Bachelorarbeit, 2015
82 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 ZIELE UND AUFBAU DER ARBEIT
2 EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE
2.1 GESUNDHEIT UND GESUNDHEITSBEWUSSTSEIN
2.1.1 Gesundheit - ein Definitionsversuch
2.1.2 Konzepte und Modelle der Gesundheit
2.1.3 Merkmale des Gesundheitsbewusstsein
2.2 SETTINGS IN DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG
2.2.1 Entstehung von Settingprojekten
2.2.2 Grundzüge des Settingansatzes
2.2.3 Setting Hochschule
2.3 PROFESSOREN IM SETTING HOCHSCHULE
2.3.1 Rolle eines Hochschulprofessors
2.3.2 Anforderungen und Ressourcen des Berufs Hochschulprofessor
2.3.3 Hochschulprofessoren als Multiplikatoren der Gesundheit
3 EMPIRISCHE STUDIE
3.1 METHODIK
3.1.1 Leitfadeninterview als Methode der Wahl
3.1.2 Durchführung und Auswertungsverfahren der Studie
3.1.3 Auswahl und Vorstellung der Interviewpartner
3.2 ERGEBNISDARSTELLUNG
3.2.1 Interview 1
3.2.2 Interview 2
3.2.3 Interview 3
3.3 ERGEBNISINTERPRETATION
3.3.1 Kategorie 1 - Beruf des Hochschulprofessors
3.3.2 Kategorie 2 - Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein
3.3.3 Kategorie 3 - Vorbildfunktion für Studierende und Beschäftigte
4 FAZIT
Diese Arbeit untersucht das Gesundheitsbewusstsein von Professoren im Setting Hochschule und analysiert, wie diese Statusgruppe ihre eigene Gesundheit wahrnimmt und welche Bedeutung sie diesem Thema im Rahmen ihrer Vorbildfunktion für Studierende und Mitarbeitende beimisst.
2.3.1 Rolle eines Hochschulprofessors
„Ein Professor/eine Professorin ist das, was er/sie daraus macht.“, so lautet die simple Antwort von Stelzer-Rothe & Brinker (2005, S.22). Dabei beziehen sich die beiden Forscher auf das deutsche Grundgesetz und der darin verankerten Freiheit von Forschung und Lehre (Art. 5 Abs. 3 GG). Dieser Artikel stellt den zentralen Ausgangspunkt des Professorenjobs dar und besagt, dass den Hochschullehrern „die umfassende und selbstständige Vertretung“ (Stelzer-Rothe & Brinker, 2005, S.22) ihres Faches zukommt.
Die Freiheit von Forschung und Lehre verschafft ihnen Handlungsspielraum bei ihrer alltäglichen Arbeit, ohne, dass sie permanenten Beobachtungen oder Kontrollen unterliegen. Dieser Freiheit steht jedoch der Druck entgegen, zu publizieren, Drittmittel zu beschaffen sowie das Lehrdeputat, die Präsenzzeit der Lehrveranstaltungen, zu erfüllen (Steinke & Sonntag, 2013). Forschung und Lehre sind unzertrennlich miteinander verknüpft und sollten sich in einer gewissen Balance befinden.
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema der gesundheitsfördernden Hochschule und Darlegung der zentralen Forschungsfrage zum Gesundheitsbewusstsein von Professoren.
2 EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE: Theoretische Auseinandersetzung mit Gesundheitsmodellen (Salutogenese, Anforderungs-Ressourcen-Modell), dem Setting-Ansatz und der spezifischen Rolle von Professoren an der Hochschule.
3 EMPIRISCHE STUDIE: Detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, Durchführung von drei Leitfadeninterviews und die anschließende Ergebnisdarstellung sowie Interpretation der gewonnenen Daten.
4 FAZIT: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Beantwortung der Forschungsfrage unter kritischer Betrachtung der Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln im Professorenalltag.
Gesundheitsbewusstsein, Setting Hochschule, Professoren, Salutogenese, Gesundheitsförderung, Anforderungs-Ressourcen-Modell, Work-Life-Balance, Vorbildfunktion, Leitfadeninterviews, Arbeitsbelastung, Zeitmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, qualitative Forschung, Hochschulkultur, Selbstverwaltung.
Die Arbeit untersucht das Gesundheitsbewusstsein von Professoren im universitären Setting, einer Gruppe, die zwar ein hohes theoretisches Wissen über Gesundheit besitzt, dieses aber oft schwer in den eigenen Alltag integrieren kann.
Die zentralen Felder sind die Bedeutung von Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein, die Struktur des Settings Hochschule sowie die spezifischen beruflichen Belastungen und Ressourcen, denen Professoren ausgesetzt sind.
Das Ziel ist es, den Forschungsstand aufzuarbeiten und empirisch zu ermitteln, wie stark das Gesundheitsbewusstsein bei Professoren ausgeprägt ist und welchen Einfluss dies auf ihr Umfeld, insbesondere auf Studierende und Beschäftigte, hat.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz. Es wurden drei Leitfadeninterviews mit Professoren der Universität Bayreuth durchgeführt, um tiefgehende Einblicke in deren Lebenswelten zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Gesundheitskonzepte und den Setting-Ansatz sowie eine empirische Studie, in der Interviewergebnisse analysiert, dargestellt und interpretiert werden.
Zu den prägenden Begriffen zählen Gesundheitsbewusstsein, Setting Hochschule, Professoren, Anforderungs-Ressourcen-Modell und Vorbildfunktion.
Zeit ist laut den befragten Professoren der kritischste limitierende Faktor, der oft zu einer Diskrepanz zwischen dem Wissen über gesundheitsförderliches Verhalten und dessen tatsächlicher Umsetzung führt.
Die befragten Professoren sehen sich zwar als Vorbilder hinsichtlich fachlicher und allgemeiner Tugenden wie Ehrlichkeit oder Zuverlässigkeit, bewerten ihre Vorbildwirkung in Bezug auf Gesundheitsverhalten jedoch als begrenzt, da dies selten Gegenstand ihres offiziellen Lehr- oder Arbeitsauftrags ist.
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