Diplomarbeit, 2008
121 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Anlagegüterverwaltung in der AOK Sachsen
2.1 Unternehmensdarstellung und rechtliche Rahmenbedingungen
2.2 Eingesetzte Methoden der Ist-Situations-Analyse
2.3 Prozessbeschreibung der Anlagegüterverwaltung
2.4 Aufbauorganisatorische Umsetzung und Personalbedarf
2.5 IT-Unterstützung bei der Prozessausführung
2.6 Darstellung des Anlagenbestandes und der Bestandsbewegungen
2.7 Zusammenfassende Bewertung und Darstellung der erkannten Defizite
2.8 Formulierung der Ziele und Identifizierung möglicher Zielkonflikte
3 RFID - technische Grundlagen
3.1 Automatische Identifikationsverfahren (Auto-ID)
3.1.1 Übersicht verschiedener Auto-ID-Technologien
3.1.2 Barcode
3.1.3 Radio Frequency Identification - RFID
3.2 Komponenten eines RFID-Systems
3.3 Gegenüberstellung Barcode-ID-System und RFID
4 Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
4.1 Erörterung des Investitionsbegriff
4.2 Kapitalwertmethode als quantitativ dynamisches Bewertungsverfahren
4.3 Probleme bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einzelner Faktoren
5 RFID-unterstützte Anlagegüterverwaltung
5.1 Nutzenpotenziale im Prozess
5.2 Ablauf- und aufbauorganisatorische Maßnahmen
5.3 Funktionelle Anforderungen an RFID-Systeme aus Sicht der Anlagenwirtschaft
5.4 Auswahl der geeigneten RFID-Technologie
5.5 Technische Lösungsarchitektur einer RFID-unterstützten Anlagenbuchhaltung
5.5.1 Architekturentwicklung mittels Komponentendiagramm
5.5.2 Infrastrukturelle Maßnahmen
5.5.3 Bestimmung der notwendigen technischen Maßnahmen für die Anlagengüter-Inventarisierung
5.5.4 Bestimmung der notwendigen technischen Maßnahmen für die Anlagengüter-Verfolgung
5.6 Bewertung der Eignung zur Erreichung der Ziele (Wirkungsanalyse)
6 Quantitative Wirtschaftlichkeitsanalyse mittels Kapitalwert
6.1 Erörterung der Vorgehensweise
6.2 Bestimmung der Investitionsausgaben
6.3 Bestimmung der Rückflüsse
6.4 Ermittlung des Liquidationserlös
6.5 Festsetzung des Kalkulationszinssatzes
6.6 Berechnung des Kapitalwertes
6.7 Ergebnisbewertung
6.7.1 Einfluss des Kalkulationszinssatzes
6.7.2 Sensitivitätsanalyse ausgewählter Eingangsgrößen
6.7.3 Kritische Werte-Rechnung für ausgewählte Eingangsgrößen
7 Handlungsempfehlung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche Eignung der RFID-Technologie als Ersatz für Barcode-Systeme im Rahmen der Anlagegüterverwaltung bei der AOK Sachsen, um durch Prozessoptimierung einen Beitrag zur Senkung der Nettoverwaltungskosten zu leisten.
Redundante Erfassung von Informationen bei neuen Anlagen und Standortänderungen
Die Erfassung der Anlagedaten im Buchbestand erfolgt mehrfach durch verschiedene ausführende Stellen. Die Informationen werden primär am Eingangsort oder Standort der Anlage auf verschiedenen Medien (Papierformular, Datenbank) erfasst und später werden diese Informationen erneut manuell im Anlagenbuchhaltungssystem erfasst.
Ursachen dafür sind:
Räumliche Trennung von Eingangsort des Anlagegutes und zentrale Erstellung das Barcode-Etikett mit Inventarnummer;
Notwendigkeit bei IT-Anlagen, über die buchhalterischen Angaben hinaus, technische Parameter der Anlage zu erfassen;
keine durchgängige Prozessunterstützung durch die Informationstechnologie, sondern nur auf einzelne Aktivitäten bezogene Lösungen;
mangelnde Integration der beteiligten Softwarelösungen.
1 Einleitung: Darstellung der Ausgangslage der steigenden Verwaltungskosten in der GKV und die Zielsetzung der Arbeit, den Einsatz von RFID in der Anlagegüterverwaltung zu prüfen.
2 Anlagegüterverwaltung in der AOK Sachsen: Ausführliche Analyse des IST-Prozesses der Anlageverwaltung bei der AOK Sachsen sowie Identifikation von Schwachstellen und Zielformulierung für ein Reengineering.
3 RFID - technische Grundlagen: Vermittlung von technischem Basiswissen über Auto-ID-Technologien, insbesondere Barcodes und RFID, sowie ein Systemvergleich.
4 Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Investitionsrechnung und der Kapitalwertmethode als dynamisches Bewertungsverfahren.
5 RFID-unterstützte Anlagegüterverwaltung: Entwicklung einer Lösungsarchitektur für eine RFID-gestützte Anlagenverwaltung sowie Bewertung der technischen Eignung zur Zielerreichung.
6 Quantitative Wirtschaftlichkeitsanalyse mittels Kapitalwert: Monetäre Bewertung des Investitionsvorhabens unter Berücksichtigung von Investitionskosten, Rückflüssen und Sensitivitätsanalysen.
7 Handlungsempfehlung und Ausblick: Zusammenfassende wirtschaftliche Bewertung des Vorhabens und Ableitung einer Handlungsempfehlung.
RFID, Anlagegüterverwaltung, AOK Sachsen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Kapitalwertmethode, Barcode, Investitionsrechnung, Prozessmanagement, Inventarisierung, IT-Infrastruktur, SAP, Asset Management, Sensitivitätsanalyse, Kostensenkung, Verwaltungskosten
Die Arbeit analysiert die Wirtschaftlichkeit der Einführung von RFID-Technologie zur Unterstützung der Anlagegüterverwaltung bei der AOK Sachsen.
Die zentralen Felder sind die Prozessanalyse der aktuellen Anlageverwaltung, die technische Evaluierung von RFID-Lösungen und die quantitative Investitionsrechnung mittels Kapitalwertmethode.
Ziel ist es zu überprüfen, ob RFID als Ersatztechnologie für Barcodes einen mittelfristigen Beitrag zur Senkung der Verwaltungskosten der AOK Sachsen leisten kann.
Es wird eine Fallstudie durchgeführt, die mit Methoden des Business Process Reengineering, der Prozessmodellierung (eEPK) und der dynamischen Investitionsrechnung (Kapitalwertmethode) arbeitet.
Der Hauptteil umfasst die Ist-Analyse der AOK-Prozesse, die Grundlagen der RFID-Technik, die Entwicklung eines SOLL-Prozesses sowie die quantitative Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Wichtige Begriffe sind RFID, Anlagegüterverwaltung, Kapitalwertmethode, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (IT-WiBe) und Prozessreengineering.
RFID ermöglicht die automatische Erfassung mehrerer Anlagen gleichzeitig ohne direkte Sichtverbindung und reduziert so den hohen manuellen Zeitaufwand bei der Inventur.
Nein, obwohl das Projekt über eine Laufzeit von 6 Jahren einen positiven Kapitalwert erzielt, ist es unter Berücksichtigung der Zielstellung nur geringfügig effizient und wird daher als nicht empfehlenswert eingestuft.
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