Diplomarbeit, 2008
102 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt. Sie untersucht sowohl die institutionellen Rahmenbedingungen und das Migrationspotential als auch die ökonomischen Grundlagen der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Ziel ist es, die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf Löhne und Beschäftigung zu analysieren und die Erfahrungen verschiedener Länder mit uneingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit zu untersuchen. Schließlich wird der „Fall Deutschland“ beleuchtet, indem die Auswirkungen der durch die Übergangsfristen eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit auf den deutschen Arbeitsmarkt analysiert werden.
Das erste Kapitel behandelt die europäischen Rahmenbedingungen zur Förderung der Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Übergangsregelungen. Es beleuchtet den Begriff der Arbeitnehmerfreizügigkeit und untersucht das Migrationspotential bei vollkommener Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das zweite Kapitel befasst sich mit den ökonomischen Grundlagen der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Es analysiert die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf Löhne und Beschäftigung, sowohl im Fall eines homogenen als auch eines heterogenen Produktionsfaktors. Das dritte Kapitel untersucht die internationalen Erfahrungen mit uneingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit in Großbritannien, Schweden und Irland. Das vierte Kapitel schließlich widmet sich dem „Fall Deutschland“ und analysiert die Auswirkungen der durch die Übergangsfristen eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit auf den deutschen Arbeitsmarkt.
Arbeitnehmerfreizügigkeit, Migration, Arbeitsmarkt, Löhne, Beschäftigung, Übergangsregelungen, EU, Deutschland, Ökonomische Analyse, Empirische Ergebnisse.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind kontrovers: Während einige Studien kaum Effekte finden, zeigen andere erhebliche Auswirkungen auf das Lohnniveau und die Beschäftigungsrate.
Es sind zeitlich begrenzte Einschränkungen, die es alten EU-Mitgliedstaaten erlauben, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Bürger neuer Mitgliedstaaten (z.B. aus Osteuropa) zu regulieren.
Neuere Studien deuten darauf hin, dass solche Barrieren oft unzureichend sind, um negative Effekte auf den Arbeitsmarkt vollständig zu verhindern.
Die Arbeit analysiert internationale Erfahrungen aus Großbritannien, Schweden und Irland, die im Gegensatz zu Deutschland auf uneingeschränkte Freizügigkeit setzten.
Ziel ist es zu klären, ob die Zuwanderung aus Mittel- und Osteuropa den Arbeitsmarkt negativ beeinflusst und ob Übergangsfristen ein geeignetes Instrument dagegen sind.
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