Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Grundlagen der Persönlichkeit des Menschen
2.1 Definition Persönlichkeit
2.2 Die Big Five
2.3 Sozialer Einfluss
2.4 Kaufentscheidungen
3 Grundlagen des Onlinemarketing
3.1 Onlinemarketing-Strategien
3.2 Ziele der Werbemaßnahmen
3.3 Bilder und Farben in der Fernsehwerbung
3.4 Einsatz der Social-Media-Kommunikation
3.5 Influencer und die Besonderheiten in sozialen Netzwerken
3.5.1 Klassifizierung der Influencer
3.5.2 Ernährung in den sozialen Netzwerken
3.5.3 Rechtlicher Aspekt des Influencer-Marketing
4 Methodik und Forschungsdesign
4.1 Forschungsfrage und Hypothesen
4.2 Ansätze der quantitativen Sozialforschung
4.3 Methodisches Vorgehen
4.4 Fragebogenkonstruktion
4.5 Stichprobe
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnisse der Analyse
5.1.1 Auswertung der Persönlichkeitsmerkmale
5.1.2 Auswertung der Stichprobe
5.1.3 Auswertung zum Kauf der Waren und Dienstleitungen
5.1.4 Auswertung des Empfindens bezüglich der Marketingmethoden
5.1.5 Auswertung des Bilderpaars 1
5.1.6 Auswertung des Bilderpaars 2
5.1.7 Auswertung des Bilderpaars 3
5.1.8 Auswertung des Bilderpaars 4
5.1.9 Sonstige Auswertungen
5.2 Diskussion
5.3 Methodenkritik
6 Fazit
Diese Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss von Influencer-Marketing auf das Kaufverhalten von Konsumenten im Ernährungssektor unter Berücksichtigung individueller Persönlichkeitsmerkmale. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsprofilen und der Anfälligkeit für Beeinflussungen durch Influencer im Vergleich zur klassischen Fernsehwerbung zu identifizieren.
3.5.1 Klassifizierung der Influencer
Influencer lassen sich grundsätzlich in drei Typen unterteilen. Zum einen gibt es die Markenliebhaber, die zu einer Marke bzw. deren Produkte eine starke Bindung aufweisen und ihre positiven Erfahrungen diesbezüglich teilen, um auf diese Weise die Kaufentscheidung Dritter positiv zu beeinflussen. Im Gegensatz dazu stehen die Markenkritiker, die einer Marke ablehnend gegenüberstehen und ihre negativen Erfahrungen mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen kundgeben, um so negativ auf die Kaufentscheidung einzuwirken. Der dritte Typ ist der Markenexperte, der zu Produkten und Marken neutral eingestellt ist, weshalb er vor allem als Ratgeber fungiert (Eicher, 2015).
Neben der Klassifizierung der Typen lassen sich Influencer/innen auch in der Größe unterscheiden. Zur kleinsten Gruppe zählen die Nano-Influencer, die zwar eine begrenzte Reichweite haben, aber oftmals ein hohes Engagement aufweisen. Dazu gehören alle digital vernetzten Konsumenten, die ihre Meinung zu einem Produkt in einer sozialen Gruppe kundtun. Die Micro-Influencer erreichen dagegen eine überschaubare Anzahl an Followern, beginnend mit etwa 1 000. Sie pflegen aufgrund ihrer relativ geringen Reichweite oftmals einen persönlichen Kontakt mit ihren Followern und sind deshalb nahbarer. Häufig sind sie nur einer kleinen Gruppe bekannt und zeigen dort ein hohes Engagement. Sie gehen oft Kooperationen ein, um auf diese Weise ihre Reichweite zu vergrößern, sodass Unternehmen Bilder des Influencers auf ihrer Social-Media-Seite veröffentlichen. Dadurch erreichen beide Parteien mehr Aufmerksamkeit. Mit Einladungen zu Events sowie kostenlosen Produktproben und Testkäufen wird die Arbeit der Influencer vergütet. Ein monetäres Honorar ist eher selten. Bei einer Follower-Zahl von 50000 bis etwa einer Million wird von Macro-Influencern gesprochen. Sie haben sich bereits in ihrer Themennische einen Namen gemacht und besitzen ein Alleinstellungsmerkmal.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Influencer-Marketing im Kontext steigender Nutzerzahlen in sozialen Medien und formuliert die zentrale Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen der Persönlichkeit des Menschen: Vermittelt psychologische Grundlagen zu Persönlichkeitsmerkmalen, sozialem Einfluss und den psychologischen Prozessen hinter Kaufentscheidungen.
3 Grundlagen des Onlinemarketing: Erläutert Strategien des Onlinemarketings, die Rolle von Werbezielen sowie spezifische Besonderheiten von Influencern und rechtliche Rahmenbedingungen.
4 Methodik und Forschungsdesign: Detailliert die Konzeption der empirischen Studie, die Forschungsfragen, Hypothesen und das methodische Vorgehen bei der Fragebogenkonstruktion.
5 Ergebnisse: Präsentiert und diskutiert die durch die Onlineumfrage gewonnenen Daten sowie die Verifizierung oder Falsifizierung der aufgestellten Hypothesen.
6 Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und zieht Schlüsse über die Zukunftsfähigkeit von Influencer-Marketing im Vergleich zur klassischen Fernsehwerbung.
Influencer-Marketing, Konsumentenverhalten, Persönlichkeitsmerkmale, Big Five, Social-Media-Marketing, Kaufentscheidung, Onlineumfrage, Ernährungssektor, Fernsehwerbung, Markenbindung, Marketingstrategien, empirische Forschung, parasoziale Beziehung, Zielgruppenanalyse, Reichweite.
Die Arbeit untersucht, wie Influencer-Marketing die Kaufentscheidungen von Konsumenten beeinflusst und ob diese Beeinflussbarkeit von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen abhängt.
Die Themenfelder umfassen die psychologischen Grundlagen der Persönlichkeit, die Mechanismen des Influencer-Marketings in sozialen Netzwerken sowie den Vergleich mit klassischen Werbeformen wie der Fernsehwerbung.
Das Ziel ist die Identifikation der Persönlichkeitsmerkmale, die am stärksten auf Influencer-Marketing reagieren, um Marketingmaßnahmen zielgerichteter gestalten zu können.
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign in Form einer Onlineumfrage gewählt, um Daten über das Konsumverhalten und die Persönlichkeit der Probanden systematisch zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Persönlichkeitspsychologie und Onlinemarketing sowie in das methodische Forschungsdesign und die detaillierte Auswertung der empirischen Daten.
Zentrale Begriffe sind Influencer-Marketing, Persönlichkeitspsychologie (Big Five), Konsumentenverhalten, soziale Medien (insb. Instagram) und quantitative Sozialforschung.
Die Studie zeigt, dass extravertierte Personen sich stärker durch Influencer-Empfehlungen in ihrem Kaufverhalten beeinflussen lassen als Personen mit anderen Persönlichkeitsmerkmalen.
Dieser Sektor wurde gewählt, da er sich eignet, um sowohl männliche als auch weibliche Probanden gleichermaßen anzusprechen, was für eine breite Datengrundlage vorteilhaft ist.
Obwohl Influencer-Marketing als angenehmer und authentischer wahrgenommen wird, hat die klassische Fernsehwerbung zum Zeitpunkt der Untersuchung noch einen größeren quantitativen Einfluss auf das Kaufverhalten.
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