Masterarbeit, 2020
143 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation der Arbeit
1.2 Motivation der Arbeit
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 DevOps
2.1 Entstehung der DevOps-Bewegung
2.2 Bedeutung von DevOps
2.3 Phoenix-Projekt
3 CI/CD-Pipeline
3.1 Software-Lebenszyklus
3.2 Phasen der Pipeline
3.3 Entwicklung der Pipeline
4 Grundlagen des Kompetenzmodells
4.1 Verbreitung von DevOps
4.2 DevOps im Embedded-Umfeld
4.3 Analyse bestehender Modelle
5 Umsetzung des Kompetenzmodells
5.1 Konzeption des Kompetenzmodells
5.2 Erstellung des Kompetenzmodells
5.3 Evaluierung des Kompetenzmodells
6 Umsetzung des Kostenmodells
6.1 Grundlage des Kostenmodells
6.2 Analyse bestehender Modelle
6.3 Erstellung des Kostenmodells
7 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines kundenschmerzorientierten Kompetenz- und Kostenmodells, welches speziell auf die Anforderungen der Embedded-Systementwicklung unter Verwendung von DevOps-Methoden zugeschnitten ist, um die Systementwicklung zu verbessern und messbare wirtschaftliche Vorteile aufzuzeigen.
2.1 Entstehung der DevOps-Bewegung
„DevOps stellt kein Ziel dar, sondern ist ein nicht endender Prozess der kontinuierlichen Verbesserung.“
- Jez Humble, 2015
Es gibt die unterschiedlichsten Aussagen und Meinungen darüber, was genau unter dem Begriff „DevOps“ verstanden wird. Eine offizielle und allgemeine gültige Definition gibt es bisher nicht. Der Begriff taucht an den verschiedensten Stellen bei Konferenzen, in der Fachliteratur und den unterschiedlichsten Webseiten auf und wird dabei immer beliebter. Dabei stellt sich die Frage, wo und wie der Begriff entstanden ist.
Patrick Debois, in der DevOps-Szene besser bekannt als der „Pate von DevOps“, arbeitet 2007 in der Funktion Systemadministrator einer Rechenzentrumsmigration der belgischen Regierung. Debois bemerkt dabei auftretende Konflikte zwischen den Entwicklern und Systemadministratoren-Teams. Zugleich bewundert er die agilen Methoden, die von einigen Teams angewandt werden und ist davon begeistert, wie produktiv die Teams dadurch sind und wie schnell sie die Aufgaben erledigen können. Im darauf folgenden Jahr experimentiert er selbst mit den agilen Methoden und verfasst ein „IEEE Papier“. Dieses stellt er 2008 in Toronto auf der „Agile Conference“ vor, jedoch findet sein Vortrag mit dem Titel „Agile Infrastructure & Operations“ geringen Anklang. Andrew Shafer, ebenfalls Referent in Toronto, hat einen Vortrag zu Thema „agile Infrastruktur“ vorbereitet, allerdings findet sein Vortrag noch geringeren Anklang. Es stellt sich heraus, dass Debois der einzige Interessent bzw. Teilnehmer des Vortrags ist. Daher beschließt Shafer, seinen Vortrag gar nicht erst zu halten. Trotzdem kommen die beiden ins Gespräch und gründen zusammen die Google Forum Gruppe „Agile System Administration“.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Motivation und die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung moderner Entwicklungsansätze wie OTA-Updates.
2 DevOps: Beleuchtet die theoretischen Grundlagen und die Entstehung der DevOps-Bewegung sowie das Phoenix-Projekt als Praxisbeispiel.
3 CI/CD-Pipeline: Erläutert den Software-Lebenszyklus und die Phasen einer Pipeline für eine automatisierte Bereitstellung.
4 Grundlagen des Kompetenzmodells: Analysiert die Verbreitung von DevOps, die Besonderheiten im Embedded-Umfeld und vergleicht bestehende Reifegradmodelle.
5 Umsetzung des Kompetenzmodells: Behandelt die Konzeption, die konkrete Erstellung sowie die Evaluierung des neu entwickelten Modells.
6 Umsetzung des Kostenmodells: Beschreibt die ökonomische Basis, analysiert bestehende Kostenmodelle und stellt die Erstellung eines eigenen Kostenmodells für DevOps dar.
7 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Modelle.
DevOps, Embedded-Systeme, CI/CD-Pipeline, Kompetenzmodell, Kostenmodell, Return-on-Investment, Softwareentwicklung, Prozessverbesserung, Kundenschmerz, Agile Methoden, Systementwicklung, Automatisierung, Reifegradmodell, Transformation, Lean Management
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Verbesserung von DevOps-Methoden in der Embedded-Systementwicklung, um die Wettbewerbsfähigkeit durch schnellere Release-Zyklen und höhere Qualität zu steigern.
Die zentralen Felder umfassen die Unternehmenskultur, Lean Management, den Build- und Hardware-Change-Prozess, Test-Automatisierung, Infrastruktur sowie die Systemarchitektur.
Ziel ist die Entwicklung eines Kompetenz- und Kostenmodells, das Unternehmen hilft, den aktuellen DevOps-Stand zu ermitteln und konkrete Verbesserungen zur Effizienzsteigerung abzuleiten.
Es wurde eine praxisorientierte Forschungsmethode gewählt, die eine Analyse bestehender Modelle, Experten-Interviews im Embedded-Bereich sowie eine anschließende Modellentwicklung mit Evaluierung umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von DevOps und CI/CD-Pipelines, die Analyse der spezifischen Herausforderungen im Embedded-Bereich sowie die detaillierte Ausarbeitung und Validierung der entwickelten Modelle.
Die zentralen Begriffe sind DevOps, Embedded-Systeme, CI/CD-Pipeline, Kompetenzmodell, Kostenmodell und Return-on-Investment.
Web-Entwicklungen sind oft weniger hardwaregebunden und flexibler in der Bereitstellung. Embedded-Systeme unterliegen strengeren Normen, langen Support-Zyklen und direkten Hardwareabhängigkeiten, was spezifische Anpassungen in der DevOps-Kultur erfordert.
Basierend auf den Antworten des Nutzers zu sechs spezifischen Kategorien werden durch eine logische Verknüpfung individuelle Maßnahmenpläne (Basis, Fortgeschritten, Experte) generiert.
Das Phoenix-Projekt dient als wichtiges Fallbeispiel in der DevOps-Literatur, um die Bedeutung von Kultur, WIP-Limitierung und den „drei Wegen“ des DevOps für Führungskräfte verständlich zu machen.
Das Kostenmodell dient dazu, den Return-on-Investment (ROI) der DevOps-Transformation zu quantifizieren und dem Management messbare wirtschaftliche Vorteile aufzuzeigen.
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