Diplomarbeit, 2008
137 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Grundlagen, Begriffsabgrenzungen und Definitionen
2.1 Strategie
2.1.1 Begriffsbedeutung und Herkunft
2.1.2 Definition Strategie
2.1.3 Stufen der Strategieauswahl im Unternehmen
2.1.3.1 Corporate-Level-Strategy
2.1.3.2 Business-Level-Strategy
2.1.3.3 Functional-Level-Strategy
2.2 Wettbewerbsvorteile und -strategien
2.2.1 Definition strategischer Wettbewerbsvorteil
2.2.2 Entstehung von Wettbewerbsvorteilen
2.2.3 Wettbewerbsvorteile und -strategien nach Porter
2.2.3.1 Kostenführerschaft
2.2.3.2 Differenzierung
2.2.4 Die Wertekette als Potenzialscanner
2.2.5 Stellungnahme zu eindimensionalen Wettbewerbsstrategien
2.2.6 Notwendigkeit hybrider Wettbewerbsstrategien
2.3 Grundlagen Customer Relationship Management (CRM)
2.3.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.3.2 Gründe für die Relevanz von CRM
2.3.3 Einflüsse auf den CRM-Ansatz
2.3.3.1 Relationship Marketing
2.3.3.2 Kundenorientierte Informationssysteme
2.3.3.3 Wissensmanagement
2.3.3.4 Business Process Management
3. Zentrale Tatbestände des CRM
3.1 Zielsetzungen des CRM
3.1.1 Primäre Ziele
3.1.2 Sekundäre Ziele
3.2 Potenziale des CRM zur Erzielung dauerhafter Wettbewerbsvorteile
3.2.1 Mehrdimensionale Wettbewerbsvorteile durch CRM
3.2.2 Kundenbindung als dauerhafter Wettbewerbsvorteil
3.2.3 Der Wert langfristig gebundener Kunden
3.2.3.1 Quantitativer Wert
3.2.3.2 Qualitativer Wert
3.3 Kundenbindung als besondere Herausforderung des CRM
3.3.1 Bedeutung der Zufriedenheit für die Kundenbindung
3.3.1.1 Messung der Zufriedenheit
3.3.1.2 Auswirungen von Unzufriedenheit
3.3.2 Relevanz des Vertrauens für die Kundenbindung
3.3.3 Spezielle Bedeutung der Kundenkontaktmitarbeiter
3.3.4 Emotionale Kundenbindung als zentrale Zielsetzung
3.4 Voraussetzungen für CRM im Unternehmen
3.4.1 Unternehmenskultur und Führung
3.4.2 Mitarbeiter
4. Komponenten des CRM
4.1 Analytisches CRM (aCRM)
4.1.1 Data Warehouse
4.1.2 OLAP
4.1.3 Data Mining
4.2 Operatives CRM (oCRM)
4.2.1 Marketing Automation
4.2.2 Sales Automation
4.2.3 Service Automation
4.3 Kommunikatives CRM (kCRM)
5. CRM im Unternehmenskontext
5.1 Kundensegmentierung als Basis für die differenzierte Kundenbeziehung
5.2 Kundenbindungsstrategien in den Phasen der Kundenbeziehung
5.3 Kundenbindungsmaßnahmen in den Phasen der Kundenbeziehung
6. Innovation als verstecktes Potenzial des CRM
7.Fazit
Die Arbeit untersucht die strategische Relevanz des Customer Relationship Management (CRM) als Unternehmensstrategie zur Generierung und dauerhaften Erhaltung von Wettbewerbsvorteilen. Dabei wird insbesondere auf die notwendige Einbindung interner und externer Kunden, die Nutzung von Innovationspotenzialen sowie die operative und analytische Ausgestaltung von CRM-Systemen fokussiert, um langfristig profitable Kundenbeziehungen aufzubauen.
2.1.3.1 Corporate-Level-Strategy
Auf dieser Strategieebene werden die Aktivitätsfelder der Unternehmung fokussiert. Dabei steht die Fragestellung im Vordergrund, in welchen Geschäftsfeldern ein Unternehmen tätig werden soll und wie die Unternehmung in die jeweiligen Aktivitätsfelder ein-, bzw. austritt. In diesem Zusammenhang werden einerseits mögliche Produkt-/Markt-Kombinationen, also strategische Geschäftsfelder, im Rahmen der Produkt-/Markt-Strategien untersucht, andererseits aber auch die Ein-, bzw. Austrittsstrategien, welche die Eintrittsform, die Eigentumsstrategien sowie die zeitlichen Eintrittsstrategien umfassen.
1. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit einer kundenorientierten Unternehmensführung zur Generierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile angesichts steigender Wettbewerbsintensität.
2. Grundlagen, Begriffsabgrenzungen und Definitionen: Erörtert theoretische Grundlagen zu Strategien, Wettbewerbsvorteilen sowie das Verständnis von CRM und dessen Entstehung.
3. Zentrale Tatbestände des CRM: Analysiert CRM-Zielsetzungen, Potenziale zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen sowie die Bedeutung von Kundenzufriedenheit, Vertrauen und Mitarbeitern.
4. Komponenten des CRM: Detailliert die technischen und operativen Elemente des CRM, unterteilt in analytisches, operatives und kommunikatives CRM.
5. CRM im Unternehmenskontext: Behandelt die praktische Implementierung, insbesondere Kundensegmentierung sowie spezifische Kundenbindungsstrategien und -maßnahmen.
6. Innovation als verstecktes Potenzial des CRM: Untersucht, wie CRM durch externes Kundenwissen und Innovationsmanagement zur dauerhaften Wettbewerbssicherung beitragen kann.
7.Fazit: Fasst die strategische Relevanz des CRM zusammen und betont die Notwendigkeit, Kunden und Mitarbeiter als zentrale Erfolgsfaktoren ganzheitlich in die Unternehmensstrategie einzubinden.
Customer Relationship Management, CRM, Wettbewerbsvorteile, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Strategie, Unternehmensführung, Kundenwert, Innovation, Wissensmanagement, Prozessorientierung, Mitarbeiterengagement, Unternehmenswert, Porter, Kundenbeziehungszyklus
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem ganzheitlichen Managementkonzept "Customer Relationship Management" (CRM) und dessen Rolle bei der Schaffung dauerhafter Wettbewerbsvorteile für Unternehmen.
Zentrale Themen sind die strategische Ausrichtung auf Kundenbeziehungen, Wettbewerbsvorteile, die Bedeutung von Kundenzufriedenheit, der Wert von Kunden, Mitarbeiterführung sowie die technologische Unterstützung durch CRM-Systeme.
Das primäre Ziel ist es, die strategische Bedeutung von CRM für die Generierung und den Erhalt dauerhafter Wettbewerbsvorteile herauszuarbeiten und Potenziale für Unternehmen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und die Auswertung von Studien (u.a. von Gallup), die den Zusammenhang zwischen CRM, Kundenbindung, Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg untersuchen.
Im Hauptteil werden die Grundlagen des CRM, die Zielsetzungen, Potenziale zur Wettbewerbsvorteilsgenerierung, die Rolle von Kunden- und Mitarbeiterbindung, die technischen Komponenten (aCRM, oCRM, kCRM) sowie die Anwendung im Unternehmenskontext analysiert.
Die wichtigsten Begriffe sind CRM, Wettbewerbsvorteile, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Strategie, Kundenwert, Innovationspotenzial und Mitarbeiterengagement.
Die Arbeit betont, dass Mitarbeiter als "interne Kunden" das Rückgrat der Kundenbeziehung bilden. Emotionale Bindung und Engagement der Mitarbeiter sind essenzielle Voraussetzungen, um das Ziel einer kundenorientierten Unternehmenskultur zu erreichen.
Innovation wird als verstecktes Potenzial bezeichnet, da CRM-Systeme durch den Informationsaustausch zwischen Kunden und Unternehmen wertvolle Anregungen liefern, die zu sogenannten "Outside-Innovations" führen und so Wettbewerbsvorteile sichern.
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