Verlustzuweisungsgesellschaften, Abschreibungen, Steuergestaltung, Verlustabzug, Steuerentlastungsgesetz, Leistungsfähigkeitsprinzip, Steuerstundungseffekt
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Maßnahmen der Steuergesetzgeber in Deutschland und den USA zur Einführung einer Mindestbesteuerung, um die Möglichkeiten zur Steuerminimierung für einkommensstarke Gruppen zu reduzieren.
Im Fokus stehen die Verlustverrechnungsvorschriften, die "Alternative Minimum Tax" in den USA, Verlustzuweisungsgesellschaften und der interkulturelle Vergleich der Steuergerechtigkeit.
Ziel ist es, den Überblick über die Normen der Mindestbesteuerung zu geben, die Gründe für ihre Einführung darzulegen und zu prüfen, inwieweit sie ihre Ziele erreichen, ohne die Prinzipien des Steuerrechts zu verletzen.
Es handelt sich um eine systematische juristische und ökonomische Analyse der Steuergesetzgebung, ergänzt durch einen Rechtsvergleich zwischen dem deutschen und dem US-amerikanischen Steuersystem.
Der Hauptteil behandelt die detaillierten Regelungen zur Verlustverrechnung in Deutschland (insb. § 2b EStG) sowie die komplexe "Alternative Minimum Tax" (Individual und Corporate AMT) in den USA.
Mindestbesteuerung, Verlustverrechnung, Steuergerechtigkeit, Verlustzuweisungsgesellschaften, Steuergestaltung und Steuerreform.
Der Autor kritisiert, dass die Neuregelungen das Bestimmtheitsgebot verletzen und pauschal Einkünfte besteuern, auch wenn keine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gegeben ist, statt gezielt nur Missbrauch zu unterbinden.
Aufgrund der grundlegend unterschiedlichen Systematiken, insbesondere der im US-Recht fehlenden Differenzierung in verschiedene Einkunftsarten, wäre die Einführung eines Systems wie der US-amerikanischen AMT in Deutschland systemfremd und kaum praktikabel.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

